Prospekt von real bequem lokal lesen

Jedem, dem dieser in Flash programmierte Viewer für den Wochenprospekt von real auf die Nerven geht, kann sich den Prospekt unter Linux mit einem simplen Einzeiler herunterladen und mit dem PDF-Betrachter seines Vertrauens öffnen:

evince http://shared.real.de/blaetterkatalog/pageflipdata/kataloge/KW$(date +%V)/Handzettel/50322/pdf/50322_KW$(date +%V)_Handzettel.pdf

Das sich die URL bis auf die jeweilige Kalenderwoche nicht weiter ändert, macht es sehr einfach, da es die Bash erlaubt, Befehle quasi in einen anderen Befehl einzubetten, was durch das Dollar-Zeichen und die darauf folgenden Klammern signalisiert wird. Die Kalenderwoche selber wird schnell und schmerzlos durch das

date +%V

errechnet.

Natürlich kann man auch einen anderen PDF-Betrachter als evince nutzen, sofern man das möchte 😉

Es nervt!

Allmählich fängt die ewige Debatte um den Neubau eines Verkehrslandeplatzes in Neida an, tierisch zu nerven. Nein, nicht die Debatte an sich nervt, sondern der Fanatismus, mit dem die Gegner des Neubaus ihre Argumente wiederholen. Unbeirrt davon, das eben diese Argumente bereits mehrmals als Unwahrheit, ökologischer oder ökonomischer Wahnsinn entlarvt wurden.

Nein, diese Leute behaupten immer und immer wieder, das man den vorhandenen Landeplatz auf der Brandensteinsbene genau so gut „ertüchtigen“ könne und damit der Neubau überflüssig würde.

Diesen Leuten scheint es völlig egal zu sein, das bei einem regelkonformen Ausbau der Bahn des VLP – sofern der überhaupt wirtschaftlich machbar ist – eben diese in die ersten Vorgärten des Stadtteils Rögen hineinreichen würde. Ebenso scheint es ihnen egal zu sein, das auch die vorgeschriebene Anflugbefeuerung in rögener Vorgärten aufgestellt werden müsste.

Aber noch mehr nervt eben der bereits erwähnte Fanatismus der Neubau-Gegner, der schon teilweise vom Verhalten her an PEGIDA und Co erinnert: Jeder, der nicht ihrer Meinung ist, wird wüst beschimpft und als Lügner bezeichnet. Sie selber nehmen jedoch für sich die Meinungsfreiheit in Anspruch. Irgendwie schizophren.

Können diese Menschen bitte wieder unter ihren Steinen verschwinden, unter denen sie hervor gekrochen sind, bis sie bereit sind, sich ihrem Alter entsprechend an der Debatte zu beteiligen?

Und wo wir gerade beim Artikel 5 des Grundgesetzes sind:

Bild: xkcd, Text: Anatol Stefanowitsch, CC-BY-NC 2.5

Liebe Personalvermittler …

Mal ganz unabhängig davon, das meine Meinung von Euch nicht die beste ist, weil ich bei der Stellensuche am liebsten direkt mit dem sprichwörtlichen Bäcker rede und nicht mit dem Verkaufspersonal, finde ich solche Sätze in einer Mail, in der Ihr mich zu einem Vorstellungsgespräch einladen möchtet, einfach nur noch frech:

Damit wir Sie optimal in unseren Betreuungsprozess einbinden können, möchten wir Sie zunächst bitten, sich auf unserem xxx-Bewerberportal  unserer Homepage xxx  NL xxx B&D ID xxx… zu registrieren und anschließend Ihren beruflichen Werdegang, Ihre persönlichen Kenntnisse und Ihre fachlichen Fähigkeiten einzutragen. Da sich unsere Kunden eng an diesen von uns entwickelten Standard in ihrer Kandidatenauswahl halten, ist es wünschenswert, alle Tätigkeitsbeschreibungen so genau als möglich zu umschreiben. Sie unterstützen uns damit, von Ihnen schnellstens ein anonymes Exposé zu erstellen

Und um es mal ganz deutlich zu sagen: Ich werde einen Teufel tun!

Alle relevanten Informationen über mich und meinen beruflichen Werdegang stehen in meinen Bewerbungsunterlagen und es hat mich schon so einiges an Freizeit und Arbeit gekostet, diese zu erstellen und aktuell zu halten.

Und dann wollt Ihr allen ernstes, das ich noch mehr meiner Freizeit investiere, um letztendlich Eure Arbeit zu machen und die Daten in Euer System zu übertragen?

Vergesst es!

git Repositories schnell und bequem aktualisieren

Wer mehrere lokale git Repositories auf seinem Rechner liegen hat, weiß sicher, welche „Freude“ es macht, diese auf dem aktuellen Stand zu halten.

Mit ein wenig Shell-Script geht das jedoch ganz leicht von der Hand und weh tut es auch nicht 😉

#! /bin/bash

PRJDIR="$HOME/Projekte"

cd $PRJDIR
for REPO in $(find -name .git -type d | sort); do
    cd $PRJDIR
    DIR=$(dirname $REPO)
    REPOPATH=$(realpath $DIR)
    REPONAME=$(basename $REPOPATH)

    cd "$REPOPATH"
    echo "Aktualisiere $REPONAME"
    UPSTREAM=$(git remote -v | grep ups)
    if [ -n "$UPSTREAM" ]; then
        echo "Synchronisiere mit Upstream"
        git fetch upstream
        git checkout master
        git merge upstream/master
        git push
    else
        git pull
    fi
    echo
done

ggf. muss man die Variable $PRJDIR in Zeile 3 des Scriptes anpassen, sofern die git Repositories sich an einem anderen Ort befinden.

Ein paar Gedanken zu Griechenland

Da die Griechen es gewagt haben, gegen die brutale Austeritätspolitik von Angela Merkel und Wolfgang Schäuble zu stimmen, mal ein paar unsortierte Gedanken zu dem Thema:

  • Griechenland gilt ja als die Wiege der Demokratie und vor dem Hintergrund hat Herr Tsipras einfach nur absolut demokratisch gehandelt. Er hat ja im Grunde nichts anderes gemacht, als zu sagen, das er den harten Austeritätsbedingungen nicht zustimmen und kann und deshalb seinen Souverän ( = das Volk) fragen wird, und das er ihm (dem Souverän) nicht guten Gewissens empfehlen kann, zuzustimmen. Ich kenne mich da nicht so gut aus, aber ich vermute mal, das auch in der griechischen Verfassung das Volk als Souverän des Staates bestimmt wird und das auch der griechische Amtseid den Passus enthält, das die Regierung Schaden vom Volk abwenden soll.
  • Der Grexit wäre der Anfang vom Ende des Euro: Italien, Portugal und Irland wären die nächsten Ziele all derer, die den Euro scheitern sehen wollen.
  • Im Falle eines Grexits dürften die gegebenen Bürgschaften fällig werden, was für uns und die anderen europäischen Steuerzahler sehr teuer werden dürfte.
  • Da die neue griechische Währung nach einem Grexit sehr stark abwerten müsste, könnten Spekulanten die griechische Wirtschaft für einen Appel und ein Ei aufkaufen, ähnlich wie man es nach ’89 in der ehemaligen DDR gemacht hat. Wahrscheinlich mit ähnlichem Ergebnis für die griechische Wirtschaft.
  • Syriza hat die letzte Wahl mit knapp 40% der Stimmen gewonnen, beim Referendum haben knapp 60% quasi für die Regierung gestimmt … denkt Euch den Rest 😉
  • Last but not least: Wie soll das mit dem Grexit eigentlich gehen? Die Euro-Verträge wurden ja bewusst als Einbahnstraße konzipiert, damit ein Ausstieg eben nicht möglich ist. Ergo müsste man die Verträge ändern, was aber sicher mit einem gewissen Risiko der Ablehnung in einigen Ländern verbunden wäre.

Wie die Lemminge in den Überwachungsstaat?

Das die SPD-Basis gestern der erneuten Einführung der Totalüberwachung unserer gesamten Kommunikation (vulgo: Vorratsdatenspeicherung) ihren Segen gegeben hat, war ja nicht wirklich überraschend. Immerhin schafft es diese Partei seit Jahren sich selber im Erwartungslimbo zu übertreffen, wenn es darum geht, Bürger- und Freiheitsrechte zu verteidigen.

Das jedoch die Bevölkerung diesen kontinuierlichen Abbau der Freiheit, hin zu einem Überwachungsstaat, der selbst Orwell erschaudern lassen würde, relativ widerspruchslos hinnimmt, erinnert mich ein wenig an die folgende Szene aus Star Wars Episode 3:

Anstatt Merkel, Gabriell und Co dabei zu zujubeln, wie sie uns immer weiter unserer Freiheit berauben und jeden einzelnen von uns unter einen Generalverdacht stellen, sollten wir diese Leute eigentlich mit Fackeln und Mistgabeln aus ihren Ämtern jagen, irgendwo einsperren und die Schlüssel in der Nordsee versenken!

Und wer mir jetzt mit wer nichts zu verbergen hat, der hat auch nichts zu befürchten kommt, dem sei gesagt, dass das ein Zitat von Goebbels Göring ist und das unabhängig davon jeder von uns etwas zu verbergen hat!

Pimp my backyard: Tod den Provisorien

Nach einer etwas längeren Unterbrechung hab ich heute mal wieder einen Rappel bekommen und das Projekt Pimp my backyard ein wenig weitergeführt.

Heute stand das Ganze dann quasi unter dem Motto Tod den Provisorien:

Das (2×2 Meter große) Flies für den Sandkasten wurde endlich zurecht geschnitten und die übstehenden, bislang lediglich umgeschlagenen, Teile des Flies sind jetzt endlich verschwunden.

Die Pflanzen in den Pflanzringen am Hang waren zu tief eingepflanzt und wurden mit viel zusätzlicher Blumenerde hoher gelegt und sind jetzt alle mehr oder weniger bündig mit dem Rand der Pflanzringe, was deutlich besser aussieht, als vorher. Zusätzlich wurden noch eine inzwischen eingegangene Pflanze ersetzt und zwei Pflanzringe mit neuen Pflanzen bestückt. Das Ergebnis sieht dann so aus:

Für einen Anfänger-Hobby-Gärtner doch ganz ordentlich, oder? 😉