Manjaro: Plymouth-Bootscreen reparieren

Falls bei einem statt einem schicken Plymouth-Bootscreen nur ein schwarzer Bildschirm durch den Bootvorgang begleitet, kann das daran liegen, dass das für den Grafikchip notwendige Kernel-Modul nicht geladen wurde.

Zuerst müssen wir per sudo lspci -k | grep -EA3 'VGA|3D|Display' herausfinden, welches Modul benötigt wird. In meinem Fall sieht die Ausgabe so aus:

00:02.0 VGA compatible controller: Intel Corporation Atom/Celeron/Pentium Processor x5-E8000/J3xxx/N3xxx Integrated Graphics Controller (rev 35)
DeviceName: Onboard IGD
Subsystem: CLEVO/KAPOK Computer Device 0945
Kernel driver in use: i915

In der letzten Zeile ist die Information, die wir benötigen. Das Kernel-Modul heißt hier i915.

Nun editieren wir die Datei /etc/mkinitcpio.conf und fügen dort in die Zeile „MODULES=“ den Namen des benötigten Kernel-Moduls ein, so das die Zeile anschließend so aussieht:

MODULES="i915"

Zum Schluss müssen noch die Kernel-Images neu erstellt werden, damit unsere Änderung ab dem nächsten Neustart angewendet wird. Das machen wir mit dem Kommando

sudo mkinitcpio -P

Ab dem nächsten Boot sollte Euch ein schicker Plymouth-Bootscreen den Startvorgang Eures Systems versüßen

Stretch it out

Rauchen ist das neue Sitzen – sagt man und da wird sicher auch ein Funken Wahrheit dran sein.

Da ich jetzt seit knapp 2 Wochen im Home Office arbeite und auch hier sehr viel sitze, habe ich meinen Trainingsplan ein wenig umgestaltet, so das er ab sofort so aussieht:

  • Montags bis Freitags Mittags 10 Minuten Yoga
  • Montag, Mittwoch und Freitag Abend mindestens 5 Km Laufen
  • Dienstag und Donnerstag Abend 20 Minuten Yoga
  • Samstag und Sonntag Abend 20 Minuten Stretching

Mal schauen, wie lange ich das durchhalte, aber im Moment sieht es gut aus 😉

Von 0 auf Home Office

Wie schnell man in Zeiten von SarsCov2 aka Corona auf Home Office umschalten kann/muss, durfte ich letzten Donnerstag mehr oder weniger erfolgreich ausprobieren, nachdem wir Mittwoch Abend erfuhren, das unser großer Sohn in Quarantäne muss, da er Kontakt zu einem positiv getesteten ehemaligen Praktikanten hatte.

Ergo Donnerstag Morgen zuerst in der Firma anrufen und dort Bescheid geben, das ich aus diesem Grund einstweilen von zu hause Arbeiten werde (=> freiwillige Selbstisolation), da es ja nicht unwahrscheinlich war, das wir ebenfalls infiziert sind. Glücklicherweise bietet mein Arbeitgeber diese Möglichkeit an, da ich andernfalls meinen restlichen Jahresurlaub hätte neu planen müssen. Anschließend wurde noch ein Termin am selben Tag für einen freiwilligen Corona-Test beim Hausarzt vereinbart.

Als nächstes musste ich mir schnellstmöglich das notwendige Equipment für das Home Office besorgen. Fürs erste sollte ein Headset für einfacheres telefonieren reichen. Da ich das Haus nur ungern verlassen wollte und das Headset schnellst möglichst benötigte, blieb im Grunde nur das große „A“ mit seinem Prime-Versand als Bezugsquelle übrig, damit ich nur einen Tag ohne Headset überbrücken musste. Das ich Freitag Vormittag wie auf Kohlen sitzend auf die Post gewartet habe, muss ich wohl nicht erwähnen 😉

Da mein provisorischer Arbeitsplatz – am Esstisch gegenüber vom großen Sohn – absolut keine Dauerlösung ist, wird es langsam Zeit, mich nach einem Schreibtisch und -stuhl um zuschauen, damit ich mir im Dachgeschoss einen separaten Arbeitsplatz einrichten kann.

Aufgrund der aktuellen Entwicklungen werde ich wohl noch des öfteren von zu hause aus arbeiten können/dürfen. Von daher sollte die Einrichtung eines eigenen Büros durchaus zukunftssicher sein.

Back on a bike – nach über 10 Jahren!

Kaum zu glauben, aber es hat über 10 Jahre gedauert, bis wieder ein Fahrrad besitze!

Eigentlich hatte ich schon öfters vor, mir wieder einen „Drahtesel“ zu kaufen, aber irgendwie ist dann immer wieder etwas anderes dazwischen gekommen – nicht so dieses Mal!

Da der Markt für gebrauchte Räder zur Zeit coronabedingt ziemlich leergeräumt ist und ich trotzdem keine Lust hatte, Unsummen für ein neues Rad zu investieren – nach oben gibt es ja bekanntlich kaum Grenzen, solange es genug Menschen gibt, die solche Preise zahlen – blieb im Grunde nur die „Sale“ Kategorie übrig, wo ich dann auch fündig wurde:

Ein Solero SL 24 von Pegasus sollte es sein. Also ging es am Mittwoch auf zum freundlichen Zweiradhändler Martin in Neustadt bei Coburg (NEC), wo man zum Glück noch ein Exemplar in meiner Größe hatte – gut, das ich kein fränkischer Edelzwerg bin 😂. Da das Rad jedoch zu groß für den Transport im eigenen Auto war, musste ich einen Tag auf den Lieferservice warten, welcher das Rad gestern extrem pünktlich lieferte. Eine Seltenheit heutzutage – leider.

Ach ja: eine „keine“ Probefahrt wurde anschließend natürlich auch gemacht 😉

Der passender Helm1Und nein: es gibt keine Helmpflicht in Deutschland, sondern „nur“ die Empfehlung, einen zu tragen – mein Kopf war leider zu groß für die Helme, die der Händler vorrätig hatte – wurde noch am selben Tag im Internet bei einem Fahrradshop bestellt. Amazon war in diesem Fall nicht zu gebrauchen, da man dort nicht vernünftig nach Größen eingrenzen kann. Besagter Helm wurde dann heute von der Post zusammen mit einer Halterung für mein Smartphone geliefert.

Jetzt kann es losgehen!

Fußnoten[+]

ältere FritzBox Modelle unter Nautilus 3.36 per SMB einbinden

Wer eine ältere FritzBox benutzt, die nicht mehr mit FritzOS >= 7.0 versorgt wurde/wird. hat unter Manjaro das Problem, das man zumindest unter Gnome 3.36 nicht mehr per Samba auf die FritzBox zugreifen kann.

Grund dafür ist, das ältere FritzBox Modelle nur Samba 1 unterstützen, während bei Gnome anscheinend automatisch Samba 2.0 verwendet wird, was dazu führt, das jeder Versuch, sich per SMB mit der Fritzbox zu verbinden, mit einer Fehlermeldung quittiert wird.

Um das Problem zu lösen, muss lediglich in der Datei /etc/samba/smb.conf im Bereich [global] die Zeile

client min protocol = NT1

eingefügt werden. Falls die Datei nicht existiert, kann sie einfach per

sudo touch /etc/samba/smb.conf 

angelegt werden.

Läuft bei mir!

Momentan habe ich anscheinend im wahrsten Sinne einen richtigen Lauf, auch wenn es anfangs nicht so wirklich danach aussah, als mir bei flyerwire Anfang Januar gekündigt wurde.

Aber frei nach dem Motto „aufstehen, Dreck abklopfen und weitermachen“ habe ich mich ziemlich schnell wieder berappelt und es schon fast in Rekordzeit geschafft, einen fast nahtlosen Wechsel zu einem neuen Arbeitgeber hinzubekommen. Die zwei Wochen (formale) Arbeitslosigkeit lasse ich einfach mal ganz dezent unter den Tisch fallen – interessiert ja so wie so niemanden 😉

Entgegen dem Sprichwort, das nach etwas gutem selten etwas besseres kommt, habe ich es auch geschafft, mich in mindestens 2 Punkten zu verbessern:

  • Ich bekomme mehr Geld
  • Ich habe einen kürzeren Arbeitsweg, den ich momentan täglich zu Fuß absolviere – schont das Konto und die Umwelt 😀

Aber auch beim Laufen hat sich nach dem etwas ruckeligen Start ins neue Jahr, mit witterungsbedingt teilweise nur 1 Laufrunde pro Woche in der letzten Zeit etwas zum positiven verändert:

Seit knapp 3 Wochen laufe ich meine 7 – 8, oder manchmal sogar 10 Kilometer-Runden ohne Pausen durch. Okay, meine Pace ist zwar deshalb zur Zeit wieder bei etwas über 6 Minuten pro Kilometer, aber irgendeinen Tod stirbt man halt immer ¯_(ツ)_/¯

Und auch bei den Laufschuhen habe ich so etwas wie eine neue Liebe gefunden: den GT 1000 von Asics. Nach jetzt einer Woche im Einsatz hat er sich als gute Ergänzung vom GT 2000 sowie zum Gel Phoenix erwiesen.

So kann es von mir aus gerne weitergehen … 😉

Vorsätze vs Ziele

Was ist eigentlich der Unterschied zwischen einem Vorsatz und einem Ziel für das neue Jahr?

Im Prinzip ist das ganz einfach: ein Vorsatz ist im Grunde etwas, das man gerne erreichen möchte. Ein Ziel hingegen ist etwas, das man erreichen will. Merkt Ihr den Unterschied? Möchte vs Will.

Jeder von uns weiß ja aus eigener Erfahrung, das ein „ich will“ stärker ist, als ein „ich möchte“.

Oder anders formuliert sind Vorsätze etwas für Feiglinge, weil sie sich nicht trauen zu sagen „ich habe es vergeigt“, wenn sie ihr(e) Ziel(e) nicht erreichen. Dann müsste man ja eventuell sogar zugeben, das man das Ziel nicht erreicht hat, weil man einen oder mehrere Fehler gemacht hat. Man müsste sich also sein eigenes Versagen eingestehen – und Versagen wird ja bekanntlich nicht toleriert und mit dem sofortigen Tod bestraft 🤦‍♂️ (Achtung: Ironie)