Von der Stirne heiß …

… rinnen muss der Schweiß!

Frei nach dem Motto habe ich Montag mein Lauftraining verschärft und damit begonnen, in einer Art Interval-Training, kürzere Jogging-Einlagen einzubauen, nachdem ich mir inzwischen eine gewisse Grund-Kondition antrainiert habe.

Es ist schon faszinierend, wie wunderbar man seinen Kopf beim Joggen frei bekommt, auch wenn man früher oder später aus dem sprichwörtlich letzten Loch pfeift.

Aber wenn man nie an seine Grenzen geht, weiß man auch nie, wozu man im Stande ist und kann auch nie über diese Grenze hinaus gehen, um neue Ufer zu erreichen.

Und nein, ich mache das nicht nur, um abzunehmen, sondern um mich insgesamt besser zu fühlen. Im Moment bin ich knapp 20 Kilo von meinem Wunschgewicht entfernt. Wenn ich den Abstand ein wenig verkürze, oder irgendwann sogar mein Wunschgewicht erreiche, wäre ich der Letzte, der sich darüber beschwert 😉

Ich probiere es nochmal – diesmal bei DIE LINKE

Nachdem ich schon vor einigen Jahren nach einem kurzen Gastspiel bei der SPD wieder ausgetreten bin, da deren Politik mit meinen Vorstellungen immer weniger in Einklang zu bringen war, bin ich jetzt seit dem 21.06. Mitglied bei den LINKEN – und so wie es aussieht, demnächst auch für deren Webseite verantwortlich 🙂

Glaubt Ihr nicht? Hier der Beweis:

Meine Mitgliedskarte.

Social Media: Was (mich) nervt!

Ich bin ja schon ein paar Jahre online und in den so genannten „sozialen Medien“ unterwegs, aber in letzter Zeit gibt ein paar Dinge, die mir einfach nur noch tierisch auf die Nerven gehen. Und falls ich damit jetzt irgendwem auf den Schlips oder so trete: that’s life 😎

Tags from Hell

In letzter Zeit scheint es in Mode gekommen zu sein, seine Posts in den sozialen Medien mit Tags zu versehen, was ja an sich nichts schlechtes ist. Immerhin kann man über die Tags zum Teil weitere, interessante Posts zu einem Thema finden. Lästig und nervig wird es jedoch, wenn die Tag-Line ansich länger ist, als die eigentliche Nachricht.

Richtig albern wird es, wenn dann auch noch zusätzlich die deutschen Tags ins Englische übersetzt werden. Da frage ich mich dann immer insgeheim, warum die Leute die Tags nicht auch noch ins Französische, Spanische und Portugiesische übersetzen. Damit sollten dann alle relevanten Sprachen der westlichen Hemisphäre abgedeckt und der Post vollends unlesbar geworden sein. Manchmal ist weniger eben doch mehr …

Für jeden Furz ne Eilmeldung

Manche Medien scheinen sich darüber zu definieren, wie viele Eilmeldung sie pro Tag so raus posaunen. Da wird dann mal aus nebensächlichen Dingen wie der Bekanntgabe des finalen DFB-Kaders für die EM oder der Ankündigung(!) einer späteren Erklärung des Bundespräsidenten eine Eilmeldung gemacht.

Aber jetzt mal unter uns: Was soll der Quatsch? Eine Eilmeldung ist, wenn irgendwo eine Ortschaft absäuft, weil es mal wieder nen Starkregen gegeben hat und Bäche über ihre Ufer getreten sind oder sonst ein gravierendes Unglück passiert ist. Von mir kann man auch ne Eilmeldung raus hauen, wenn mal wieder ein Minister von seinem Amt zurücktritt. Aber doch bitte nicht wegen so einer Kinderkacke wie der Bekanntgabe des finalen DFB-Kaders oder das der Bundespräsident in 2 Stunden eine Erklärung abgeben wird!

Ich warte ja echt noch darauf, das sich irgendwer zu folgender Eilmeldung erblödet:

+++ EIL +++ Chefredakteur hat gestern Linseneintopf gegessen und deshalb jetzt Blähungen. Müssen die Redaktionsräume wegen bestialischen Gestank räumen. +++

Aber da werde ich wohl (zum Glück) noch lange drauf warten können 😉

Meine Theorie zu Reys Herkunft

Seit Episode VII von Star Wars in den Kinos lief wird im Internet fleißig über die Herkunft von Rey spekuliert.

Nachdem ich den Film jetzt vorgestern auf Blueray gesehen habe, hab ich meine eigene Theorie, die aber noch ein wenig wage ist. Ich vermute, das Rey die Tochter von Han und Leya ist, da ja im zweiten Teaser-Trailer Lukes Monolog, in dem er Leya eröffnet, das sie seine Schwester ist, in leicht abgewandelter Form zu hören war.

Im fertigen Film taucht dieser Monolog merkwürdigerweise jedenfalls nicht auf und ist auch nicht dem Schnitt zum Opfer gefallen. Jedenfalls findet er sich auch in keiner der zusätzlichen Szenen. Was bedeuten würde, das Mark Hamil diesen Monolog ausschließlich für den Teaser-Trailer neu eingesprochen hat.

Gegen Han und Leya als Eltern würde zwar aber sprechen, das sie dann ihre eigene Tochter nicht erkannt hätten. Es wäre aber durchaus denkbar, das Luke Rey als kleines Kind nach Jakku gebracht hatte, anschließend das Wissen über ihre Existenz aus den Gedächtnissen ihrer Eltern sowie ihres Bruders gelöscht hat. Das Rey sich nicht mehr an ihre Eltern erinnert, könnte darauf zurück führen, das Luke diese Erinnerungen aus ihrem Gedächtnis löschte, nachdem er sie nach Jakku brachte. Das Luke diesen drastischen Schritt gegangen ist, könnte darin begründet sein, das bei Rey die Macht anscheinend noch stärker als bei (ihrem Bruder) Ben Solo aka Kylo Ren ist. Hätte Snoke sie und nicht Ben Solo zur dunklen Seite verführt, wäre der Kampf gegen die dunkle Seite wahrscheinlich ungleich schwerer geworden.

Das die alten Jedi in der Lage waren, das Gedächtnis einer Person zu löschen und umzustrukturieren, ist spätestens seit der „Umprogrammierung“ von Darth Revan bekannt. Es wäre also durchaus denkbar, das Luke in der Zeit zwischen Episode VI und VII das dazu nötige Wissen erlangt und folglich auch angewendet hat.

Sofern sich die Macher an das Muster der ersten Trilogie (Episode IV – VI) halten, werden wir die Antwort auf die Frage nach Reys Herkunft in Episode VIII erhalten und die nötigen Erklärungen dazu dann in Episode IX.

Also warten wir gespannt ab und spekulieren solange munter weiter 😉

Edit: Ja, ich weiß, das Disney das bisherige Expanded Universe – und somit auch die Geschichte von (Darth) Revan – als „nicht kanonisch“ gebranntmarkt hat. Das muss aber nicht automatisch bedeuten, das nicht Teile davon in den neuen Filmen verwendet werden 😉

Warum ich kaum noch Radio höre

Ich will ehrlich sein: Mittlerweile höre ich kaum noch Radio.

Die Sender klingen mit Ausnahme ihrer Jingle alle irgendwie gleich, da sie alle mehr oder weniger die selbe Musik spielen. Irgendwas von den 1970ern bis heute. Wenn ich dann auch noch zwischen mehreren Sendern wechseln muss, weil alle zur selben Zeit einen Song spielen, den ich nicht mag, bekomme ich Puls und weiß wieder, warum ich kaum noch Radio höre. Sicher kommt das jetzt nicht so oft vor, aber es ist ein gutes Beispiel für die Beliebigkeit der Sender.

Erschwerend kommt hinzu, das die Musik die sich heute so in den Charts tummelt, für mich kaum noch qualitativ gute Musik ist. Sicher haben die Künstler mit den Songs einen gewissen kurzfristigen Erfolg. Aber wirklich von Dauer ist da selten was. Von den meisten hört man 1 – 2 Songs und dann sind sie auch wieder in der Versenkung verschwunden, aus der sie gekommen sind. Quantität statt Qualität könnte man das vielleicht auch nennen.

Meine persönlichen Kriterien für gute Musik sind mittlerweile folgende:

  • Der Song brennt sich in Dein Gedächtnis ein, so das man auch Wochen oder Monate später nur maximal 2 Akkorde oder wenige Sekunden braucht, um den Song zu erkennen.
  • Der Rhythmus geht ins Blut und man hat Probleme, ruhig auf seinem Platz ruhig sitzen zu bleiben.
  • Der Text hat eine Botschaft und handelt nicht von irgendwelchen Belanglosigkeiten.
  • Es kommen echte Instrumente zum Einsatz und nicht nur irgendwelche Synthesizer oder Computer.
  • Die Künstler haben sich selber den Erfolg erarbeitet und nicht irgendwelche Casting-Shows gewonnen.
  • Die Künstler schreiben eigene Songs und covern nicht einfach ältere Hits anderer Künstler. Das geht nämlich inzwischen leider in den meisten Fällen einfach nur gewaltig in die Hose.

Also liebe Radiosender, wenn ihr mich als Hörer zurückgewinnen wollt, dann fangt endlich wieder an, euch von den anderen Sendern zu unterscheiden, indem ihr vielleicht mal Songs spielt, die man nicht ständig irgendwo anders auch hört. Sucht Euch ein paar Perlen, die auch ruhig schon ein wenig älter sind, und spielt die mal wieder. Die Künstler freuen sich sicher, wenn sie von ihrer Plattenfirma mal wieder ein paar Euros überwiesen bekommen 😉

Beispiel gefällig? Bitte!

Und ja, ich mag die Simple Minds und ihre Musik. 30 Jahre in dem Business aktiv sein und dabei auch noch einen gewissen Erfolg zu haben, muss man auch erst einmal schaffen!

Euer Fanatismus kotzt mich an! (Rant)

Es geht mir langsam echt auf den Sack, das man auf Twitter oder anderen Plattformen kaum noch etwas über WhatsApp schreiben kann, ohne, das früher oder später die „WhatsApp ist böse, nutzt doch alle Signal/Telegram/Threema/whatever“ Nervensägen um die Ecke kommen!

Es ist ja schön, das ihr anscheinend euren Freundes- und Bekanntenkreis solange genervt habt, bis sie alle von WhatsApp zu dem von Euch bevorzugten Messenger gewechselt sind. Aber daraus eine Verallgemeinerung nach dem Motto

Wenn das bei mir klappt, dann hat das auch bei Euch zu klappen. Strengt Euch halt mehr an!

zu konstruieren, ist einfach nur idiotisch!

Wieso sollte meine Familie von WhatsApp zu einem anderen Messenger wechseln, wenn ihre gesamten Kontakte auch bei WhatsApp sind? Warum sollten sie von einem Messenger, bei dem sie mit zig anderen Leuten kommunizieren können zu einem wechseln, wo sie wahrscheinlich nur mit mir kommunizieren könnten? Mir fällt jedenfalls auf die Schnelle kein plausibler Grund ein!

Und um ehrlich zu sein, bin ich eigentlich auch kein großer Freund von WhatsApp. Ich bin aber auch eher pragmatisch veranlagt und betrachte WhatsApp daher als nötiges Übel, um mit Freunden und Bekannten in Kontakt bleiben zu können. Wenn einer von denen zu einer der von Euch gelobten Alternativen wechselt, schön. Aber überreden werde ich jedenfalls niemanden!

Lasst die Leute doch einfach den Messenger nutzen, den sie nutzen wollen und hört auf mit Eurem missionarischen Gelaber!

Leben und Leben lassen 😉

Die Coburg-App – ein Fall für die Tonne

Coburg will hipp sein und so gibt es seit einiger Zeit schon eine Coburg-App, mit der z.B. Touristen schnell herausfinden können sollen, was in Coburg Event-mäßig so los ist. Die Idee war sicher gut, aber die Umsetzung wurde wie so oft bei solchen Unternehmungen meiner Meinung nach ordentlich versemmelt, um es höflich zu formulieren.

Das fängt schon mit dem Userinterface an, das ich persönlich hässlich wie die Nacht und total altbacken finde. Solche UIs hat man vielleicht zu Zeiten von Android 2.x gebaut, aber nicht mehr im Jahr 2016! Wie heißt es so schön: 2010 hat angerufen und will sein (Android-)Userinterface zurück! Das sich das Userinterface der Android-Version nicht an die Material-Design-Regeln von Google hält und die App deshalb wie ein Fremdkörper wirkt, ist da schon fast nebensächlich. Ebenso wie der Umstand, das sich hinter vielen Punkten der App lediglich Verweise auf Webseiten befinden, die dann in der App geöffnet werden.

Als Fazit kann man festhalten, das die aktuelle Coburg-App ein gutes Beispiel dafür ist, wie man eine Stadt-App nicht umsetzen sollte, wenn man sich nicht vollends damit blamieren möchte. Auch die Bewertung im Google Play-Store mit 3,5 Sternen und die letzten Kommentare sprechen schon fast für sich und gegen die App.