Zeitumstellung

tl;dr: Braucht die noch jemand, oder kann die weg?

Jedes Jahr zwei mal der selbe Käse: Im Frühjahr die Uhr ne Stunde vor- und im Herbst wieder ne Stunde zurück stellen und danach ist dann erst mal für die nächsten Tage der Biorhythmus total durcheinander. Und das dieser Quatsch absolut nichts bringt, außer enorme Kosten zu verursachen, ist ja auch schon lange bekannt.

Also warum leisten wir und dann diesen Quatsch noch immer, anstatt die Sommerzeit endlich auf den Müllhaufen der Geschichte zu verfrachten? Also dahin, wo sie eigentlich schon lange hin gehört!

Wir sollten uns schämen

Wer einmal einen integrativen Kindergarten besucht hat, der wird schnell merken, das Kinder von natur aus keinerlei Vorurteile z.B. gegenüber körperlich gehandycapten Kindern haben und ihnen völlig unvoreingenommen begegnen.

Eigentlich sollten wir Erwachsene uns schämen, unseren Kindern beizubringen, Menschen, die anders als wir sind, mit Vorurteilen und Voreingenommenheit zu begegnen! Die Welt wäre sicher eine viel bessere, wenn es keine negativen Vorurteile mehr geben würde.

Wer sind wir eigentlich, das wir es uns anmaßen, jemand anderen nur anhand seines Aussehens, seiner Herkunft, seiner Religion, sexuellen Orientierung oder einfach nur aufgrund der Tatsache, das er ein körperliches und/oder geistiges Handycap hat, zu bewerten?

Sollte man sein gegenüber nicht zumindest ein wenig kennen lernen, bevor man sich eine Meinung über ihn bildet? …

Just my 5 Cent

Neues Spielzeug: Motorola Moto G

Nachdem mein Motorola Defy inzwischen auch schon seine 3 Jahre auf dem Buckel hat und immer mehr Probleme mit aktuellen Versionen diverser Anwendungen hat, habe ich mir vor einer Woche ein neues Handy zugelegt.

Die Wahl fiel dabei sehr schnell auf das Moto G von Motorola, da ich keine Lust habe, mehrere Hundert Euros für ein High-End Smartphone a la Samsung Galaxy S4 zu bezahlen. Da ich jedoch auch etwas mehr als “nur” Telefonieren mit dem Gerät mache, während ich unterwegs bin, sollte es auch kein absolutes Low-Budget Gerät sein. Nach dieser ersten Woche muss ich sagen, das ich mit dem Moto G eine sehr gute Wahl getroffen habe, denn für das Geld, was man für das Moto G bezahlt, bekommt man meiner Meinung nach ein sehr gutes Gerät mit einem extrem guten Preis-Leistung-Verhältnis.

Die Anzeige ist flüssig, hell und klar, das Display ist hinter Gorilla-Glas geschützt und das Gerät liegt dank der gebogenen Rückseite gut in der Hand. Der Akku hält bei mir locker einen ganzen Tag durch und hat beim Zubettgehen noch immer mindestens 65% Ladung.

Die vorinstallierten Apps sind auch sinnvoll ausgewählt. So bekommt man neben Googles App-Stack auch noch eine verbesserte Gallerie-App, eine durchdachte Kamera-App und mit Motorola Assist einen virtuellen Assistenten, der das Smartphone während Terminen, die man in seine(n) Kalender  (können in der aktuellen Version selber festgelegt werden) eingetragen hat, oder während der Nacht (den Zeitraum kann man selber festlegen) stumm schaltet, damit man nicht gestört wird. Ausnahmen lässt der Assistent jedoch auch zu, sofern man sie definiert hat.

Liebe Plattenindustrie, liebe “MP3-Dealer”

Ich kaufe ja schon seit einiger Zeit meine Musik bevorzugt als MP3s, einfach deshalb, weil ich mir dann das Rippen auf das Notebook erspare und weil die Lieferzeit unschlagbar schnell ist :D

Was mich aber seit jeher besonders bei MP3-Alben nervt ist, das dort die Booklets fehlen und man dafür extra noch die CD-Version des Albums kaufen müsste. Ich möchte die Booklet jedoch nur ungern missen, weil man dort einerseits die Lyrics der Lieder nachlesen kann oder manchmal sogar ein wenig Background zu dem Album erfährt. Hinzu kommen die sehr oft echt klasse gemachten Bilder und Fotos, mit denen die Booklet illustriert sind.

Warum kann man die Booklets denn nicht einfach als PDF-Dateien zu den MP3s dazu packen oder dem Kunden einen Einmal-Code per Mail schicken, mit dem er sich das Booklet dann herunterladen kann? Das sollte doch im Jahr 2014 nicht mehr so schwer zu machen sein, oder?? :cool:

Schuhe fürs Leevki

Nachdem Leevke immer mobiler wird und sich auch unterwegs nicht mehr ewig auf dem Arm tragen lässt, wurde es dringend nötig, das die junge Dame ein paar richtige Schuhe bekommt. In die vom großen Bruder kommt sie mit ihren breiten Füßen blöderweise nicht rein und die, mit der weichen Sohle sind zum Laufen lernen auch nicht so toll.

Also zuerst zur örtlichen Schuhkette mit dem weißen “D” und die bescheidene Auswahl gecheckt und festgestellt, das irgendwer Leevke erzählt haben muss, das man das Anprobieren von Schuhen dadurch sabotieren kann, indem man seinen Zehen einrollt. :shock:

Nachdem wir dort jedoch keine in jeder Hinsicht passenden Schuhe gefunden haben, sind wir also weiter zu einem kleinen Schuhladen im Lautertal. Dort wurden wir auch prompt fündig und Leevke lies sich die Schuhe auch mehr oder weniger Widerstandslos anziehen.

Das sie jetzt jedoch eine feste Sohle unter den Füßen hatte, muss sie aber so verwirrt/verängstigt haben, das sie sich zuerst standhaft weigerte alleine ein paar Schritte zu laufen und wie angewurzelt stehen blieb. Erst als ich sie an die Hand genommen habe, wagte sie die ersten Schritte und fand dann auch schnell gefallen an den neuen Schuhen. :cool:

Auch wenn man jetzt sagen könnte, das knapp 40 Euro für ein paar Kinderschuhe viel Geld sind, ist es doch weniger, als wenn das Kind dann später für den Rest seines Lebens Einlagen braucht, weil man ihm die Füße mit billigem Schuhwerk “kaputt” gemacht hat.

Repository-Umzug

Wie einige Leser dieses Blogs vielleicht wissen, habe ich unter http://repo.heiko-adams.de ein kleines Repository für meine eigenen Fedora-Pakete bereitgestellt. Dieses Repository wird in den nächsten Stunden umziehen und dann unter http://copr.fedoraproject.org/coprs/heikoada/Repository/ verfügbar sein.

Dies bietet unter anderem den Vorteil, das ich das Erstellen und Verteilen der Pakete in die Infrastruktur des Fedora-Projektes auslagern und meinen eigenen Server dadurch entlasten kann. Für die Nutzer des Repositories bietet diese Lösung dementsprechend eine wesentlich höhere Ausfallsicherheit.

Wer bereits das alte Repository nutzt und auf das COPR-Repository umsteigen möchte, der sollte zuerst mein Release-Paket für das alte Repository mittels

su -c'yum remove ha-release'

entfernen und sich anschließend das aktuelle Repository-File aus dem COPR-Repository herunterladen.

Wichtig: Momentan fehlen noch einige Pakete im COPR-Repository, die ich mittlerweile selber nicht mehr verwende.

Ein Ostfriese in Franken