Welcome to the off-saison

Winterzeit – oder wie viele Läufer sagen würden: Off-Saison.

Die wohl entspannteste Zeit des Jahres. Kein Stress mehr wegen irgendwelchen Trainingsplänen oder Bestzeiten. Laufen, einfach nur für die Seele und um Form und Figur möglichst unbeschadet in den nächsten Frühling zu retten.

Für mich heißt das hauptsächlich, nach Feierabend im Dunklen zu laufen und auch nur dann, wenn es das Wetter erlaubt. Wobei es dann weniger an den Temperaturen liegt, sondern eher daran, ob es Regnet/Schneit oder nicht.

Aber selbst, wenn dass Wetter etwas dagegen hat, das ich Laufen gehe, habe ich noch immer die Möglichkeiten, ein wenig Functional-Yoga zu machen oder ins Gym zu gehen.

Nightrun Premiere

Gemäß dem Motto

Nicht lange sabbeln, sondern machen

Habe ich heute meinen ersten Lauf bei Dunkelheit unternommen und damit quasi offiziell in den Herbst-/Winter-Modus umgeschaltet. Aus dem Grund war die Runde auch „nur“ knapp 3,5 Kilometer, aber bis zum Frühling liegt der Fokus auch nicht mehr auf „Kilometer fressen“, sondern darauf, die Form ohne größere Verluste über den Winter zu retten.

Und wenn wir ehrlich sind, ist es doch sch**ßegal, ob wir 3, 4, 5 oder noch mehr Kilometer laufen. Das wichtigste ist doch, das wir Laufen 😉

Der nächste geplatzte Knoten

Es sieht ganz so aus, als ob da vor ein paar Wochen mal wieder ein Knoten geplatzt ist – wahrscheinlich auch dank der kühleren Temperaturen.

Während ich bislang immer auf meinen Runden eine Pace zwischen 5:50 und 5:30 gelaufen bin, schaffe ich es seit etwa 2 Wochen relativ konstant, meine Pace unter 5:30 zu halten. Mein bisheriger Ausreißer war ein glatter 5er Schnitt beim Testlauf mit Stirnlampe. Wahrscheinlich haben mich da die Dunkelheit und der aufziehende Regen zusätzlich motiviert 😀

Wie dem auch sei, bin ich gespannt, wie sich die Pace über den Winter entwickelt. Aber im Grunde ist das für mich eher sekundär, solange ich unter 6:00/Kilometer bleibe 😎

Planung für das Laufen in der dunklen Jahreszeit

Da die Tage inzwischen spürbar immer kürzer werden und es inzwischen schon um kurz nach 19 Uhr anfängt, dunkel zu werden, wird es langsam auch für mich Zeit, mir Gedanken zu machen, wie ich das mit dem Laufen in der dunklen Jahreszeit machen möchte.

Da im Gegensatz zum letzten Jahr das Knie diesmal keine Probleme macht, tendiere ich momentan dazu, zu versuchen, so oft wie möglich unter der Woche mindestens 3x Laufen zu gehen. Auch wenn es wohl „nur“ die 3,5 Kilometer lange Runde werden wird, um zumindest den aktuellen Status Quo so gut es geht, über den Winter zu retten. Das reine Yoga- und Bodyweight-Training im letzten Winter hat mich doch arg weit zurück geworfen, was die Kondition und Ausdauer anging. Auch wenn es – wie bereits erwähnt – gute Gründe dafür gab, so zu trainieren.

An den Tagen, an denen das Wetter oder meine Motivation mir einen Strich durch den Plan machen, wird es wohl entweder wieder auf Yoga oder Bodyweight-Training zuhause oder das Laufband im Gym hinaus laufen (nettes Wortspiel 😎 )

Aber da lasse ich mich einfach mal nach dem Motto „alles kann, nichts muss“ überraschen. Vielleicht lässt der Winter 2018/2019 ja auch hin und wieder mal einen 4- oder 5 Kilometer Wochenendlauf am Wochenende zu.

Schau’mer mal 😉

Tests bestanden

Nachdem mein Laufplan für die Woche durch den Elternabend im Kindergarten ein wenig durcheinander gewirbelt wurde und zur Folge hatte, das der Lauf am Donnerstag ausfallen musste, hatte ich schon befürchtet, das den gestrigen Lauf ein ähnliches Schicksal ereilt, da es Abend anfing zu regnen.

Abendliche Dämmerung in Coburg

Als der Regen sich dann doch mal zu einer kleinen Pause erbarmte war es schon mitten in der Dämmerung (habe ich schon erwähnt, das ich das Licht in dieser „magischen“ Stunde liebe? 😉 ). Nach kurzer Überlegung habe ich dann beschlossen, das Angenehme mit dem Nützlichen zu verbinden und bei meinem ersten Dämmerungslauf gleich mal mein neues Langarm-Oberteil von Decathlon und meine Stirnlampe zu testen.

Was soll ich sagen? Beide haben den Test bestanden! Die Stirnlampe hat mir permanent das gute Gefühl vermittelt, das ich den Weg vor mir gut sehen kann und das andere mich gut sehen können und das Oberteil hat mir auch trotz Gegenwind und ein paar Regentropfen, die hin und wieder von den Bäumen runter getropft sind, stets warm und trocken gehalten.

Heute Mittag habe ich dann quasi noch mein anderes neues Langarm-Oberteil von Intersport erfolgreich getestet, als ich den ausgefallenen Donnerstagslauf nachgeholt habe.

TeamViewer unter Manjaro nutzen

Wer den TeamViewer aus dem AUR installiert hat, steht beim ersten Start oft vor dem Problem, das der TeamViewer am unteren Rand die Meldung

Nicht bereit. Bitte prüfen Sie Ihre Internetverbindung.

anzeigt.

TeamViewer ohne gestarteten Daemon

Das Problem ist relativ einfach zu lösen. TeamViewer installiert einen eigenen Daemon, der die Verbindungen abwickelt, aber nach der Installation nicht automatisch gestartet wird.

Um den Daemon zu starten kann man entweder

sudo systemctl start teamviewerd

oder

sudo systemctl enable teamviewerd && sudo systemctl start teamviewerd 

ausführen.

Der erste Befehl startet die systemd Unit des Daemon und muss vor jedem Start des TeamViewer erneut ausgeführt werden. Der zweite Befehl aktiviert den automatischen Start der Unit und startet diese anschließend. Dieser Befehl muss im Gegensatz zum ersten nur einmal ausgeführt werden.

TeamViewer mit gestarteten Daemon

Welchen Befehl man nutzt hängt hauptsächlich davon ab, wie oft man den TeamViewer nutzen möchte – und von der eigenen Bequemlichkeit 😉

Auf zu neuen (Linux-)Ufern

Nachdem sich mein Fedora beim Versuch, auf Fedora 29 Beta zu aktualisieren, quasi selber zerlegt hat, indem das Notebook sich während des Updates abgeschaltet hat, weil der Stecker der Dockingstation nicht richtig eingesteckt war, habe ich beschlossen mal etwas neues zu wagen.

Nach beinahe 10 Jahren mit Fedora möchte ich mal eine neue Distribution ausprobieren. Aber nicht wieder CentOS oder etwas anderes, das auf RHEL oder SUSE basiert. Das hatte ich ja schon einmal.

Nein, diesmal sollte es etwas völlig anderes sein und irgendwie habe ich auch schon immer ein wenig mit Arch-Linux geliebäugelt.  Da die Installation und Konfiguration von Arch aber durchaus eine Herausforderung sein kann, habe ich mich dann jedoch für Manjaro entschieden. Basiert auf Arch, ist aber deutlich einfacher zu installieren und konfigurieren. Zumindest in der Theorie – dazu jedoch später mehr.

Zuerst einmal musste ich mein Fedora wieder soweit lauffähig bekommen, das ich mein Home-Verzeichnis auf meiner externen USB-Festplatte sichern konnte. Was dann auch recht zügig von statten ging. Hinterher noch ein kurzes Diff, um sicher zu gehen, da auch wirklich alle Dateien gesichert wurden und dann kann es auch schon los gehen, mit Manjaro.

Oder auch nicht. Nachdem die Live-CD erfolgreich gebootet war und der Installer den Auftrag bekam, für die Installation von Manjaro, die vorhandenen Fedora-Partitionen zu löschen, kam die erste Ernüchterung: der Installer erklärte mir in wenigen Worten, das er nicht in der Lage war, die Partitionen zu löschen.

Glücklicherweise enthält die Live-CD GParted und die Partitionen wurden dann kurzerhand und völlig humorlos manuell gelöscht. Im zweiten Anlauf verrichtete der Installer sein Werk auf der nun quasi jungfäulichen Festplatte ohne weitere Probleme.

Zum Schluss mussten nach dem Neustart noch die üblichen Dinge erledigt werden:

  • benötigte Daten von der USB-Platte zurück kopieren
  • fehlende Programme sowie verfügbare Updates installieren.

Wobei das mit den fehlenden Programmen auch etwas komplizierter als zuerst gedacht war, weil es diese nur im AUR (Arch User Repository) gibt, was bedeutet, das diese Programme über ein separates Programm heruntergeladen, lokal compiliert und installiert werden müssen.

Abschließend kann ich schon jetzt sagen, das sich Manjaro sehr schnell anfühlt, was den Bootvorgang angeht und auch sonst einen sehr angenehmen Eindruck hinterlässt.