Seit Episode VII von Star Wars in den Kinos lief wird im Internet fleißig über die Herkunft von Rey spekuliert.

Nachdem ich den Film jetzt vorgestern auf Blueray gesehen habe, hab ich meine eigene Theorie, die aber noch ein wenig wage ist. Ich vermute, das Rey die Tochter von Han und Leya ist, da ja im zweiten Teaser-Trailer Lukes Monolog, in dem er Leya eröffnet, das sie seine Schwester ist, in leicht abgewandelter Form zu hören war.

Im fertigen Film taucht dieser Monolog merkwürdigerweise jedenfalls nicht auf und ist auch nicht dem Schnitt zum Opfer gefallen. Jedenfalls findet er sich auch in keiner der zusätzlichen Szenen. Was bedeuten würde, das Mark Hamil diesen Monolog ausschließlich für den Teaser-Trailer neu eingesprochen hat.

Gegen Han und Leya als Eltern würde zwar aber sprechen, das sie dann ihre eigene Tochter nicht erkannt hätten. Es wäre aber durchaus denkbar, das Luke Rey als kleines Kind nach Jakku gebracht hatte, anschließend das Wissen über ihre Existenz aus den Gedächtnissen ihrer Eltern sowie ihres Bruders gelöscht hat. Das Rey sich nicht mehr an ihre Eltern erinnert, könnte darauf zurück führen, das Luke diese Erinnerungen aus ihrem Gedächtnis löschte, nachdem er sie nach Jakku brachte. Das Luke diesen drastischen Schritt gegangen ist, könnte darin begründet sein, das bei Rey die Macht anscheinend noch stärker als bei (ihrem Bruder) Ben Solo aka Kylo Ren ist. Hätte Snoke sie und nicht Ben Solo zur dunklen Seite verführt, wäre der Kampf gegen die dunkle Seite wahrscheinlich ungleich schwerer geworden.

Das die alten Jedi in der Lage waren, das Gedächtnis einer Person zu löschen und umzustrukturieren, ist spätestens seit der „Umprogrammierung“ von Darth Revan bekannt. Es wäre also durchaus denkbar, das Luke in der Zeit zwischen Episode VI und VII das dazu nötige Wissen erlangt und folglich auch angewendet hat.

Sofern sich die Macher an das Muster der ersten Trilogie (Episode IV – VI) halten, werden wir die Antwort auf die Frage nach Reys Herkunft in Episode VIII erhalten und die nötigen Erklärungen dazu dann in Episode IX.

Also warten wir gespannt ab und spekulieren solange munter weiter 😉

Edit: Ja, ich weiß, das Disney das bisherige Expanded Universe – und somit auch die Geschichte von (Darth) Revan – als „nicht kanonisch“ gebranntmarkt hat. Das muss aber nicht automatisch bedeuten, das nicht Teile davon in den neuen Filmen verwendet werden 😉

Ich will ehrlich sein: Mittlerweile höre ich kaum noch Radio.

Die Sender klingen mit Ausnahme ihrer Jingle alle irgendwie gleich, da sie alle mehr oder weniger die selbe Musik spielen. Irgendwas von den 1970ern bis heute. Wenn ich dann auch noch zwischen mehreren Sendern wechseln muss, weil alle zur selben Zeit einen Song spielen, den ich nicht mag, bekomme ich Puls und weiß wieder, warum ich kaum noch Radio höre. Sicher kommt das jetzt nicht so oft vor, aber es ist ein gutes Beispiel für die Beliebigkeit der Sender.

Erschwerend kommt hinzu, das die Musik die sich heute so in den Charts tummelt, für mich kaum noch qualitativ gute Musik ist. Sicher haben die Künstler mit den Songs einen gewissen kurzfristigen Erfolg. Aber wirklich von Dauer ist da selten was. Von den meisten hört man 1 – 2 Songs und dann sind sie auch wieder in der Versenkung verschwunden, aus der sie gekommen sind. Quantität statt Qualität könnte man das vielleicht auch nennen.

Meine persönlichen Kriterien für gute Musik sind mittlerweile folgende:

  • Der Song brennt sich in Dein Gedächtnis ein, so das man auch Wochen oder Monate später nur maximal 2 Akkorde oder wenige Sekunden braucht, um den Song zu erkennen.
  • Der Rhythmus geht ins Blut und man hat Probleme, ruhig auf seinem Platz ruhig sitzen zu bleiben.
  • Der Text hat eine Botschaft und handelt nicht von irgendwelchen Belanglosigkeiten.
  • Es kommen echte Instrumente zum Einsatz und nicht nur irgendwelche Synthesizer oder Computer.
  • Die Künstler haben sich selber den Erfolg erarbeitet und nicht irgendwelche Casting-Shows gewonnen.
  • Die Künstler schreiben eigene Songs und covern nicht einfach ältere Hits anderer Künstler. Das geht nämlich inzwischen leider in den meisten Fällen einfach nur gewaltig in die Hose.

Also liebe Radiosender, wenn ihr mich als Hörer zurückgewinnen wollt, dann fangt endlich wieder an, euch von den anderen Sendern zu unterscheiden, indem ihr vielleicht mal Songs spielt, die man nicht ständig irgendwo anders auch hört. Sucht Euch ein paar Perlen, die auch ruhig schon ein wenig älter sind, und spielt die mal wieder. Die Künstler freuen sich sicher, wenn sie von ihrer Plattenfirma mal wieder ein paar Euros überwiesen bekommen 😉

Beispiel gefällig? Bitte!

Und ja, ich mag die Simple Minds und ihre Musik. 30 Jahre in dem Business aktiv sein und dabei auch noch einen gewissen Erfolg zu haben, muss man auch erst einmal schaffen!

Es geht mir langsam echt auf den Sack, das man auf Twitter oder anderen Plattformen kaum noch etwas über WhatsApp schreiben kann, ohne, das früher oder später die „WhatsApp ist böse, nutzt doch alle Signal/Telegram/Threema/whatever“ Nervensägen um die Ecke kommen!

Es ist ja schön, das ihr anscheinend euren Freundes- und Bekanntenkreis solange genervt habt, bis sie alle von WhatsApp zu dem von Euch bevorzugten Messenger gewechselt sind. Aber daraus eine Verallgemeinerung nach dem Motto

Wenn das bei mir klappt, dann hat das auch bei Euch zu klappen. Strengt Euch halt mehr an!

zu konstruieren, ist einfach nur idiotisch!

Wieso sollte meine Familie von WhatsApp zu einem anderen Messenger wechseln, wenn ihre gesamten Kontakte auch bei WhatsApp sind? Warum sollten sie von einem Messenger, bei dem sie mit zig anderen Leuten kommunizieren können zu einem wechseln, wo sie wahrscheinlich nur mit mir kommunizieren könnten? Mir fällt jedenfalls auf die Schnelle kein plausibler Grund ein!

Und um ehrlich zu sein, bin ich eigentlich auch kein großer Freund von WhatsApp. Ich bin aber auch eher pragmatisch veranlagt und betrachte WhatsApp daher als nötiges Übel, um mit Freunden und Bekannten in Kontakt bleiben zu können. Wenn einer von denen zu einer der von Euch gelobten Alternativen wechselt, schön. Aber überreden werde ich jedenfalls niemanden!

Lasst die Leute doch einfach den Messenger nutzen, den sie nutzen wollen und hört auf mit Eurem missionarischen Gelaber!

Leben und Leben lassen 😉

Veröffentlicht unter Web.

Coburg will hipp sein und so gibt es seit einiger Zeit schon eine Coburg-App, mit der z.B. Touristen schnell herausfinden können sollen, was in Coburg Event-mäßig so los ist. Die Idee war sicher gut, aber die Umsetzung wurde wie so oft bei solchen Unternehmungen meiner Meinung nach ordentlich versemmelt, um es höflich zu formulieren.

Das fängt schon mit dem Userinterface an, das ich persönlich hässlich wie die Nacht und total altbacken finde. Solche UIs hat man vielleicht zu Zeiten von Android 2.x gebaut, aber nicht mehr im Jahr 2016! Wie heißt es so schön: 2010 hat angerufen und will sein (Android-)Userinterface zurück! Das sich das Userinterface der Android-Version nicht an die Material-Design-Regeln von Google hält und die App deshalb wie ein Fremdkörper wirkt, ist da schon fast nebensächlich. Ebenso wie der Umstand, das sich hinter vielen Punkten der App lediglich Verweise auf Webseiten befinden, die dann in der App geöffnet werden.

Als Fazit kann man festhalten, das die aktuelle Coburg-App ein gutes Beispiel dafür ist, wie man eine Stadt-App nicht umsetzen sollte, wenn man sich nicht vollends damit blamieren möchte. Auch die Bewertung im Google Play-Store mit 3,5 Sternen und die letzten Kommentare sprechen schon fast für sich und gegen die App.

Es ist absolut löblich und aller Ehren wert, das Ihr Euch so engagiert für die vor Krieg und Verfolgung nach Deutschland fliehenden Menschen einsetzt und der rechten Hetze sachlich und mit fundierten Argumenten begegnet.

Ich hätte da aber trotzdem mal eine Bitte: könntet Ihr Euch bitte auch in dem selben Maße für die Menschen engagieren, die unverschuldet in die Fänge des HarzIV-Regiemes geraten sind?

Wer sich mal auch nur ein wenig mit diesem Thema beschäftigt, merkt eigentlich ganz schnell, dass das System „HarzIV“ reine Menschenverachtung ist und eigentlich sofort abgeschafft gehört, da es nichts in einem Sozialstaat zu suchen hat.

Beispiel: Dank der hiesigen SPD (wofür steht das „S“ nochmal?) gelten in der Stadt Coburg für eine 4-köpfige Familie 90m² und 506 EUR Warmmiete als angemessen. Letzteres ist, wenn man mal einen kurzen Blick auf den hiesigen Immobilienmarkt wirft, blanker Hohn! Für das Geld bekommt man mit viel Glück vielleicht eine kleine, nicht renovierte 3-Zimmer Wohnung irgendwo am Stadtrand, aber nie und nimmer eine Wohnung mit 90m².

Wenn man jetzt auch noch davon ausgeht, das der durchschnittliche Quadratmeterpreis in Coburg bei etwa 6,40 EUR/m² liegt, dann würde schon die Kaltmiete für eine als angemessen geltende 90m² Wohnung 70 EUR über dem Betrag liegen, den ein ALG2-Empfänger vom JobCenter für die Miete überwiesen bekommt. Diese 70 EUR müssten dann im Zweifelsfall von der Grundsicherung abgezweigt – und somit zweckentfremdet – werden, wenn man keine Lust auf Mietschulden hat.

Daher nochmals meine Bitte: Bitte engagiert Euch neben den Flüchtlingen auch für diese Menschen, da man ansonsten den Eindruck bekommt, das Euch Flüchtlinge wichtiger sind, als HarzIV-Empfänger. Denn genau DAS wäre zusätzliches Wasser auf die Mühlen von AfD, PEGIDA und der ganzen anderen rechten Flachzangen – und das wollen wir doch alle nicht wirklich, oder? ODER? 😉

Ich würde vor einiger Zeit mal gefragt, wie ich mir den Sozialstaat vorstellen würde, wenn ich etwas zu entscheiden hätte. Nun denn:

Zuallererst würde ich das Arbeitslosengeld 1 & 2 zu einem Arbeitslosengeld zusammenfassen, das unbefristet gezahlt wird, bei 70% vom letzten Bruttogehalt beginnt und in regelmäßigen Abständen bis auf den Mindestlohn abgesenkt wird. Mit der Grundsicherung die Menschen, die nicht mehr arbeitsfähig sind, gezahlt wird, würde ich parallel verfahren.

Die Arbeitsvermittlung würden ausschließlich die JobCenter übernehmen und die ARGEn würde ich ersatzlos abschaffen. Die Vermittlungsvorschläge der JobCenter wären grundsätzlich erst einmal unverbindlich. Nur dann, wenn sich ein Arbeitsloser gänzlich unkooperativ zeigt, würde dieser zukünftig anstatt unverbindlicher Vermittlungsvorschläge verbindliche  Pflichtbewerbungen (aka Vermittlungsvorschlag mit Rechtsfolgen) bekommen, deren einzige Konsequenz bei Verweigerung ein Vorziehen der nächsten Absenkung des Arbeitslosengeldes wäre.

Parallel dazu würden Arbeitslose anstelle irgendwelcher Maßnahmen mit fragwürdigem Zweck, sinnvolle Unterstützung in Form von Hilfe beim Erstellen der Bewerbungsunterlagen, Training von Vorstellungsgesprächen sowie psychologischer Beratung bekommen. Diese Angebote wären jedoch mit einer Ausnahme absolut freiwillig: Beim ersten Gespräch mit dem zukünftigen Betreuer würden die Bewerbungsunterlagen des Arbeitslosen durch speziell geschulte Mitarbeiter geprüft und dem Arbeitslosen würden anschließend Vorschläge gemacht, wie er seine Unterlagen sinnvoll und zielführend überarbeiten und/oder ergänzen sollte.

Aus der Arbeitsagentur würde ich eine Sozialagentur machen, die fortan für die Antragsbearbeitung, die Auszahlung und das Controlling sämtlicher Sozialleistungen des Bundes zuständig wäre und dadurch die JobCenter und Sozialämter in soweit entlasten, das diese nur noch die Anträge entgegennehmen und auf Plausibilität und Vollständigkeit prüfen. Alles weiter würde dann bei der örtlichen Sozialagentur ablaufen.

Die örtlichen Sozialagenturen würde darüber hinaus auch Bürger dahingehend beraten und informieren, auf welche Sozialleistungen des Bundes sie konkret Anspruch haben, wo diese zu beantragen sind und welche Unterlagen sie einreichen müssen.

Als Einkommensnachweis für die Beantragung von einkommensabhängigen Sozialleistungen des Bundes würden grundsätzlich entweder die letzten 3 Gehaltsabrechnungen oder der ALG-Bescheid sowie die Kontoauszüge der letzten 3 Monate ausreichen. Weitergehende Nachweise müssten nur noch beim begründetem Verdacht auf Leistungsmissbrauch vorgelegt werden.

Ich weiß nicht, ob ich der einzige bin, dem es so geht, aber wenn ich mich bei einem Unternehmen bewerbe, dann erwarte ich, das man mir zuerst einmal den Eingang meiner Bewerbung bestätigt und mir entweder zeitnah absagt oder mich zum Vorstellungsgespräch einlädt.

Leider haben es anscheinend immer weniger Unternehmen nötig, sich diesen Aufwand zu leisten. Empfangsbestätigungen und zeitnahe Rückmeldungen bekommt man meiner Erfahrung nach – wenn überhaupt –  fast nur noch von größeren Unternehmen. Aber wo ist das Problem? Zur Not wird dazu der Auszubildende im 1. Lehrjahr oder ein Praktikant rekrutiert und entsprechend instruiert. Damals, als man seine Bewerbung noch auf Papier und per Post verschickt hat, ging das mit den Empfangsbestätigungen doch auch?!?

Zumal Unternehmen, die nicht auf Bewerbungen reagieren, einen unprofessionellen und unseriösen Eindruck hinterlassen. Von dem anscheinend nicht vorhandenen Respekt gegenüber dem Bewerber ganz zu schweigen. Ein allgemeines Massenmailing a la

Sehr geehrter Bewerber, vielen Dank für Ihr Interesse … Wir werden Ihre Unterlagen prüfen und uns zeitnah bei Ihnen melden. …

würde schon völlig reichen, damit man sich als Bewerber respektiert fühlt und das Unternehmen sich nicht sofort durch unprofessionelles Verhalten als unseriös disqualifiziert.

Richtig unprofessionell wirken aber Unternehmen, die entweder gar nicht auf (schriftliche) Rückfragen reagieren oder einem dann nur lapidar mitteilen, das die Stelle zwischenzeitlich besetzt wurde. Ja Danke für gar nichts! Da fühlt man sich dann ja als Bewerber mal so richtig vera***t und wahrscheinlich kann man froh sein, das es mit der Bewerbung nicht geklappt hat. Wer weiß, wie solche Unternehmen ihre Angestellten behandeln, wenn sie schon so unprofessionell und respektlos mit Bewerbern umgehen?!?