Ich mach dann mal (Lauf)Pause

Nachdem ich in der letzten Zeit immer wieder beim Laufen Schmerzen im Knie-Bereich (Läuferknie?) bekommen habe, habe ich mich dazu entschieden, diese und eventuell noch die nächste Woche auf das Laufen zu verzichten und stattdessen mit täglichen Workouts an meiner Beweglichkeit, Kraft und Ausdauer zu arbeiten

Mal schauen, ob ich damit meine Knieprobleme in den Griff bekomme – ansonsten muss halt mal der Orthopäde des Vertrauens einen Blick darauf werfen. Schaden werden mir die Workouts jedenfalls sicher nicht und ich werde sie sicher auch weiterhin im Wechsel mit den Laufeinheiten machen.

Mal was neues ausprobieren

Da ich im Moment irgendwie Probleme mit dem rechten Knie habe – es fängt beim bergab Laufen nach einigen Metern zu schmerzen an, habe ich mal angefangen, ein wenig an meiner Kraft und Ausdauer zu arbeiten.

Da fängt damit an, das ich an den Restdays seit Anfang der Woche entsprechende Workouts mache, um meinen Rumpf zu stabilisieren und meine Beweglichkeit zu verbessern.

Nachdem ich ein wenig mit verschiedenen Apps experimentiert habe, bin ich letztendlich beim Nike+ Training Club hängen geblieben, da man dort eine große Auswahl an verschiedensten Workouts zur Auswahl hat und jede Übung durch ein verständliches Video sowie Sprachanweisungen begleitet wird.

Was mir an den Workouts auch gefällt, ist, das es (bislang) fast nur bodyweight Workouts waren. Sprich, außer einer Joga-Matte oder einer Kurzhantel (man kann auch eine Flasche Wasser statt dessen nehmen) braucht man im Grunde keine Geräte.

Ausgetretene Pfade verlassen

Gestern Abend habe ich auf meiner Feierabenrunde mal spontan entschlossen, meine übliche Strecke zu verlassen und etwas neues zu probieren.

Insgesamt war das keine schlechte Idee. Die Route war nur unwesentlich länger als die, die ich zuletzt immer gelaufen bin und die Steigungen waren angenehm lang gezogen.

Mal schauen, vielleicht laufe ich die Route ja zukünftig im Wechsel. Ein wenig Abwechselung im (Lauf)Alltag schadet sicher nicht 😉

Ich kann auch spontan

Keine Ahnung, was mich geritten hat, aber als ich gestern Abend meine Feierabend-Runde laufen wollte, habe ich spontan beschlossen, an der Einmündung Sonneberger Straße nicht links abzubiegen und die übliche Runde durch das thüringer Viertel zu laufen, sondern stattdessen geradeaus weiter nach Scheuerfeld zu laufen.

Der Anstieg, den Judenberg nach Scheuerfeld rauf sah auch schlimmer aus, als er tatsächlich war. Jedenfalls hatte am Ende des Anstiegs wieder Erwarten noch genug Puste, um auf die eingeplante Pause zu verzichten. Stattdessen bin ich direkt den geplanten Kringel durch die Dr.-Otto-Straße, den Steinmitzig und die Devßingstraße zurück zum Judenberg und dann wieder zurück nach Hause gelaufen.

Zuhause hat sich dann noch zu dem guten Gefühl, statt der üblichen 3,7 fast 4,5 Kilometer gelaufen zu sein auch die Erkenntnis gesellt, das den Hobylauf beim Coburger Nightrun in einer ordentlichen Zeit zu finishen, eine lösbare Aufgabe sein sollte.

The sound of silence

Ich laufe jetzt schon seit einiger Zeit mit meiner Polar M400 Uhr und habe das Smartphone bislang beim Laufen nur noch als MP3-Player verwendet. Seit einigen Wochen laufe ich jedoch komplett ohne Musik, weil ich es angenehmer finde, statt von Musik von den Geräuschen der Umgebung begleitet zu werden.

Es ist einfach viel angenehmer, beim Laufen den Zwitschern der Vögel zu lauschen, als sich von irgendwelchen Musik-Beats oder -Takten anpeitschen zu lassen.

Zusatzmeter

Immer die selbe Runde laufen ist ja im Grunde irgendwann langweilig und deshalb habe ich meine Runde gestern spontan ein wenig verlängert, indem ich einen zusätzlichen Schlenker gelaufen bin.

Die Zeit und Pace haben sicher noch ein wenig Luft nach oben, aber das liegt auch an der Erkältung, die mich in der letzten Woche ordentlich ausgebremst hat und die mir anscheinend immer noch ein wenig in den Knochen steckt.

Ich habe auch letzte Woche mal probiert, die bisherige Runde in entgegengesetzter Richtung zu laufen, was sich aber wegen der permanenten Steigung auf dem letzten Kilometer, die zwar nicht stark ist, aber auf Dauer ordentlich auf die Pumpe geht,  als schlechte Idee herausgestellt hat.

Neue Laufschuhe und neue Bestzeit

Von einem Arbeitskollegen habe ich den Tipp bekommen, mal bei Outlet46 zu schauen, weil ich ehrlich gesagt ein Problem damit habe, über 100 Euro für ein Paar Laufschuhe auszugeben.

Nach einigem Suchen habe ich mir dann den X-Scream Foil in Blau von Salomon bestelllt, der mir alles in allem am besten gefallen hat – insbesondere die Ersparnis zum UVP 😉

Da ich jedoch gestern nicht mehr dazu gekommen bin, die Schuhe auf meiner Hausstrecke einzuweihen, wurden sie zuerst heute Nachmittag bei einem Spaziergang mit Leon ein wenig einglaufen, bevor sie dann heute Abend bei einer schnellen Runde quasi offiziell in Dienst gestellt wurden.

Keine Ahnung, ob es an den Schuhen oder der Tatsache, das ich diese Woche fast jeden Tag gelaufen bin, lag, aber jedenfalls habe ich dann auch mal gleich meine Zeit für die Runde und damit auch meine Zeit pro Kilometer deutlich verbessert.

Ich tippe mal auf eine Kombination aus beidem 😉