Die Besten der Besten der Besten! Sir!

Gutes Personal scheint im Moment wohl schwer zu bekommen zu sein, oder wie darf man folgende Mitteilung des BSI interpretieren?

Mitteilung des BSI

Mitteilung des BSI

Gut, das so etwas wichtiges, wie die zur Nutzung des neuen Personalausweises notwendige Software anscheinend von fachkundigen und hoch qualifiziertem Personal entwickelt und getestet wird. :mrgreen:

Mir als Software-Entwickler rollt es beim Lesen einer solchen Mitteilung ehrlich gesagt die Fußnägel hoch. Entweder sind die Leute, die für die QA1 verantwortlich sind, unfähig oder die Entwickler haben die AusweisApp ursprünglich so nah an der Windows API entwickel, das man sie jetzt nur mit sehr viel Mühe und Aufwand auf andere Plattformen portieren kann. :evil:

Und dafür nehmen diese Pfeifen dann Java als Programmiersprache? :shock: Ich glaube, mir wird gerade schlecht :x

  1. Qualitätssicherung []

Getestet und für gut befunden: der neue Kinderarzt

Nachdem uns unser bisheriger Kinderarzt mehr oder weniger den Stuhl vor die Tür gestellt hat, weil er Angst hatte, Probleme mit der Krankenkasse zu bekommen, weil er so viele Einheiten Physiotherapie für Leon verschrieben hat, waren wir bis heute auf der Suche nach einem neuen Kinderarzt.

Kandidat Nr. 1 aus Rödental/Oeslau war auch ganz aussichtsreich, jedoch wollte nur so lange die Physio für Leon verschreiben bis Leon in einen integrativen Kindergarten geht, in dem die Frühförderung die Physiotherapie macht, was uns aus gewissen Gründen nicht so sehr zugesagt hat. Und außerdem wäre es auch ein wenig lästig gewesen, für jede Kleinigkeit nach Rödental zu fahren.

Damit war heute Kandidat Nr. 2 an der Reihe. Erster Pluspunkt war schon einmal, das er seine Praxis in Coburg (Seifertshof) hat. womit sich die Fahrerei glücklicherweise in Grenzen halten dürfte ;-) Was Leon anscheinend sehr zugesagt hat, war, das er nicht, wie bei anderen Kinderärzten üblich gründlich untersucht wurde. Nein, Kandidat Nr. 2 hat stattdessen Leon einfach nur sehr genau beobachtet und die weltbeste Ehefrau gefragt, falls er zu Leons Verhalten in bestimmten Situationen Fragen hatte. Am Ende des Gespräches wurde Kandidat Nr. 2 sogar ein Privileg zu teil: Er durfte ein wenig mit Leon schäkern. Das darf nicht jeder Arzt :mrgreen:

Damit kann man dann wohl festhalten: Kandidat Nr. 2 tested and aproved! :cool:

Versuchskaninchen :-)

Auf der Arbeit bin ich im Moment so ein bisschen ein Versuchskaninchen und ich bin auch noch selber Schuld daran :cool:

Ich weiss nicht, warum, aber mit dem Macromedia DreamWeaver, der auf der Arbeit als “Entwicklungsumgebung” eingesetzt wird, werde ich irgendwie nicht warm. Man merkt dem Ding einfach immer wieder an, das es eigentlich “nur” ein aufgebohrter Editor für Webseiten und keine Entwicklungsumgebung im klassischen sinne ist. Nach ein einem kurzen Klönschnack mit Tante Google bin ich über das Eclipse-Plugin CFEclipse gestolpert, welches ich mir dann auch gleich mal zum Testen eingerichtet habe. Sprich: aktuelle Eclipse-Version heruntergeladen, das Market-Plugin installiert und anschließend CFEclipse aus dem Eclipse-Market installiert und fortan damit meine Arbeit verrichtet.

Während ich gerade über einem Problem mit einem ColdFusion Projekt brüte, kommt mein Chef ins Büro, bemerkt sofort, das ich nicht den DreamWeaver nutze ich spricht mich darauf an. Ich hatte schon ein wenig Dusel, das es deshalb eventuell eins auf die Lampe geben würde, aber er meinte nur, das er es mag, wenn seine Leute auch mal neues ausprobieren. Als nächstes kam dann noch die Frage, ob ich mir nicht den CF-Builder von Adobe installieren wolle. Von dem hätten sie eine Lizenz da, die aber nicht verwendet wird, weil sie bislang nicht mit Eclipse warm geworden sind. Das Angebot habe ich dankend angenommen und jetzt bin ich halt quasi das CF-Builder-Versuchskaninchen, weil ich anscheinend als einzige mit Eclipse zurecht komme :mrgreen:

Die Mär vom “geistigen Eigentum”

Kurz gesagt: Es gibt kein geistiges Eigentum, auch wenn die Content-Kartelle unentwegt etwas anderes predigen. Aber wir alle wissen ja auch, das etwas nicht alleine dadurch wahr wird, das man es oft genug wiederholt hat. ;-)

Es gibt zu dem Thema auch ein sehr schönes Zitat:

Es gibt kein geistiges Eigentum. Sobald eine Idee ausgesprochen ist ist sie frei, denn: Wer eine Idee von mir empfängt, mehrt dadurch sein Wissen, ohne meines zu mindern, ebenso wie derjenige, der seine Kerze an meiner entzündet, dadurch Licht empfängt, ohne mich der Dunkelheit auszusetzen.

Dieses Zitat stammt von niemand geringerem als Thomas Jefferson, seines Zeichens unter anderem Hauptautor der amerikanischen Unabhängigkeitserklärung und dritter Präsident der Vereinigten Staaten von Amerika.

Social-Media-Gruppenzwang

Falls jemand ein paar Beispiele für Gruppenzwang sucht, soll er sich doch einfach mal die Social-Media-Buttons und -Seiten angucken:

Mittlerweile hat ja jede Seite, die etwas auf sich hält, zumindest den Like-Button von Facebook integriert und somit wird dann quasi auch ein gewisser Druck auf “widerspenstige” Admins, die sich diesen Buttons bislang verweigert haben, aufgebaut, diese doch auch endlich zu integrieren. Schließlich hat ja “jede andere Seite” auch inzwischen einen Like-Button.

Ähnlich, aber noch nicht so schlimm verhält es sich mit den Facebook-Seiten. Auch die hat mittlerweile so ziemlich jeder. Wie notwendig sie für den jeweiligen Besitzer letztendlich sind, sagt die Anzahl der Fans mehr als deutlich ;-) Aber Hauptsache, man gehört dazu und hat eine. Scheiß egal, ob man nur 3 Fans, die allesamt aus der eigenen Familie und dem Freundeskreis stammt, hat. Und ähnlich wie bei den Like-Buttons wird man komisch angeschaut, wenn man bislang noch keine Notwendigkeit gesehen hat, eine Facebook-Seite für seine Webseite anzulegen.

Also wenn das kein Gruppenzwang, was dann?? :mrgreen:

Machen Social-Media-Buttons die Diskussionskultur kaputt?

Ich weiss nicht, ob es nur mir so geht, aber wenn ich so durch diverse Blog surfe, habe ich den Eindruck, das die Leute immer weniger kommentieren, seit es den “Like” Button von Facebook bzw. sein “+1″ Pendant von Google+ gibt.

Das ist jedoch irgendwo auch schade, da man sich als Blogger ja gerade darüber freut, wenn die Leser ihr Feedback als Kommentar posten und nicht nur auf “gefällt mir” klicken und dann zur nächsten Seite verschwinden. Blogs leben davon, das sie gelesen werden und das die Besucher sich durch Kommentare an den Diskussionen beteiligen, indem sie sowohl positives als auch negatives Feedback posten. Wie soll man sich als Blogger verbessern und weiterentwickeln können, wenn man von seinen Lesern kein brauchbares Feedback in Form von Kommentaren bekommt?

Sicher ist es nervig, wenn man sich bei vielen Seiten erst registrieren muss, nur um einen Kommentar schreiben zu können. Ich will auch nicht wirklich wissen, wie viele Karteileichen sich bei diesen Seiten so tummeln. Zum Glück ist es aber bei den meisten Blogs so, das man sich eben nicht registrieren muss, um einen Kommentar schreiben zu können, sonder höchstens ein Capche oder eine Mathe-Aufgabe lösen muss.

Aus diesem Grund habe ich auf meinen Blogs heute die Social-Media-Buttons entfernt, um die Besucher wieder dazu anzuregen, Kommentare zu schreiben, anstatt “gefällt mir” zu klicken. Es wäre schön, wenn sich andere Blogger dieser Aktion anschließen würden.

Vergleich Windows <> Linux

Software installieren unter Linux:
1. sudo apt-get install [Paket-XY]
Paket inklusive aller Abhängigkeiten wird heruntergeladen. 20 Sekunden später ist das Programm einsatzbereit.

Softwareinstallation unter Windows:
1. Programm via Google suchen und downloaden.
2. “Hallo, ich bin der Installationsassisten. Ich “helfe” ihnen bei der Installation. Aber erst muss ich 5 min irgendwelches Zeug entpacken.”
3. “Gleich wird ihr Programm installiert. Vorher müssen sie nur noch diesen 200 Seiten langen Knebelvertrag durchlesen und absegnen.”
4. “Wollen Sie vielleicht eine yahoo-Toolbar installieren?”
5. “Nein, dann vielleicht ein bisschen kostenloses Snakeoil, das ihren PC verlangsamt?”
6. “Ganz sicher?”
7. “Wollen Sie das Programm wirklich dort installieren, wo alle anderen Programme auch installiert sind?”
8. “Ok, dann beginnen wir mit der Installation…”
9. “Ach nee, doch nicht. Da fehlt Ihnen noch diese [hier beliebige Abhängigkeit einsetzen].”
10. Abbruch der Installation. Zurück zu Schritt 1.