Erster 5er in 2019 weggeballert

Spontane Laufstrecken-Planung kann manchmal zu ungeahnten Ergebnissen führen – so wie gestern:

Das Wetter war – bis auf die Temperatur (wirklich 100% ideal ist die wohl nie😉) – wunderbar und nicht Laufen zu gehen, wäre eine Schande gewesen. Also fix umziehen, die Laufschuhe schnüren und los geht es. Normalerweise laufe im Winter am Wochenende eine knapp 4 Km Runde. Normalerweise

Gestern habe ich jedoch ein paar Spontane Schlenkerer in die Route eingebaut und damit ungewollt dafür gesorgt, das aus den knapp 4 auf einmal 5,6 Kilometer wurden 😮

Somit habe ich gestern früher als geplant den ersten 5er in 2019 – um es mit den Worten von Florian Neuschwader zu sagen – weggeballert ✌

Eigentlich wollte ich mir die langen Runden ja für die warme Jahreszeit aufheben, aber erstens kommt es anders und zweitens, als man denkt 🤷 😎

Heimtückisches Winterwetter

Heute durfte ich einmal mehr am eigenen Leib erfahren, dass das Wetter im Winter zuweilen heimtückisch sein kann.

Als ich meinen heutigen Lauf gestartet habe, kam zwar ein wenig Schneeregen herunter, aber das habe ich für mich als „Bange machen“ verbucht – im Nachhinein ein Fehler, wie sich später herausstellen sollte.

Kaum das ich knapp die Hälfte der Runde hinter mir hatte und ein Umkehren somit keinen wirklichen Sinn mehr gemacht hätte, fing es nämlich richtig an, zu regnen. Also Augen zu und durch. Frei nach dem Motto

Es gibt kein schlechtes Wetter, nur falsche Kleidung.

Nebenbei habe ich dann auch noch feststellen dürfen, das meine Decathlon Laufjacke zumindest für eine gewisse Zeit auch vor Regen schützt 👍

Noch immer Sub 05:30/Km

Ich bin jetzt schon einige Zeit in meiner persönlichen Off-Saison und meine Laufrunden bewegen sich normalerweise zwischen 3,5 Km unter der Woche und 4,x Km am Wochenende. Erstaunlicherweise hat das bislang keinen großen Einfluss auf meine Pace – die ist noch immer erstaunlich konstant unter 05:30 Minuten pro Kilometer.

Off-Topic: Was mir bei meinen abendlichen Läufen jedoch gehörig auf den Keks geht, sind die Mitmenschen, die sich beschweren, wenn man sie fast über den Haufen rennt, weil man sie „dank“ ihrer dunklen Kleidung erst dann sieht, wenn schon fast vor ihnen steht. Wahrscheinlich denken diese Leute „wenn ich die andere sehen kann, können die mich auch sehen“ 🤦

Welcome to the off-saison

Winterzeit – oder wie viele Läufer sagen würden: Off-Saison.

Die wohl entspannteste Zeit des Jahres. Kein Stress mehr wegen irgendwelchen Trainingsplänen oder Bestzeiten. Laufen, einfach nur für die Seele und um Form und Figur möglichst unbeschadet in den nächsten Frühling zu retten.

Für mich heißt das hauptsächlich, nach Feierabend im Dunklen zu laufen und auch nur dann, wenn es das Wetter erlaubt. Wobei es dann weniger an den Temperaturen liegt, sondern eher daran, ob es Regnet/Schneit oder nicht.

Aber selbst, wenn dass Wetter etwas dagegen hat, das ich Laufen gehe, habe ich noch immer die Möglichkeiten, ein wenig Functional-Yoga zu machen oder ins Gym zu gehen.

Nightrun Premiere

Gemäß dem Motto

Nicht lange sabbeln, sondern machen

Habe ich heute meinen ersten Lauf bei Dunkelheit unternommen und damit quasi offiziell in den Herbst-/Winter-Modus umgeschaltet. Aus dem Grund war die Runde auch „nur“ knapp 3,5 Kilometer, aber bis zum Frühling liegt der Fokus auch nicht mehr auf „Kilometer fressen“, sondern darauf, die Form ohne größere Verluste über den Winter zu retten.

Und wenn wir ehrlich sind, ist es doch sch**ßegal, ob wir 3, 4, 5 oder noch mehr Kilometer laufen. Das wichtigste ist doch, das wir Laufen 😉

Der nächste geplatzte Knoten

Es sieht ganz so aus, als ob da vor ein paar Wochen mal wieder ein Knoten geplatzt ist – wahrscheinlich auch dank der kühleren Temperaturen.

Während ich bislang immer auf meinen Runden eine Pace zwischen 5:50 und 5:30 gelaufen bin, schaffe ich es seit etwa 2 Wochen relativ konstant, meine Pace unter 5:30 zu halten. Mein bisheriger Ausreißer war ein glatter 5er Schnitt beim Testlauf mit Stirnlampe. Wahrscheinlich haben mich da die Dunkelheit und der aufziehende Regen zusätzlich motiviert 😀

Wie dem auch sei, bin ich gespannt, wie sich die Pace über den Winter entwickelt. Aber im Grunde ist das für mich eher sekundär, solange ich unter 6:00/Kilometer bleibe 😎

Planung für das Laufen in der dunklen Jahreszeit

Da die Tage inzwischen spürbar immer kürzer werden und es inzwischen schon um kurz nach 19 Uhr anfängt, dunkel zu werden, wird es langsam auch für mich Zeit, mir Gedanken zu machen, wie ich das mit dem Laufen in der dunklen Jahreszeit machen möchte.

Da im Gegensatz zum letzten Jahr das Knie diesmal keine Probleme macht, tendiere ich momentan dazu, zu versuchen, so oft wie möglich unter der Woche mindestens 3x Laufen zu gehen. Auch wenn es wohl „nur“ die 3,5 Kilometer lange Runde werden wird, um zumindest den aktuellen Status Quo so gut es geht, über den Winter zu retten. Das reine Yoga- und Bodyweight-Training im letzten Winter hat mich doch arg weit zurück geworfen, was die Kondition und Ausdauer anging. Auch wenn es – wie bereits erwähnt – gute Gründe dafür gab, so zu trainieren.

An den Tagen, an denen das Wetter oder meine Motivation mir einen Strich durch den Plan machen, wird es wohl entweder wieder auf Yoga oder Bodyweight-Training zuhause oder das Laufband im Gym hinaus laufen (nettes Wortspiel 😎 )

Aber da lasse ich mich einfach mal nach dem Motto „alles kann, nichts muss“ überraschen. Vielleicht lässt der Winter 2018/2019 ja auch hin und wieder mal einen 4- oder 5 Kilometer Wochenendlauf am Wochenende zu.

Schau’mer mal 😉