12 Jahre

Heute vor 12 Jahren wurden von Terroristen im Namen des Islam 3 Flugzeuge mit unschuldigen Passagieren als fliegende Bomben verwendet. 2 Flugzeuge brachten des World Trade Center in New York zum Absturz und rissen damit nochmals unzählige Unschuldige mit in den Tod. Das dritte Flugzeug hatte das Pentagon in Washington zum Ziel und richtete auch dort erhebliche Schäden an.

In der Folge dessen erklärten die USA dem internationalen Terrorismus den Krieg und überfielen teils völkerrechtswidrig, teils auf Basis falscher Informationen (Stichwort: „Curveball„) den Irak und Afghanistan, um die dort herrschenden Regierungen, welchen man vorwarf, den Terrorismus zu unterstützen, zu stürzen. Und im Absetzen unliebsamer Regierungen haben die USA sehr viel Erfahrung.

Diese Überfälle und ihre Nachwirkungen, die bis heute spürbar sind, fordern noch immer jeden Tag  neue, unschuldige Menschenleben. Zählt man die Opfer von 9/11, der Überfälle auf den Irak und Afghanistan sowie die der Dronenangriffe in Pakistan und anderer Länder zusammen, dürfte diese Opfer-Zahl sich so langsam dem 7stelligen Bereich (>= 1 Mio) nähern.

Die Lehre aus all diesen unschuldigen Opfern kann nur sein, das man Terrorismus nicht durch Kriege oder „gezielte Tötungen“ bekämpft, sondern ihn dadurch eher noch zusätzlichen Auftrieb verschafft. Die Angehörigen all dieser unschuldigen Opfer entwickeln einen nachvollziehbaren Hass auf die, die ihre Angehörigen getötet haben und werden dadurch zugänglicher für die Propaganda der Terroristen.

Hätte man all das Geld, was für diese Kriege ausgegeben wurde, in den zivilen (Wieder)aufbau der Länder gesteckt und dadurch z.B. die Versorgung der Bevölkerung mit frischem Trinkwasser verbessert oder ihnen Zugang zu Bildung ermöglicht, würden man Terroristen und ihrer Propaganda damit wirksam das Wasser abgraben, da es für sie immer schwerer werden würde, „Nachwuchs“ zu rekrutieren.

Aber stattdessen tun wir diesen Leuten den größtmöglichen Gefallen und geben unsere Freiheiten für das Gefühl von Sicherheit auf, in dem Glauben, das einem dann nichts passieren wird.  Doch das ist eine Illusion, da es niemals absolute Sicherheit geben kann. Anstatt also die Bürgerinnen und Bürger unter Generalverdacht zu stellen, sie nach Möglichkeit auf Schritt und Tritt zu überwachen und ihre Grundrechte immer weiter einzuschränken, sollte man das Geld stattdessen besser in die personelle und technische Ausstattung von Polizei, Staatsanwaltschaften und Gerichten stecken. Da wäre es sicher deutlich besser investiert.

CC BY-SA 4.0 12 Jahre von Heiko Adams ist lizenziert unter Creative Commons Namensnennung-Weitergabe unter gleichen Bedingungen 4.0 international.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.