Auf der Arbeit bin ich im Moment so ein bisschen ein Versuchskaninchen und ich bin auch noch selber Schuld daran
Ich weiss nicht, warum, aber mit dem Macromedia DreamWeaver, der auf der Arbeit als “Entwicklungsumgebung” eingesetzt wird, werde ich irgendwie nicht warm. Man merkt dem Ding einfach immer wieder an, das es eigentlich “nur” ein aufgebohrter Editor für Webseiten und keine Entwicklungsumgebung im klassischen sinne ist. Nach ein einem kurzen Klönschnack mit Tante Google bin ich über das Eclipse-Plugin CFEclipse gestolpert, welches ich mir dann auch gleich mal zum Testen eingerichtet habe. Sprich: aktuelle Eclipse-Version heruntergeladen, das Market-Plugin installiert und anschließend CFEclipse aus dem Eclipse-Market installiert und fortan damit meine Arbeit verrichtet.
Während ich gerade über einem Problem mit einem ColdFusion Projekt brüte, kommt mein Chef ins Büro, bemerkt sofort, das ich nicht den DreamWeaver nutze ich spricht mich darauf an. Ich hatte schon ein wenig Dusel, das es deshalb eventuell eins auf die Lampe geben würde, aber er meinte nur, das er es mag, wenn seine Leute auch mal neues ausprobieren. Als nächstes kam dann noch die Frage, ob ich mir nicht den CF-Builder von Adobe installieren wolle. Von dem hätten sie eine Lizenz da, die aber nicht verwendet wird, weil sie bislang nicht mit Eclipse warm geworden sind. Das Angebot habe ich dankend angenommen und jetzt bin ich halt quasi das CF-Builder-Versuchskaninchen, weil ich anscheinend als einzige mit Eclipse zurecht komme