BSE reloaded oder wie?

Das Verhalten des bayrischen Jusos-Vorsitzenden Thomas Asböck in der Diskussion um einen eventuellen Parteiausschluss des ehemaligen Bundesministers und MinisterprÀsidenten von NRW, Wolfgang Clement, ist einfach nur niveaulos und eines Landesvorsitzenden der Jusos unwÌrdig.

Wenn man dann angesichts eines möglichen Parteiausschluses auch noch Schadenfreude zeigt, zeugt das nur zu deutlich von einem fehlenden persönlichen Niveau. Einem langjÀhrigen und verdienten Parteimitglied wie Wolfgang Clement den Stuhl vor die TÌr zu setzen ist nichts, worÌber man sich freuen darf. Egal wie man Ìber Wolfgang Clement auch denken mag, aber seine politischen Erfolge sind nun einmal nicht zu leugnen.

Herr Asböck sollte sich bis zur nÀchsten Neuwahl des Jusos-Vorstands ernsthaft Ìberlegen, ob er noch immer der Ansicht ist, fÌr dieses Amt die notwendige persönliche Reife und Kompetenz mitbringt oder ob er doch lieber den Stuhl fÌr jemanden rÀumt, der fÌr diesen Posten besser qualifizert ist.

Persönlich werde ich mir in der nÀchsten sehr genau Ìberlegen, ob in wie weit ich mich persönlich bei den Jusos engagiere, immerhin habe ich kein gesteigertes Interesse daran, mit Herrn Asböck in einen Topf geworfen zu werden.

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7 Antworten auf „BSE reloaded oder wie?“

  1. Ok., ich eröffne mal die Diskussion.
    ÿber den Stil des Herrn Asböck mÌssen wir sicher kein Wort mehr verlieren.
    Wie siehts aber mit den Inhalten aus, die o.g. Juso-Vorsitzender SO unglÌcklich transportiert hat?
    Spricht da vielleicht einer nur das aus, was vielen Genossen schon lange unter den NÀgeln brennt?
    Ist Asböck auf dem besten Weg, zur mÀnnlichen Frau Pauli der SPD mit allen lÀngst bekannten Folgen zu werden?
    Wie kickt man fett gewordene ÿ….e aus den Sesseln, in denen sie festgewachsen scheinen, ohne ihnen dabei weh zu tun?
    Wer, wenn nicht ein Juso (Gnade und Dank seiner Jugend) hÀtte diese A….bombe in den Fettnapf wagen wollen?
    Wie viele Genossen, die in ihren GlashÀusern lieber nicht mit Steinen werfen wollten, sind T.A. im tiefsten (natÌrlich ganz privaten) Inneren dankbar?

  2. OK, ich riskiere mal wieder ein Lebenszeichen. Der Grund meiner Abstinenz lag in einer hammermÀÿigen Virenwarnmeldung, die ich beim ÿffnen dieser Seite erhielt. Auÿerdem sind alle Kommentare mit so einem seltsamen Monitorzeichen belegt. Was hat das zu sagen?
    @ SO: Dankbar ist in jedem Fall Frau Ypsilanti, die ja unmittelbar nach dem Ausschlussverfahren ihren Kontakt mit der Linkspartei zwecks Eroberung des hessischen MinisterprÀsidentenstuhls (zumindest offiziell) wieder aufgenommen hat. Da mÌssen m.E. Neuwahlen her, und da sollte man mit negativen Koalitionsaussagen im Vorfeld zurÌckhaltender sein.

  3. Ich finde ehrlich gesagt die ganze Diskussion um Wolfgang Clement ist Kindeka**e! Der Mann hat einfach nur seine Meinung zur falschen Zeit geÀuÿert, ihn dafÌr aus der Partei werfen zu wollen ist in meinen Augen völlig Ìberzogen und das, was der bayrische Oberjuso Arschböck davon sich gibt ist einfach nur ein unnötiger Versuch sich öffentlich zu profilieren. Mir persönlich sind die Vorstandsmitglieder am liebsten, die einfach still und leise im Hintergrund ihre Arbeit machen.

  4. Wolfgang Clement hatte sich bereits im Vorfeld der Hessenwahl Ìber Andrea Ypsilantis Energiepolitik kritisch geÀuÿert und das war sein gutes Recht. Drei Monate spÀter soll er dafÌr aus der Partei geworfen werden, erfÀhrt davon scheinbar völlig unvorbereitet in seinem Urlaub und just in diesem Moment beschliesst Frau Y. einen neuen Anlauf auf das Amt von Roland Koch unter Zustimmung der Linkspartei. Das geht schon spannend zu in der SPD mit ihren RichtungskÀmpfen und der Oskar an der Saar hat dabei gut zu lachen.

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