Social Media Restriktionen implementiert

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Ich habe in den letzten Tagen ein wenig an meinen Strava und Runalyze Profilen geschraubt und die Sichtbarkeit der Aktivitäten begrenzt.

Ab sofort sind auf den beiden Plattformen nur noch meine Läufe öffentlich zugänglich. Meine Yoga-Workouts und Spaziergänge sind entweder nur noch für Follower (Strava) oder gar nicht mehr (Runalyze) sichtbar. Bei Adidas Running (ehemals Runtastic) hat sich nichts geändert, da dort schon vorher alle interessanten Informationen nur für Follower zugänglich waren 😎

Hauptgrund dafür war, das ich eine einheitliche Sichtbarkeit meiner Aktivitäten auf allen Plattformen bevorzuge und Yoga-Workouts sowie Spaziergänge bei Runalyze standardmäßig nicht öffentlich sind.

Sorry Leute, aber der strengere Standard gewinnt 😛

Manjaro: systemd-fsck-root reparieren

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Seit einiger Zeit scheint bei „out of the box“ Manjaros der SystemD Service systemd-fsck-root nicht mehr zu funktionieren, was zur Folge hat, dass das root-Volume aktuell nie auf Fehler überprüft wird.

Um diesen Umstand zu korrigieren, sollte zuerst mittels sudo dumpe2fs -h /dev/sda1 | grep -i 'mount count'geprüft werden, welcher Wert für Maximum mount count eingestellt ist. Sofern als Wert -1 eingestellt ist, wird dieser jetzt mittels sudo tune2fs -c 30 /dev/sda1 wieder auf den Standardwert von 30 zurückgesetzt.

Im nächsten Schritt muss noch die /etc/mkinitcpio.conf mittels sudoedit /etc/mkinitcpio.conf ein wenig ergänzt werden:

  • Der Eintrag BINARIES=() wird in BINARIES=(/usr/bin/fsck /usr/bin/fsck.ext4 /usr/bin/fsck.xfs) geändert, damit das fsck Binary sowie die notwendigen Module während des Bootvorgangs verfügbar sind.
  • Der Eintrag HOOKS=() wird um den Wert systemd ergänzt, damit systemd-fsck-root während des Bootvorgangs ausgeführt wird.

Zum Schluss werden die initramfs mittels sudo mkinitcpio -P neu erstellt, damit unsere Anpassungen beim nächsten Reboot des Systems greifen.

Nach dem nächsten Neustart sollte systemctl status systemd-fsck-root.service anzeigen dass das root-Volume überprüft und ggf repariert wurde.

Kleine Dinge können großes bewirken

person jogging

Im letzten Jahr gab es beim mir bezogen auf das Laufen einige Veränderungen, die für sich genommen nichts großartiges waren (fu**ing details), aber in der Summe eine nicht unerheblichen positiven Effekt hatten:

  • Ich habe die orthopädischen Einlagen („Brett unterm Fuß„), gegen dynamische Einlagen „von der Stange“ ausgetauscht und bislang, außer ein wenig Muskelkater in den ersten Tagen, keine Nachteile feststellen können
  • Mein arbeitstägliches Yoga-Pensum habe ich auf 25 Minuten gesteigert, die Läufe fühlen sich mittlerweile deutlich flüssiger an – und Muskelkater nach dem Laufen ist für mich ein Fremdwort 😀
  • Mittlerweile habe ich 2 Paar Neutralschuhe „im Einsatz“, wobei ein Paar Trailschuhe für den Einsatz bei Schnee und Eis sind – und auch hier habe ich bislang keine Probleme mit den Knien oder Fußgelenken bemerkt.
  • Meinen Trainingsmodus habe ich von „Ballern bis die Lunge brennt“ auf ein Herzfrequenz basiertes Training umgestellt, was sich nach einem anfänglichen Einbruch – der zu erwarten war – mit einer besseren Performance bemerkbar gemacht hat.

Für sich genommen sind das alles Dinge, die eigentlich kaum eine Erwähnung wert sind, aber in ihrer Summe haben sie dazu geführt, das mein Laufstil deutlich „runder“ ist, ich auch öfters Mal Durchschnittszeiten von um die 05:30/Km schaffe und das ich mich inzwischen auch öfters an die 10 Kilometer Distanz ran traue.

Steter Tropfen höhlt den Stein 😉

Warum Prokastinieren nicht per se schlimm ist

Bei dem Wort „Prokastinieren“ (hier im Sinne von Trödeln) schwingen immer auch die Attribute „faul“ oder „bequem“ mit, weshalb das Trödeln in meinen Augen zu Unrecht per se ein negatives Image hat.

Aber was ist so schlimm daran, wenn man eine anspruchsvolle Aufgabe, die man zum Beispiel kurz vor Feierabend noch übergeben bekommt, nicht sofort erledigt, sondern statt dessen noch ein wenig“leichte Kost“ bis zum Feierabend erledigt und sich erst am nächsten Morgen um die anspruchsvolle Aufgabe kümmert?

Man macht das ja in diesem Fall nicht aus Faulheit oder Boshaftigkeit, sondern, weil man natürlich ein ordentliches Ergebnis abliefern möchte.

tl;dr: Prokastinieren ist nicht per se schlimm, sondern kann auch Teil von „work smarter – not harder“ sein – es kommt wie so oft im Leben auf den Kontext an.

Yoga 🧘🏻 makes the run go smooth!

beautiful exercise female girl

Ich mache jetzt seit etwas mehr als einem Jahr regelmäßig Yoga – mindestens 25 Minuten pro Tag unter der Woche. Ursprünglich, um das Bewegungsdefizit durch das Home Office zu kompensieren.

Mit der Zeit habe ich jedoch gemerkt, das sich das Yoga (natürlich) auch positiv auf das Laufen auswirkt. Die Bewegungen fühlen sich irgendwie runder und flüssiger an.

Aktuell nutze ich die Yoga App von DownDog, nachdem ich mir am Black Friday das Abo zu einem echten Schnäppchen Preis gekauft habe – und kann sie nur empfehlen.

Stretch it out

balance body exercise female

Rauchen ist das neue Sitzen – sagt man und da wird sicher auch ein Funken Wahrheit dran sein.

Da ich jetzt seit knapp 2 Wochen im Home Office arbeite und auch hier sehr viel sitze, habe ich meinen Trainingsplan ein wenig umgestaltet, so das er ab sofort so aussieht:

  • Montags bis Freitags Mittags 10 Minuten Yoga
  • Montag, Mittwoch und Freitag Abend mindestens 5 Km Laufen
  • Dienstag und Donnerstag Abend 20 Minuten Yoga
  • Samstag und Sonntag Abend 20 Minuten Stretching

Mal schauen, wie lange ich das durchhalte, aber im Moment sieht es gut aus 😉

Von 0 auf Home Office

Wie schnell man in Zeiten von SarsCov2 aka Corona auf Home Office umschalten kann/muss, durfte ich letzten Donnerstag mehr oder weniger erfolgreich ausprobieren, nachdem wir Mittwoch Abend erfuhren, das unser großer Sohn in Quarantäne muss, da er Kontakt zu einem positiv getesteten ehemaligen Praktikanten hatte.

Ergo Donnerstag Morgen zuerst in der Firma anrufen und dort Bescheid geben, das ich aus diesem Grund einstweilen von zu hause Arbeiten werde (=> freiwillige Selbstisolation), da es ja nicht unwahrscheinlich war, das wir ebenfalls infiziert sind. Glücklicherweise bietet mein Arbeitgeber diese Möglichkeit an, da ich andernfalls meinen restlichen Jahresurlaub hätte neu planen müssen. Anschließend wurde noch ein Termin am selben Tag für einen freiwilligen Corona-Test beim Hausarzt vereinbart.

Als nächstes musste ich mir schnellstmöglich das notwendige Equipment für das Home Office besorgen. Fürs erste sollte ein Headset für einfacheres telefonieren reichen. Da ich das Haus nur ungern verlassen wollte und das Headset schnellst möglichst benötigte, blieb im Grunde nur das große „A“ mit seinem Prime-Versand als Bezugsquelle übrig, damit ich nur einen Tag ohne Headset überbrücken musste. Das ich Freitag Vormittag wie auf Kohlen sitzend auf die Post gewartet habe, muss ich wohl nicht erwähnen 😉

Da mein provisorischer Arbeitsplatz – am Esstisch gegenüber vom großen Sohn – absolut keine Dauerlösung ist, wird es langsam Zeit, mich nach einem Schreibtisch und -stuhl um zuschauen, damit ich mir im Dachgeschoss einen separaten Arbeitsplatz einrichten kann.

Aufgrund der aktuellen Entwicklungen werde ich wohl noch des öfteren von zu hause aus arbeiten können/dürfen. Von daher sollte die Einrichtung eines eigenen Büros durchaus zukunftssicher sein.