Von 0 auf Home Office

Wie schnell man in Zeiten von SarsCov2 aka Corona auf Home Office umschalten kann/muss, durfte ich letzten Donnerstag mehr oder weniger erfolgreich ausprobieren, nachdem wir Mittwoch Abend erfuhren, das unser großer Sohn in Quarantäne muss, da er Kontakt zu einem positiv getesteten ehemaligen Praktikanten hatte.

Ergo Donnerstag Morgen zuerst in der Firma anrufen und dort Bescheid geben, das ich aus diesem Grund einstweilen von zu hause Arbeiten werde (=> freiwillige Selbstisolation), da es ja nicht unwahrscheinlich war, das wir ebenfalls infiziert sind. Glücklicherweise bietet mein Arbeitgeber diese Möglichkeit an, da ich andernfalls meinen restlichen Jahresurlaub hätte neu planen müssen. Anschließend wurde noch ein Termin am selben Tag für einen freiwilligen Corona-Test beim Hausarzt vereinbart.

Als nächstes musste ich mir schnellstmöglich das notwendige Equipment für das Home Office besorgen. Fürs erste sollte ein Headset für einfacheres telefonieren reichen. Da ich das Haus nur ungern verlassen wollte und das Headset schnellst möglichst benötigte, blieb im Grunde nur das große „A“ mit seinem Prime-Versand als Bezugsquelle übrig, damit ich nur einen Tag ohne Headset überbrücken musste. Das ich Freitag Vormittag wie auf Kohlen sitzend auf die Post gewartet habe, muss ich wohl nicht erwähnen 😉

Da mein provisorischer Arbeitsplatz – am Esstisch gegenüber vom großen Sohn – absolut keine Dauerlösung ist, wird es langsam Zeit, mich nach einem Schreibtisch und -stuhl um zuschauen, damit ich mir im Dachgeschoss einen separaten Arbeitsplatz einrichten kann.

Aufgrund der aktuellen Entwicklungen werde ich wohl noch des öfteren von zu hause aus arbeiten können/dürfen. Von daher sollte die Einrichtung eines eigenen Büros durchaus zukunftssicher sein.

Projekt Smart(er) Home – Phase 1 beendet

Die letzten Wochen haben wir damit verbracht, die Heizkörper im Haus mit  smarten Thermostaten auszurüsten. Primärziel war einerseits, dadurch Energie in Form von Heizöl zu sparen. Bei Leons Zimmer, welches genau über dem Windfang ist, war das Ziel hingegen, endlich eine halbwegs konstante Raumtemperatur zu bekommen, während Leon schläft. Bislang glich das eher einem Lottospiel, was hauptsächlich daran lag, der normale Thermostate nur die Temperatur am Heizkörper messen. Bei den smarten Modellen hat man meist hingegen noch die Möglichkeit, die tatsächliche Raumtemperatur als Abweichung anzugeben.

Wir haben uns bei den smarten Thermostaten für die „Comet DECT“ von Eurotronic entschieden, da sich diese über unsere Fritzbox steuern und verwalten lassen und wir somit keine zusätzliche Steuereinheit benötigen, die letztendlich auch wieder Strom verbrauchen würde. Die Installation ist auch relativ einfach, da man nur das alte Thermostat vom Ventil abziehen und das neue mit Hilfe eines Adapters (muss ggf. separat gekauft werden) auf das Ventil schrauben muss. Alles in allem war die Installation inklusive Anmeldung an der Fritzbox bei uns jeweils in knapp 10 Minuten erledigt.

Disclaimer: Dies ist kein in irgendeiner Art honorierter Werbe-Beitrag für die genannten Produkte oder deren Hersteller!

Aufgeschoben ist nicht aufgehoben

Oder: Nur weil man den ganzen Tag beschäftigt ist, heißt das nicht, das man nicht auch Abends trainieren kann.

Heute erfolgreich getestet:

Der einzige Unterschied, der mir zum Training am Vormittag aufgefallen ist, war, das mein Shirt nach dem Training mehr durchgeschwitzt war. Aber das kann auch nur Zufall gewesen sein 😉

Keine Winterpause!

Nein, auch wenn es mir persönlich momentan zu kalt ist, um draußen Laufen zu gehen, mache ich dennoch keine Winterpause, sondern gehe stattdessen 3x die Woche ins Fitness-Studio. Dort trainiere ich jeweils 15 Minuten auf dem Laufband und anschließend noch mal 15 Minuten auf dem Ergometer. Das Laufband wird für das Training auf 1,5% Steigung und 10,5 km/h Geschwindigkeit eingestellt. Der Widerstand des Ergometers wird auf Stufe 8 eingestellt. Durch das Training auf dem Ergometer trainiere ich auch die Muskeln in den Beinen, die auf dem Laufband nicht sonderlich beansprucht werden. Das schützt letztendlich auch vor Verletzungen, da die Beinmuskulatur gleichmäßig belastet wird.

Und falls jemand jetzt fragt, warum ich das Laufband auf 1,5% Steigung einstelle: Mit einer Steigung von 1 – 2% erreicht man eine Belastung der  Muskeln, die dem Laufen auf einer ebenen Strecke an der frischen Luft ähnelt. Man simuliert damit quasi den auf dem Laufband fehlenden Luftwiderstand.

Nach den 30 Minuten ist aber noch nicht wirklich Schluss. Zuhause werden die Oberschenkel und die Wade nach dem Duschen quasi zu Belohnung ein wenig mit der Blackroll massiert. Durch die Massage wird die Durchblutung und somit die Regeneration der Muskeln beschleunigt. Die Rolle ist zu Anfang zwar ein wenig hart, aber daran hat man sich sehr schnell gewöhnt.

Zwischen den einzelnen Trainingstagen liegt außerdem immer mindestens ein Ruhetag, an dem ich keinen Sport mache, damit sich die Muskulatur erholen und der Körper neue Muskeln aufbauen kann.

Läuft bei mir (im wahrsten Sinne)

Inzwischen hab ich den Kampf gegen den inneren Schweinehund anscheinend klar nach Punkten gewonnen. Dazu mal ein paar Zahlen:

Im Dezember hab ich in insgesamt 26 Trainingseinheiten (Laufen, Laufband-Training und Ergometer) insgesamt 112,4 Kilometer „gefressen“ und für den ganzen Spaß hab ich insgesamt knapp 7 Stunden benötigt. Im gesamten Jahr 2016 waren es übrigens insgesamt 89 Trainingseinheiten und 320,8 Kilometer in 1 Tag 11 Stunden und 13 Minuten 😉

Ich habe absichtlich keine Anführungszeichen um das Wort Spaß gemacht, weil das Training mittlerweile tatsächlich und trotz aller Anstrengungen Spaß macht! Aber wie heißt es so schön: Ohne Schweiß kein Preis 😀

Und wer mehr über meine Schufterei erfahren möchte, klickt einfach hier:

Dort sind alle meine bisherigen Trainingseinheiten aufgelistet. Vielleicht fühlt sich ja der eine oder andere dadurch ein wenig motiviert, auch mit dem regelmäßigen Sport zu beginnen 😎