Operation: Pimp my backyard

Was macht der geneigte Hausbesitzer, wenn der Frühling einem die Tür eintritt? Richtig! Er bringt den Garten auf Vordermann!

Nachdem also klein Leevke immer wieder sehnsüchtig in den leeren und ein wenig verwilderten Garten schaute, haben wir beschlossen, die Operation Pimp my backyard zu starten.

In Phase Eins wurde zuerst einmal der Rasen hinter dem Haus gemäht, vertikutiert und vom Moos befreit und der Grünschnitt anschließend fachgerecht auf dem Wertstoffhof entsorgt.

In Phase Zwei haben wird den im Keller gelagerten Sandkasten aufgebaut und mit Sand befüllt und mit ausreichend Equipment ausgestattet.

Als nächstes folgte Phase Drei (Rise of the Schaukel), der bislang umfangreichste Teil von OP Pimp my backyard. Zuerst musste das Gestell der Doppelschaukel montiert und an seiner endgültigen Position im Garten positioniert werden. Anschließend wurden 4 ca 40 cm tiefe Löcher für die Fundamente gegraben. Im Anschluss daran wurden die Füße des Schaukelgestells montiert und das Gestell an seine endgültige Position zurück gebracht. Im vorletzten Schritt wurden dann die vier Fundamente mit Ruck-Zuck-Beton gegossen und nachdem der Beton ausgehärtet war, die Löcher wieder mit Sand verfüllt. Zum Schluss noch die Schaukeln aufhängen und fertig.

Momentan läuft Phase Vier: Der entwas unansehnliche Hang am anderen Ende des Gartens soll mit ein paar Pflanzsteinen und viel Erde augeschüttet und aufgehübscht werden.

Spaß mit dem Gesundheitsamt (mal anders)

Vor einigen Wochen waren wir mit Leon beim Gesundheitsamt wegen der Schultauglichkeitsuntersuchung. Und obwohl die nette Dame bei Leon wenig zu tun hatte, wies sie uns noch darauf hin, das bei Leon demnächst Impfaufrischungen anstehen würden.

Da bei Leevke noch die MMR-Impfung (Masern,Mumps,Röteln) an stand, haben wir also gestern beide Kinder zum Kinderarzt gebracht, um sie piecksen zu lassen.

Als der Kinderarzt jedoch Leons Impfpass durchschaute, meinte er fragend zu uns, was er denn bei Leon machen solle, da sein Impfschutz vollständig und noch keine Auffrischung nötig sei. Wir waren total überrascht und fragten uns, wieso die Dame beim Gesundheitsamt dann meinte, das bei Leon Impfungen aufgefrischt werden müssten.

Die Lösung war so einfach, wie naheliegend: Die Dame ging anscheinend ausschließlich von Leons Alter aus, ohne zu schauen, welche Impfungen wann gemacht wurden. Da Leon die meisten Impfungen als Kombination bekommen hatte, bei denen der Impfstoff anscheinend länger wirkt, stehen die nächsten Auffrischungen frühestens nächstes Jahr an.

Tja, und die Moral von der Geschicht:

Vertraue im Zweifelsfall eher Deinem Kinderarzt, als irgendwelchen Mitarbeitern von Gesundheitsämtern oder anderen Behörden, wenn es um die Gesundheit Deiner Kinder geht!

Denn der Kinderarzt sollte neben Dir (und Deinem Partner) die Person sein, die am besten weiß, wann welche Impfungen/Untersuchungen bei Deinem Kind gemacht wurden und was wann ansteht. Er sollte auch in diesen Dingen auch immer Dein erster Ansprechpartner sein!

Schuhe fürs Leevki

Nachdem Leevke immer mobiler wird und sich auch unterwegs nicht mehr ewig auf dem Arm tragen lässt, wurde es dringend nötig, das die junge Dame ein paar richtige Schuhe bekommt. In die vom großen Bruder kommt sie mit ihren breiten Füßen blöderweise nicht rein und die, mit der weichen Sohle sind zum Laufen lernen auch nicht so toll.

Also zuerst zur örtlichen Schuhkette mit dem weißen „D“ und die bescheidene Auswahl gecheckt und festgestellt, das irgendwer Leevke erzählt haben muss, das man das Anprobieren von Schuhen dadurch sabotieren kann, indem man seinen Zehen einrollt. 😯

Nachdem wir dort jedoch keine in jeder Hinsicht passenden Schuhe gefunden haben, sind wir also weiter zu einem kleinen Schuhladen im Lautertal. Dort wurden wir auch prompt fündig und Leevke lies sich die Schuhe auch mehr oder weniger Widerstandslos anziehen.

Das sie jetzt jedoch eine feste Sohle unter den Füßen hatte, muss sie aber so verwirrt/verängstigt haben, das sie sich zuerst standhaft weigerte alleine ein paar Schritte zu laufen und wie angewurzelt stehen blieb. Erst als ich sie an die Hand genommen habe, wagte sie die ersten Schritte und fand dann auch schnell gefallen an den neuen Schuhen. 😎

Auch wenn man jetzt sagen könnte, das knapp 40 Euro für ein paar Kinderschuhe viel Geld sind, ist es doch weniger, als wenn das Kind dann später für den Rest seines Lebens Einlagen braucht, weil man ihm die Füße mit billigem Schuhwerk „kaputt“ gemacht hat.