Ein Festival-Gelände für Coburg?

Ich habe es ja hier schon einmal ganz kurz angerissen, aber will die Idee noch mal etwas ausführlicher fort schreiben.

Bislang finden sämtliche coburger Festivitäten, wie z.B. das Samba-Festival oder das HUK-Open-Air in Coburg selber Stadt, was für die Anwohner mehr oder weniger mit Einschränkungen verbunden ist. Beispielsweise:

  • Während des Samba-Festivals ist in der Regel vor 2 Uhr nicht an Schlafen zu denken
  • Während des HUK Open Air wird regelmäßig die Straße zwischen Bürglas-Schloss und Ehrenburg gesperrt, um den Zaungästen das Leben schwer zu machen.

Was wäre denn, wann man in Coburg, ähnlich wie in vielen anderen Städten ein Festival-Gelände am Stadtrand mit ausreichend Parkplätzen schaffen würde? Okay, die coburger Wirte würden im ersten Moment Sturm laufen, weil ihnen (angeblich) ein Haufen Geld durch die Lappen geht und einige andere würden die fehlende Atmosphäre beklagen. Aber ansonsten wäre das doch für alle beteiligten eine Win-Win-Situation:

Wie Festival-Gäste brauchen sich um irgendwelche Ruhezeiten kaum zu scheren und können feiern, bis sie umfallen und die Bewohner der coburger Innenstadt können wieder ruhig schlafen und brauchen sich nicht über die gesperrte Straße zwischen Bürglas-Schloss und Ehrenburg ärgern. Die Veranstalter würden auch einiges an Geld, was sie im Moment für Sicherungsmaßnahmen ausgeben müssen, für andere Zwecke zur Verfügung haben. Und die coburger Wirte könnten mit einigen Sauf- und Fressbuden auf dem Festival-Gelände auch noch ein paar Euros verdienen und müssten nicht befürchten, demnächst Insolvenz beantragen zu müssen, weil ihnen die Einnahmen vom Samba-Festival und HUK-Open-Air fehlen.

Oder sehe ich das falsch?

CC BY-SA 4.0 Ein Festival-Gelände für Coburg? von Heiko Adams ist lizenziert unter Creative Commons Namensnennung-Weitergabe unter gleichen Bedingungen 4.0 international.

2 Antworten auf „Ein Festival-Gelände für Coburg?“

  1. Natürlich siehst Du das falsch! So ein Schmarrn. Wo ist die Halle, die nach Coburger Art dazu gebraucht wird? Und zudem ist die Lösung zu einfach. Wie sollen da, bitte schön, externe Gutachter eingebunden werden? Und wie sollen sich die Parteien die Pfründe sichern und im klein-klein profilieren?
    Typisch Ostfriese, so wirste in Coburg nix…. 😉

  2. Oder vielleicht genau deshalb, weil ich von dem ganzen coburger Filz noch unbelastet bin. Oder weil ich es mir erlauben kann, gewissen Leuten auf die Füße zu treten oder unbequeme Fragen zu stellen. Außer der Familie meiner Frau hab ich hier kaum private Verbindungen 😉

    Ich hab nur im Moment wenig Lust dazu, mich hier unbeliebt zu machen, weil ich die Zeit, die dazu benötigen würde, lieber mit meinem Sohn verbringe 😎

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