Enttäuschung

Es gibt so Tage, die sind freundlich formuliert einfach nur noch für die schwarze Tonne (Restmüll).

Heute war mal wieder so ein Tag. Ein Tag, an dem ich von vielen Leuten persönlich bzw. menschlich auf einen Schlag enttäuscht wurde, nachdem man mir ohne Vorwarnung den Boden unter den Füßen weggerissen hat.

Wenn gewisse Menschen anscheinend nicht in der Lage sind, mit mir über Dinge, die sie an mir stören, mit mir persönlich zu reden und stattdessen lieber gleich ein Fass aufmacht und den offiziellen Dienstweg gehen, um sich bei den Vorgesetzten auszuheulen, dann ist das einfach nur noch erbärmlich …

Aber gut zu wissen, das ich mich nicht mehr sehr lange über so ein Verhalten ärgern muss. Seit heute Mittag heißt es dann wohl

Time is ticking away …

Und ich denke mal, das ich keinem dieser Menschen weder heute, noch in Zukunft auch nur eine Träne nachweinen werde! Wer sich so verhält, der hat meine Freundschaft nicht verdient und der ist es auch nicht wert, das man sich über ihn ärgert.

CC BY-SA 4.0 Enttäuschung von Heiko Adams ist lizenziert unter Creative Commons Namensnennung-Weitergabe unter gleichen Bedingungen 4.0 international.

3 Antworten auf „Enttäuschung“

  1. Bitte, spring mir nicht gleich ins Gesicht, aber: Wäre dieser Jemand zu Dir gekommen, hättest Du Dich auch gesprächsbereit gezeigt und Dir nicht nur angehört, was derjenige/diejenige zu sagen hat, sondern hättest Dir auch überlegt, ob da was dran sein könnte? Oder könnte es vielleicht sogar sein, dass dieser Jemand nur ein dummen Spruch abbekommen hätte? Wenn ja: wieso hätte er zu Dir kommen sollen?

    Warum ich das frage. Mein öffentliches Bild als Mitarbeiter war über Jahre und beinahe permanent geprägt davon, dass mich Leute für unnahbar hielten und arrogant etc.. Nicht selten hatten auch Leute dieses Bild, die mich bestenfalls aus der Entfernung kannten. Wenn ich dann zu tun bekam mit ihnen hieß es auf einmal. „Och, Du bist ja gar nicht so.“ Ich lernte, mit dem Bild zu leben, was ich abgebe, habe aber auch die Gelegenheit genutzt und mich soweit ich das selber kann, analysiert, ob die Leute Recht haben mit dem, was sie sagen bzw. ich habe mir überlegt, wie sie dazu kamen, sich so zu äußern bzw. ein solches Bild in sich zu tragen. Derweil bin ich seit vielen Jahren selbstständig. Ich muss auf Leute zugehen. Man erwartet Offenheit von mir. Ich habe meine Lektion gelernt und weiß, wie ich wirken kann. Ich arbeite mittlerweile offensiv mit meinen Möglichkeiten, mich zu geben. Mal bin ich sehr nahbar, mal vollends unnahbar. Nur die Egoismen, die aus mir selber herrühren, versuche tagtäglich neu abzubauen, denn mal ehrlich: welche Dukaten ich auch immer scheißen kann: Das alles gibt mir nicht das Recht, Leuten das Gefühl zu vermitteln, ich sei was Besseres.

    Disclaimer. Ich kenne die Situation ja nicht konkret, also, wenn Du Dir nichts vorzuwerfen hast, dann sieh bitte diesen Kommentar als puren Versuch, Dich aufmerksam zu machen für manche Dinge. Das hab ich nun getan. Ansonsten gilt: Nichts für ungut. 🙂

  2. Also solange die Kritik sachlich ist, kann man mit mir über alles reden und wenn ich dann merke, das ich etwas falsch gemacht habe oder etwas ändern muss, dann versuche ich auch, mich zu ändern. Mehr kann dann auch niemand von mir verlangen.

    Wenn man aber erst durch den Vorgesetzten in einem Vier-Augen-Gespräch mit diesen Dingen konfrontiert wird, dann tut das schon weh und man fängt an, sich seine Gedanken zu machen.

    Und so ganz allgemein kann ich sagen, das ich mit mir im reinen bin und mir nichts vorzuwerfen habe.

  3. Dann ist doch alles okay. Ich wollte mal nachgefragt haben. Viele Sachen, die wir machen, bekommen wir gar nicht wirklich mit. Wir machen sie und wir lösen damit im Gegenüber wiederum manches aus. Aber, wie es scheint, ist das in diesem Fall ja eher nicht so.

    Deshalb verweise ich hiermit auf meinen Disclaimer. 😉

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