Geburtstage: lästige Pflicht statt schöner Kür

Ich bin mir nicht sicher, ob es nur mir so geht, aber in der letzten Zeit werden für mich meine Geburtstage immer mehr zu einer lästigen Pflichtaufgabe.

Das fängt schon damit an, das man ständig mit der Frage terrorisiert wird, was  man sich denn wünscht. Was soll der Scheiß? Ich verdiene mein eigenes Geld und wenn ich etwas haben möchte, dann kaufe ich es mir einfach! Punkt!

Und wenn man diesen „Was wünscht Du Dir zum Geburtstag?“ Terror einigermaßen glimpflich überstanden hat, geht das Drama ungebremst weiter. Man ist dummerweise durch irgendein ungeschriebenes Gesetz dazu verpflichtet, seinen Geburtstag auch zu feiern und am besten alle, die man kennt, einzuladen und verköstigen. Tasse Tee und ein Stück Kuchen reichen da aber nicht. Nein, man muss natürlich auch noch eine opulente Grillplatte für die Meute ordern. Ungeachtet dessen, das man auf der gefühlten Hälfte der Platte sitzen bleibt!

Wer man einen Shit-Storm im echten Leben erleben will, der sollte mal unter die Einladung zu seinem Geburtstag so etwas wie

Zu essen und zu trinken bitte selber mitbringen. Ich bin nicht die Heilsarmee!

schreiben und danach am besten für einige Zeit an einem unbekannten Ort Urlaub machen :mrgreen:

CC BY-SA 4.0 Geburtstage: lästige Pflicht statt schöner Kür von Heiko Adams ist lizenziert unter Creative Commons Namensnennung-Weitergabe unter gleichen Bedingungen 4.0 international.

Eine Antwort auf „Geburtstage: lästige Pflicht statt schöner Kür“

  1. Mein Onkel hat mal gesagt:

    „Esst und trinkt so viel ihr wollt. Aber denkt daran: es war alles teuer. Bis auf das Fleisch, das kam von der Straßenmeisterei!“ War natürlich nur ein Scherz aber einige der Älteren wollten dann schon nicht mehr kommen. Zwei Jahre später war der Spuk dann endgültig vorbei.

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