Ihr spinnt doch!

Also langsam geht mir dieser ganze Laktosefrei- und Vegan-Hype bei Lebensmitteln tierisch auf die Nerven!

Während es für laktosefreie Nahrungsmittel zumindest noch eine gewisse Daseinsberechtigung gibt, da es halt Menschen gibt, die den Milchzucker nicht vertragen, sind (der überwiegende Teil der) Veganer für mich einfach nur Ernährungshypochonder!

Zumal es mittlerweile wissenschaftlich erwiesen ist, das vegane Ernährung nicht wirklich gesünder ist, als normale Ernährung. Davon, das sie für Babys und Kleinkinder absolut tabu ist, ganz zu schweigen.  Und für die Menschen, die sich aus medizinischen Gründen vegan oder laktosefrei ernähren müssen, ist ein Mangel an bestimmten Nährstoffen wohl das kleinste Problem.

Wenn man jetzt von Seiten der Nahrungsmittelindustrie auch noch anfängt, Fruchtsäfte(!) mit einem Vegan-Label zu dekorieren, lässt das eigentlich nur drei Schlüsse zu:

  • Alle total bekloppt 🤷
  • Veganer sind zu blöd, die Zutaten-Liste zu lesen/verstehen 🤦
  • Die Nahrungsmittelindustrie ist einfach nur scharf auf die Kohle dieser Ernährungshypochonder 🤑

Was davon jetzt zutrifft, möge jeder für sich selbst entscheiden.

Nix da mit Ambassador/Markenbotschafter!

Ich wurde jetzt schon ein paar mal gefragt, ob ich nicht Bock hätte, mich bei dem einen oder anderen Sportartikel-Hersteller als Ambassador/Markenbotschafter zu bewerben.

Ich sage es mal so:

Merkt Ihr es? Ich mag mich nicht gerne auf eine Marke festlegen, sondern experimentiere gerne mit verschiedenen Herstellern und kaufe das, was mir gefällt, ohne auf den Hersteller zu achten.

Ob ein Shirt jetzt z.B. von Asics oder Craft ist, ist für mich absolut nebensächlich. Es soll passen, seinen Zweck erfüllen und auch optisch ansprechend sein.

Nein, ich mache lieber mein eigenes Ding und lasse mich nicht darauf festlegen, von welchem Hersteller mein Outfit kommt oder mich dafür zu rechtfertigen, das ich gerade keine Sachen von Hersteller XY trage, obwohl ich doch Ambassor für die bin.

Ich habe echt besseres zu tun: Laufen gehen zu Beispiel 😉

Manche nennen es Trainingsplan …

… ich nenne es lieber Trainingsplanung.

Wie dem auch sei, habe ich meine Trainingsplanung heute ein wenig überarbeitet: ab sofort gibt es von Montag bis Freitag im täglichen Wechsel Stabi- und Stretching-Workouts. Samstags ist ein gemütlicher Wochenendlauf geplant (sofern das Wetter es erlaubt) um zum Abschluss der Woche wird nochmal gestretched. Bin mal gespannt, wie gut es klappt.

Sobald es abends wieder lange genug hell ist, um auch nach der Arbeit zu laufen, werden die Stabi-Workouts ihren Platz für Feierabend-Läufe räumen müssen.  Aber darüber mache ich mir dann Gedanken, wenn es so weit ist 😉

Bei der Gelegenheit habe ich mich auch gleich aus dem Nike+ Training Club verabschiedet und trainiere ab sofort wieder mit den Apps von Fitify. Besonders gut gefällt mir bei den Fitify-Apps, das man sich nicht irgendwo registrieren muss und die Daten nicht auf irgendwelchen Servern der Anbieter landen, sondern auf dem Smartphone bleiben.

Einfach laufen lassen – oder: kein Stress beim Laufen

Bis letztes Jahr gehörte ich auch zu den Menschen, die immer auf der Jagd nach der nächsten PB (persönliche Bestzeit) waren. Frei nach dem Motto „Immer weiter, immer schneller“.

Mittlerweile habe ich damit jedoch meinen Frieden gemacht und laufe wesentlich entspannter und bewusster. Während des Laufes vermeide ich es einfach, auf die Uhr zu schauen (nicht weiter schwer, bei den aktuellen Temperaturen 😉 ) und spare mir die Energie, die ich ansonsten dafür verbrauchen würde, mich über eine schlechte Pace zu ärgern, lieber für den Lauf auf. Ich habe auch festgestellt, das ich nicht unbedingt rockige Musik zum laufen brauche.

Mir reicht im Moment meine kleine, aber feine Dragon Nest Playliste. Die Musik ist das genaue Gegenteil von dem, was immer alle empfehlen: langsam und entspannend – ja ich singe während des Laufens manchmal auch leise mit. Schließlich bin ich bin ja auch beim Laufen und nicht auf der Flucht – und für irgendwelche Wettk(r)ämpfe trainiere ich auch nicht. Den Stress spare ich mir. Stress habe ich als allein verdienender Vater mit 2 Kindern schon so mehr als genug 😉

tl;dr: Wenn man nicht gerade für einen Wettkampf trainiert, sollte man sich nicht mit Paces, Bestzeiten und anderen Nebensächlichkeiten verrückt machen und die Energie, die man dafür verschwenden würde, lieber für das Laufen verwenden. Stattdessen sollte man die Zeit an der frischen Luft einfach nur genießen und den Gedanken freien Lauf lassen.

Die Chroniken von Altera

Die Chroniken von Altera sind eine zweiteilige Fantasy-Animationsfilm-Reihe, die im Universum des Online-Rollenspiels „Dragon Nest“ spielt. Im Mittelpunkt der Handlung der beiden Filme stehen der Mensch Lambert (genannt Fisch bzw. Fischling) und die Elfen-Prinzessin Liya.

Dragon Nest

Der erste Film der Reihe heißt wie das gleichnamige Online-Rollenspiel und führt gekonnt in das Universum der Geschichte ein. Lambert ist ein junger, etwas unbeholfener Mensch, der (in bester Rollenspiel-Manier) mehr oder weniger zufällig Teil einer Gruppe, bestehend aus Kriegern, einer Hexe, einem Priester sowie den Elven-Prinzessinen Nerwin und Liya wird, deren Aufgabe es ist, die Welt Altera zu retten. Die Gruppe hat den Auftrag, Drachen töten, bevor dieser mit Hilfe seiner Bestien-Armee die Königreiche der Menschen und Elfen angreifen kann und bevor die Armeen der Menschen und Elfen die Bestien-Armee angreifen. Es herrscht also ein gewisser Zeitdruck für die Gruppe.

Die Handlung des Films macht im Laufe der Geschichte einige mehr oder weniger überraschende Twists, die erfreulicherweise keinem Selbstzweck dienen, sondern der Handlung ein paar interessante Wendungen geben. Insbesondere die Twists, welche Lambert und Liya immer mehr zu den Hauptprotagonisten der Handlung werden lassen, sind sehr gut gelungen, auch wenn dies nicht immer auf den ersten Blick erkennbar ist.

Dragon Nest: Die Chroniken von Altera – Trailer

Throne of Elves

Der zweite Teil der Reihe spielt einige Jahre nach der Handlung von Dragon Nest und legt im Gegensatz zu seinem Vorgänger mehr Gewicht auf die Weiterentwicklung der Charaktere und ihrer Beziehungen zueinander.

Besonders gut wird dies einerseits in der Zerrissenheit von Liya zwischen ihrem Pflichtbewusstsein und ihren Gefühlen für Lambert und andererseits von Lamberts permanenten Kampf gegen die Infektion durch die Macht des schwarzen Juwel dargestellt.

Auch in diesem Teil macht die Handlung wieder einige gut gelungene  Twists, die sich schlüssig in die Handlung einfügen. Besonders hervorzuheben sind hier in meinen Augen einerseits der Ausgang des Bogen-Duells zwischen Lambert (der zu diesem Zeitpunkt unter dem Einfluss der Macht des schwarzen Juwel steht) und Liya, sowie der finale Twist am Ende des Films, welcher der Handlung doch noch das erhoffte Happy-End beschert.

THRONE OF ELVES – Die Chroniken von Altera – Trailer Deutsch HD – Ab 25.08.2017 im Handel!

Fazit

Die beiden Filme erzählen zwei in sich schlüssige Geschichten, deren Handlungen durch die gut platzierten Twists immer wieder interessante Wendungen nehmen. Ebenfalls positiv ist, das die Handlungen der beiden Filme in sich abgeschlossen sind und somit unabhängig von einander funktionieren. Man muss also nicht zwingend Dragon Nest gesehen haben, um sich Throne of Elves anschauen zu können.

Insgesamt haben sich die Macher sichtbar Mühe gegeben, zwei von einander unabhängige Geschichten zu erzählen, die in sich stimmig und nachvollziehbar sind. Auch merkt man den Machern eine gewisse Liebe zum Detail an, was sowohl die Handlung, als auch die einzelnen Charaktere angeht. Etwas, das in diesem Genre nicht unbedingt selbstverständlich ist.

Disclaimer

Ich habe für diesen Text weder finanzielle Zuwendungen irgendwelcher Art noch sonstige Vergütungen erhalten und schreibe hier nur meine persönliche Meinung zu den beiden genannten Filmen nieder.

Potentielle Selbstmörder

Ich bin mir nicht sicher, ob das mir so geht, aber im Moment könnte ich mich immer wieder über diese Menschen aufregen, die Abends dunkel gekleidet (am besten komplett schwarz) unterwegs sind und deren Kleidung keine reflektierenden Elemente hat. Sichtbarkeit galore! Nicht!

Besonders „freue“ ich mich, wenn diese Armleuchter Personen dann an unbeleuchteten Stellen in aller Seelenruhe über die Straße marschieren und einen schon fast zu einer Vollbremsung zwingen.

Denken diese Leute nicht nach?!?

Ich meine, wenn man als Autofahrer solche Armleuchter Personen über den Haufen fährt, weil man sie zu spät gesehen hat, ist das Geschrei groß. Dabei haben diese Pappnasen Personen sich ja eigentlich nach Kräften bemüht, das man sie nicht sehen kann. In solchen Fällen sollten diese Pappnasen Personen eigentlich die Hauptschuld an dem Unfall zugesprochen bekommen.

Lange Runde, die (wieder) Spaß macht

Ich habe mal wieder meine ausgetreten Laufpfade verlassen und vor 2 Wochen spontan meine geplante Runde ein wenig modifiziert, indem ich nicht auf dem selben Weg zurück gelaufen bin, sondern die große Runde am Hofbräuhaus vorbei gedreht habe. Während ich vor 2 Wochen durch eine blöde Bewegung die Runde knapp 300 Meter vor dem Ziel wegen Schmerzen im Knie abbrechen musste, hat es heute geklappt und ich habe die Runde komplett absolviert.

Gemäß meinem neuen Laufmotto „F**k the pace, enjoy the run“ habe ich nicht auf die Uhr geschaut und ein paar Gehpausen gemacht, wenn ich gemerkt habe, das die Luft bei mir raus war. Und ob ich die Runde jetzt mit einer 6:53, 6:30 oder noch schneller laufe, ist ja auch wirklich sekundär. Primäres Ziel war es, den Lauf gemäß dem Motto „Alltag aus, Laufschuhe an“ einfach zu genießen.