Lange Runde, die (wieder) Spaß macht

Ich habe mal wieder meine ausgetreten Laufpfade verlassen und vor 2 Wochen spontan meine geplante Runde ein wenig modifiziert, indem ich nicht auf dem selben Weg zurück gelaufen bin, sondern die große Runde am Hofbräuhaus vorbei gedreht habe. Während ich vor 2 Wochen durch eine blöde Bewegung die Runde knapp 300 Meter vor dem Ziel wegen Schmerzen im Knie abbrechen musste, hat es heute geklappt und ich habe die Runde komplett absolviert.

Gemäß meinem neuen Laufmotto „F**k the pace, enjoy the run“ habe ich nicht auf die Uhr geschaut und ein paar Gehpausen gemacht, wenn ich gemerkt habe, das die Luft bei mir raus war. Und ob ich die Runde jetzt mit einer 6:53, 6:30 oder noch schneller laufe, ist ja auch wirklich sekundär. Primäres Ziel war es, den Lauf gemäß dem Motto „Alltag aus, Laufschuhe an“ einfach zu genießen.

Falsche Schuhe machen Probleme (noch schlimmer)

Nachdem ich jetzt einige Zeit meine Laufeinheiten pausiert und versucht habe, durch verschiedene Workouts an meiner Muskulatur zu arbeiten, habe ich mir zu Weihnachten ein paar neue Laufschuhe gegönnt: Asics Gel Phoenix 8.

Die erste kurze Laufrunde nach Weihnachten deutete dann an, was die letzten beiden langen Runde bestätigt haben: Meine bisherigen Laufschuhe haben für meine Probleme mit dem linken Knie anscheinend wie eine Art Katalysator gewirkt.

Wie ich darauf komme? Ich habe kurz vor Weihnachten eine kurze Runde mit den alten Schuhen gedreht, auf der ich zum Ende hin wieder mit Schmerzen im Knie zu kämpfen hatte. In der ersten Laufrunde mit den neuen Schuhen waren die Probleme hingegen so gut wie verschwunden. Nur noch ein leichtes Zwicken am Anfang, mehr nicht. Und zwischen den beiden Runden habe ich keine Workouts gemacht. Somit haben sich im Grunde nur die Schuhe geändert.

Ich mach dann mal (Lauf)Pause

Nachdem ich in der letzten Zeit immer wieder beim Laufen Schmerzen im Knie-Bereich (Läuferknie?) bekommen habe, habe ich mich dazu entschieden, diese und eventuell noch die nächste Woche auf das Laufen zu verzichten und stattdessen mit täglichen Workouts an meiner Beweglichkeit, Kraft und Ausdauer zu arbeiten

Mal schauen, ob ich damit meine Knieprobleme in den Griff bekomme – ansonsten muss halt mal der Orthopäde des Vertrauens einen Blick darauf werfen. Schaden werden mir die Workouts jedenfalls sicher nicht und ich werde sie sicher auch weiterhin im Wechsel mit den Laufeinheiten machen.

Mal was neues ausprobieren

Da ich im Moment irgendwie Probleme mit dem rechten Knie habe – es fängt beim bergab Laufen nach einigen Metern zu schmerzen an, habe ich mal angefangen, ein wenig an meiner Kraft und Ausdauer zu arbeiten.

Da fängt damit an, das ich an den Restdays seit Anfang der Woche entsprechende Workouts mache, um meinen Rumpf zu stabilisieren und meine Beweglichkeit zu verbessern.

Nachdem ich ein wenig mit verschiedenen Apps experimentiert habe, bin ich letztendlich beim Nike+ Training Club hängen geblieben, da man dort eine große Auswahl an verschiedensten Workouts zur Auswahl hat und jede Übung durch ein verständliches Video sowie Sprachanweisungen begleitet wird.

Was mir an den Workouts auch gefällt, ist, das es (bislang) fast nur bodyweight Workouts waren. Sprich, außer einer Joga-Matte oder einer Kurzhantel (man kann auch eine Flasche Wasser statt dessen nehmen) braucht man im Grunde keine Geräte.

Ausgetretene Pfade verlassen

Gestern Abend habe ich auf meiner Feierabenrunde mal spontan entschlossen, meine übliche Strecke zu verlassen und etwas neues zu probieren.

Insgesamt war das keine schlechte Idee. Die Route war nur unwesentlich länger als die, die ich zuletzt immer gelaufen bin und die Steigungen waren angenehm lang gezogen.

Mal schauen, vielleicht laufe ich die Route ja zukünftig im Wechsel. Ein wenig Abwechselung im (Lauf)Alltag schadet sicher nicht 😉

Ich kann auch spontan

Keine Ahnung, was mich geritten hat, aber als ich gestern Abend meine Feierabend-Runde laufen wollte, habe ich spontan beschlossen, an der Einmündung Sonneberger Straße nicht links abzubiegen und die übliche Runde durch das thüringer Viertel zu laufen, sondern stattdessen geradeaus weiter nach Scheuerfeld zu laufen.

Der Anstieg, den Judenberg nach Scheuerfeld rauf sah auch schlimmer aus, als er tatsächlich war. Jedenfalls hatte am Ende des Anstiegs wieder Erwarten noch genug Puste, um auf die eingeplante Pause zu verzichten. Stattdessen bin ich direkt den geplanten Kringel durch die Dr.-Otto-Straße, den Steinmitzig und die Devßingstraße zurück zum Judenberg und dann wieder zurück nach Hause gelaufen.

Zuhause hat sich dann noch zu dem guten Gefühl, statt der üblichen 3,7 fast 4,5 Kilometer gelaufen zu sein auch die Erkenntnis gesellt, das den Hobylauf beim Coburger Nightrun in einer ordentlichen Zeit zu finishen, eine lösbare Aufgabe sein sollte.

The sound of silence

Ich laufe jetzt schon seit einiger Zeit mit meiner Polar M400 Uhr und habe das Smartphone bislang beim Laufen nur noch als MP3-Player verwendet. Seit einigen Wochen laufe ich jedoch komplett ohne Musik, weil ich es angenehmer finde, statt von Musik von den Geräuschen der Umgebung begleitet zu werden.

Es ist einfach viel angenehmer, beim Laufen den Zwitschern der Vögel zu lauschen, als sich von irgendwelchen Musik-Beats oder -Takten anpeitschen zu lassen.