Das Video hat einen Grund, aber den verrate ich nicht
Kommunikationsproblem?
Es ist irgendwie faszinierend: wir erfahren kaum noch etwas über die geplanten Aktivitäten meiner Schwiegereltern.
Ob und wann die 13-Tage-Fahrt der Kriegsgräberfürsorge in den Ural stattfindet, wissen wir bis jetzt nicht wirklich. Das einzige, was wir in Erfahrung bringen konnten, war
über Pfingsten
sehr präzise. Danke!
Und um dem ganzen noch die Krone aufzusetzen, haben wir eher beiläufig erfahren, das zusätzlich zu den bekannten und befürchteten Fahrten der Kriegsgräberfürsorge auch noch die Fahrt nach Belgien mitgemacht wird
Wir sind halt die nützlichen Idioten
Diskussion 1.5 oder: das Usenet schlägt jedes Internetforum
Man darf mich gerne als konservativ bezeichnen, aber das gute alte Usenet1 schlägt meiner Meinung nach jede dieser modernen Foren-Softwaren um Längen.
Internetforen sind ganz nett, solange eine Diskussion nicht ausfranst und es nur einen Diskussionsstrang gibt. Sobald aber mehrere Nebendiskussionen entstehen, wird stoßen sie an ihre Grenzen und es wird irgendwann einfach nur unübersichtlich. Die Dinger schaffen es irgendwann einfach nicht mehr, die einzelnen Nebendiskussionen und den Hauptdiskussionsstrang vernünftig darzustellen.
Das Usenet mag zwar auf den ersten Blick altbacken wirken, da man z.B. anderen Diskussionsteilnehmern nicht mit irgendwelchen Zappelbildchen auf den Sack gehen kann oder kunterbunte Posts schreiben kann. Aber auf Dauer ist das kein wirklicher Nachteil
Spätestens auf den zweiten Blick wird man jedoch feststellen, das so gut wie jeder Usenet-Client auch noch so verzweigte Diskussionen übersichtlicher darstellt als ein Webforum und man relativ einfach den Überblick über den Diskussionsverlauf behält.
Und so ganz nebenbei gibt es im Usenet zu fast jedem Thema bereits eine Newsgroup. Man muss eventuell nur etwas länger danach suchen
- Das Ding mit den Newsgroups [↩]
Facebook kauft Instagram – na und?
Facebook hat rund eine Milliarde Dollar auf den Tisch gelegt und Instagram gekauft.
Na und? Das ein populärer Dienst von einem anderen Dienst, der meint, das der gekaufte Dienst gut in das eigene Portfolio passt, gekauft und sehr oft kurz danach geschlossen wird, ist doch ansich nichts neues. That’s life honey!
Und wer jetzt partout meint, seinen Instagram Account löschen zu wollen, der kann sich vorher ja seine Fotos mit Hilfe von Instaport herunterladen. Also Leute, wo ist das Problem?
Ich für meinen Teil habe in meinem ifttt Account nach meiner Anmeldung bei Instagram einen Task angelegt, der alle neuen Fotos, die ich bei Instagram hochlade in meine Dropbox kopiert. Folglich kann es mir egal sein, was mit Instagram passiert, da ich von den Fotos eine Sicherungskopie in meiner Dropbox und auf meinem Notebook habe.
Eine Extra-Portion für die halbe Portion?
Keine Ahnung, ob das der normale Appetit eines dreijährigen ist, oder ob Leon im Moment einfach nur einen Bandwurm hat, aber man könnte glatt meinen, in Leons Magen hätte sich ein schwarzes Loch gebildet, in dem alles, was wir oben in ihn rein stopfen, verschwindet
Wir überlegen mittlerweile ernsthaft, zukünftig für Leon eine separate Kinderportion zu bestellen, damit wir alle satt werden
Die SPD und die Piraten
Eigentlich ist es diese ehemals sozialdemokratische Partei ja nicht mehr wert, sich über den teilweise völlig hirnlosen Logorhoe, den ihr Spitzenpersonal von sich gibt, aufzuregen.
Nachdem ich jedoch in der Süddeutschen Zeitung gelesen habe, das Frau Nahles ernsthaft versuchen will, um die Wähler der Piraten für ihre Partei zu werben, während Franky Steinmeier die Propaganda der Content-Mafia in bester Papageienmanier nachplappert, schoss mir spontan folgendes Bild durch den Kopf:
Das einzige, womit die SPD mich und viele ehemalige SPD-Wähler dazu bringen könnte, unser Kreuz wieder bei ihnen anstatt bei den Piraten zu machen, wäre eine radikale Kursänderung nach links in ihrer Politik.Aber das werden wir wohl nicht mehr erleben.
Pelzigs legendäre Wutrede
Nachdem ich hier schon einmal die Wutrede von Ronald Düringer gepostet habe, lege ich noch einmal mit der legendären Wutrede von Erwin Pelzig nach
Leichtsinn oder Unwissenheit?
Immer, wenn ich in die Liste der verfügbaren WLANs schaue, stelle ich fest, das meine Nachbarn anscheinend wenig kreativ bei der Benennung ihrer Funknetzwerke zu sein scheinen. Sie haben die SSID einfach auf dem Standardwert gelassen:
Da bleibt echt nur zu hoffen, das sie wenigstens die Passwörter für die WLANs geändert haben. Ausprobieren mag ich das aber ehrlich gesagt nicht wirklich
Und ob das jetzt Leichtsinn, Unwissenheit oder vielleicht sogar Faulheit ist, mag ich auch nicht wirklich beurteilen.
Die Sache mit Rücken, Brust und dem Knie
Es gibt als Softwareentwickler immer wieder Situationen, in denen man den sprichwörtlichen Weg
vom Rücken durch die Brust ins Knie
nehmen muss, um ans Ziel zu kommen.
Ein Beispiel dafür sind SQL Abfragen, die die “FOR XML’” Anweisung nutzen, um die selektierten Daten als XML-Konstrukt auszugeben. Das Problem ist in diesem Fall, das die Ergebnisspalte den Namen “XML_F52E2B61-18A1-11D1-B105-00805F49916B” trägt. Versucht man jedoch, diese Spalte auf die üblichen Wege mit ColdFusion anzusprechen, sprich mittels
<cfoutput query="meinQuer">#XML_F52E2B61-18A1-11D1-B105-00805F49916B# </cfoutput>
oder
<cfloop query="meinQuery">#XML_F52E2B61-18A1-11D1-B105-00805F49916B#</cfloop>
hagelt es eine hässliche Fehlermeldung, da die Bindestriche im Spaltennamen anscheinend als Minus interpretiert werden. Einziger Weg, doch noch an Ziel zu kommen, ist folgende, Methode
<cfoutput>#meinQuery["XML_F52E2B61-18A1-11D1-B105-00805F49916B"][1]#</cfoutput>
beziehungsweise
<cfloop>#meinQuery["XML_F52E2B61-18A1-11D1-B105-00805F49916B"][meinQuery.currentRow]#</cfloop>
Bei dieser Methode wird in dem ersten Klammerpaar nach dem Namen des Query-Objektes der Name der Spalte, auf die man zugreifen möchte, in Anführungszeichen angegeben. Im zweiten Klammerpaar wird die Nummer der gewünschten Zeile angegeben.
Da diese Möglichkeit in der offiziellen Doku von Adobe nicht erwähnt oder zumindest sehr gut versteckt ist, kennt sie auch nicht zwangsläufig jeder ColdFusion-Entwickler und ich bin auch erst nach langem Googeln darauf gestoßen.
Aber wie heißt es so schön
Wer keinen langen Atem hat oder nicht improvisieren kann, ist in diesem Beruf falsch!
Sixt schlägt wieder zu
Sixt hat eine neue Werbekampagne gestartet. Nach der Bahn im letzten Sommer, hat es dieses mal die krisengeschüttelte FDP in Person ihres Vorsitzenden Philipp Rösler erwischt.
Wie Rösler auf das Plakat reagiert hat, ist bislang noch nicht bekannt. Seine Begeisterung dürfte sich jedoch in sehr engen Grenzen halten
(via)


