Liebe SEO-Spammer

Heute kam (mal wieder) eine nette Mail von einem SEO-Futzi:

Hallo,

Mein Name ist T* und ich bin der Webmaster von Inter Online SEO

Nebenbei arbeite ich auch für meine anderen Projekt-Webseiten und dadurch
stieß ich auf heiko-adams.de und ich schätze wirklich das gute Design und die Informationen.

Ich habe Seiten von sehr guter Qualität , von wo aus Sie verlinkt würden.
Wie Sie vielleicht wissen, Links von guter Qualität könnenauf jeden Fall
helfen beim Page Rank, Verkehr und bei höherer Platzierung in den wichtigsten Suchmaschinen
wie Google, Yahoo und Bing.

Sollten Sie Interesse an weiteren Details haben, dann melden Sie sich bitte zurück bei mir
und ich werde Ihnen den perfekte Vorschlag für Ihre Website machen, der bei der Verbesserung
Ihrer Website in allen Aspektenhilft.

Hoffebaldvon Ihnen zu hören und einen schönen Tag wünsche ich Ihnen

Mit freundlichen Grüßen,

So, nun noch einmal in aller Deutlichkeit und für alle SEO-Spammer zum Mitschreiben:

Geht bitte endlich sterben, Ihr nutzloses Gesindel und hört auf, meine Zeit mit Euren Spam-Mails zu verschwenden!

Ich habe kein Interesse an Euren „Dienstleistungen“, weil ich nicht sehe, was Ihr besser macht, als das SEO-Plugin meines Blogs oder daran, irgendwelche Links zu angeblichem „Qualitätscontent“ auf meiner Seite zu platzieren. Am besten noch mit „dofollow“ damit die Suchmaschienen Euren „Qualitätscontent“ höher bewerten, weil es genug Deppen gibt, die auf Eure Anfragen eingehen? Nicht mit mir! Mein Spam-Filter ist inzwischen so gut trainiert, das er Eure Mails zuverlässig in den Junk-Ordner entsorgt.

Und das ist auch gut so!

Nutzlose Kalender-Apps auf Facebook

Ich bekomme von meinen Facebook-Freunden immer wieder Anfragen für (meiner Meinung nach) nutzlose Kalender-Apps, die ich jedoch konsequent ablehne. 😎

Und warum ich diese Apps nutzlos finde? Ganz einfach, weil man sie absolut nicht braucht. Mittlerweile bietet so gut wie jeder halbwegs aktuelle Mail-Client eine Kalender-Funktion an und in den meisten Fällen kann dieser Kalender auch auf externe, sprich im Web befindliche, Kalender zugreifen.

Wenn man jetzt auf Facebook in die Anzeige der Veranstaltungen wechselt, kann man ganz unten auf einen Link „Exportieren“ klicken, über den man einen Link zu „seinem“ Facebook Kalender bekommt. Über diesen Link kann man dann „seinen“ Facebook Kalender zum Kalender seines Mail-Clients hinzufügen und schon hat man seine Veranstaltungen und die Geburtstage der Freunde im Blick, ohne bei Facebook angemeldet sein zu müssen.

Wenn man nur die Geburtstage angezeigt bekommen möchte, muss man, bevor man auf „Exportieren“ klickt, auf den Link „Geburtstage“ und danach auf „Geburtstage exportieren“ klicken 😉

Sollte der eigene Mail-Client keine Kalender Funktion bieten oder keine externen Kalender abonnieren können, sollte man sich einen anderen Mail-Client suchen, der das kann 😉

PS: Ich nutze den Kalender von Google 1ja, ich weiss: Google ist pöse :mrgreen: als Termin-Zentrale, da ich so vom Notebook und meinem Smartphone jederzeit auf meine Termine zugreifen kann.

Fußnoten[+]

Anfrage an die SPD-Bundestagsfraktion

Da Netzpolitik.org ja berichtet, das die Union einen Gesetzentwurf für ein 2-Strikes-Warnmodell in den Bundestag einbringen will, habe ich mal bei der SPD-Bundestagsfraktion angefragt, wie man dort zu diesem Vorhaben steht:

Sehr geehrte Damen und Herren,

wie das Internet Blog Netzpolitik.org berichtet[1], hat der CDU-Politiker Siegfried Kauder auf einem Parlamentarischen Abend der Verwertungsgesellschaft GVL angekündigt, das die Unions-Fraktion binnen8 Wochen einen Gesetzesentwurf für ein 2-Strikes-Warnmodell in den Bundestag einzubringen wird.

Mich würde jetzt interessieren, wie die SPD Bundestagsfraktion zu solch einer Gesetzesinitiative steht und ob sie diesem Gesetzesentwurf zustimmen würden. Insbesondere vor dem Hintergrund, das es von dem angekündigten2-Strikes-Modell nur noch ein kleiner Schritt zu dem in Frankreich praktizierten 3-Strikes-Modell, welches als letzte Stufe eine Sperrung des Internetzugangs vorsieht, ist und speziell mit Blick auf die im Artikel 5 Grundgesetz garantierte Informationsfreiheit.

Mit freundlichen Grüßen

Heiko Adams

[1] https://netzpolitik.org/2011/kauder-verspricht-2-strikes-warnmodell/

Wer mag, darf den Text gerne kopieren und selber verwenden.

Antwort vom BSI

Heute kam die Antwort, auf meine Anfrage von gestern, die ich den Lesern nicht vorenthalten möchte:

Sehr geehrter Herr Adams,

vielen Dank für Ihre E-Mail.

Im Moment ist der Ausweisapp nur für folgende Linux-Versionen verfügbar:
Ubuntu ab 9.04 und Debian 5/6.
Die weiteren Versionen werden in Kürze erscheinen.

Okay, meine Befürchtung, das die Antwort „geht nicht“ lautet, wurde nicht ganz bewahrheitet. Die Antwortet laut ja sinngemäß „geht im Moment nicht“, wobei „in Kürze“ ein sehr dehnbarer Begriff ist 😉

Anfrage beim BSI

Da es von der AusweisApp, die für die Nutzung des ePerso im Internet benötigt, bislang nur Pakete für Debian und Ubuntu gibt, habe ich mir erlaubt, folgende Anfrage per Mail an das BSI zu schicken:

Sehr geehrte Damen und Herren, wie kann ich die Linux-Version der AusweisApp unter Fedora Linux installieren?

Auch wenn ich schon fast darauf wetten würde, das die Antwort sinngemäß „geht nicht“ lautet, bin ich mal gespannt, was geantwortet wird.

Dummer Frage am Rande: geht das eigentlich als Diskriminierung durch, wenn die AusweisApp nicht alle populären Distributionen oder zumindest die Paket-Formate RPM und DEB unterstützt?