Soll ich lachen oder weinen?

Heute lag Post im Briefkasten, bei der ich mich ernsthaft gefragt habe, ob ich lachen oder weinen soll: Die Arbeitsagentur hat mich aufgefordert, mich bei einem ehemaligen Arbeitgeber, bei dem ich sehr lange gearbeitet habe, auf eine offene Stelle als IT-Systemtechniker zu bewerben. Hallo?!?

Ich  meine, nichts gegen die Firma. Wenn sie eine passende Stelle hätten und wir uns auf ein für alle akzeptables Gehalt einigen würden, hätte ich kein Problem damit, dort wieder anzufangen. Aber diesmal ist das leider die komplett falsche Schiene. Aber das scheint die Arbeitsagentur nicht zu stören. Hauptsache, man ist schnell wieder raus aus der Statistik.

Ich meine, das die mich mit ihren „Vermittlungsvorschlägen“ weiter nerven, solange ich keinen Arbeitsvertrag unterschrieben habe, mag ja korrekt sein, aber das die Vorschläge teilweise gelinde gesagt unbrauchbar sind, lässt mich allmählich dann doch ein wenig verzweifeln.

Jedenfalls hab ich bislang alle Arbeitsstellen ohne die Mitwirkung der Arbeitsagentur bekommen. Sprich: keine davon war ein Vermittlungsvorschlag. Das wiederum bestärkt mich in meiner Ansicht, das die Arbeitsvermittlung durch die Bundesagentur für Arbeit allenfalls nur noch eine freiwillige Zusatzleistung sein und die Bundesagentur sich primär auf die Auszahlung von Leistungen aus der Arbeitslosenversicherung und das Erstellen der Arbeitslosenstatistik konzentrieren sollte.

Hell yeah!

Tja, so schnell kann das gehen, wenn man Glück hat: Ende November hab ich mich mal initiativ bei einem IT-Unternehmen hier in Coburg beworben. Und man scheint dort ernsthaft und dringend auf der Suche nach neuen Angestellten zu sein. Jedenfalls wurde ich letzten Freitag zum Vorstellungsgespräch, das übrigens einen sehr positiven Eindruck bei mir hinterließ, eingeladen.

Heute Abend klingelte dann gegen 18 Uhr mein Handy und am anderen Ende der Leitung war der Geschäftsführer der Firma, der mir mitteilte, das ich den Job hätte, sofern noch Interesse bestünde. Natürlich habe ich nicht Nein gesagt 😎

Kurz vor Weihnachten geht es dann nochmal zu der Firma, um die ganzen Formalitäten zu erledigen und dann bin ich ab Januar wohl die längste Zeit Kunde der Arbeitsagentur gewesen. Und das bleibt dann auch hoffentlich für eine längere Zeit auch so :mrgreen:

Die Arbeitsagentur und die RC4 https Verschlüsselung

Nachdem ich vor knapp einer Woche in meinem Firefox den RC4-Algorithmus für die Verschlüsselung von https Verbindungen deaktiviert hatte, bin ich damit prompt vor die Wand gerannt.

Die Bundesagentur für Arbeit nutzt für die https Verbindung ihrer Jobbörse nämlich ausschließlich RC4 zur Verschlüsselung. Und das obwohl selbst das BSI empfiehlt, auf diesen Algorithmus zu verzichten.

Natürlich habe ich die Arbeitsagentur darüber informiert, jedoch hat sich bis heute nichts daran geändert. Hätte mich auch irgendwie gewundert, wenn doch.

Einmal mit Profis, bitte!

Termine aus der Jobbörse der Arbeitsagentur exportieren

Wer als Arbeitssuchender die Jobbörse der Arbeitsagentur nutzen muss, kommt des öfteren auch in die Situation, das dort Termine für einen hinterlegt werden. Aus nicht nachvollziehbaren Gründen ist es jedoch nach wie vor nicht möglich, diese in den eigenen Kalender zu exportieren.

Mit einem kleinen Umweg über die App der Jobbörse ist es jedoch möglich, Termine quasi über Bande zu exportieren. Dazu muss man sich, sofern nicht bereits geschehen, die App auf seinem Smartphone installieren und sich mit seinen Zugangsdaten der Jobbörse in der App anmelden.

Anschließend öffnet man die linke Seitenleiste der App, wechselt in die Termine und öffnet den gewünschten Termin. Um diesen nun zu exportieren braucht man jetzt nur noch auf das Kalendersymbol oben rechts zu klicken.