Schwiegereltern-Rage-Modus

Heute Morgen hab ich nach dem Aufstehen erst einmal gepflegt in den Schwiegereltern-Rage-Modus geschaltet. Nicht nur, das um kurz nach 5 Uhr Morgens lautstark die Haustür zugeschlagen wurde, als man das Auto für die Fahrt nach Bayreuth beladen hat, um von dort mit dem VDK nach Rom zu fahren. Nein, als ich mir mein Frühstück machen wollte, lag auf Leons Wickelauflage ein A4-Zettel, der mit folgendem Satz begann

Schade, das niemand von Euch die Zeit hatte, mit uns zu reden. …

gefolgt von einer ausführlichen Auflistung, wie oft der Stall des Hasen sauber gemacht werden soll, wie viel Futter er bekommt und wie das Futter gemischt wird und noch einiger anderer Dinge, die wir erledigen sollen.

Ich fühlte mich prompt an folgenden Sketch von Otto erinnert:

Meine Laune war damit auch erst einmal für die Tonne und mein Puls auf 180. Es ist ja nicht so, das wir uns den ganzen lieben langen Tag lang die Eier schaukeln und nichts zu tun haben :evil:

Auf dem Weg zur Arbeit habe ich dann den CD Player mit Queen bestückt und die Lautstärke deutlich nach oben gedreht, damit sich mein Puls wieder einkriegt.

Drei Schneeflocken

und schon bricht in Coburg das totale Verkehrschaos aus!

Dank unzähliger Angsthasen habe ich heute Morgen um 7:55 Uhr geschlagene 10 Minuten von der Ampel bei der Pinoil bis zur Ampel an der Callenberg-Unterführung1 gebraucht! Die Straßen waren geräumt, es hat nicht geschneit oder geregnet, aber die Leute sind trotzdem gefahren, als hätten sie das Auto voller roher Eier! :evil:

  1. ca. 1 Km []

Hartz IV die Zähne ziehen

Das die Idee hinter dem ALG2 (“Hartz IV”) durchaus richtig ist, bestreite ich ja nicht, aber es gibt da ein paar Dinge, die man aus meiner Sicht dringend ändern sollte:

  • Wenn man das ergänzende ALG2 beantragen will, sollte es ausreichen, wenn man die letzten x Lohnabrechnungen vorlegt, anstatt den kompletten Antrag ausfüllen zu müssen. Wer so wenig verdient, das er zusätzlich ALG2 beantragen muss, der dürfte wohl kaum große Reichtümer besitzen ;-)
  • Bei dem anzurechnenden Vermögen sollte nur solches Vermögen berücksichtigt werden, das das kurzfristig verfügbar ist, wie z.B. Tagesgelder, Bankkonten, Aktiendepots etc. Langfristig angelegte Vermögen sollten verschont werden, damit ein ALG2 Empfänger zumindest die Chance hat, im Alter auf diese staatliche Unterstützung verzichten zu können.
  • Die Möglichkeit, das man von der Arge gezwungen wird, sein Auto zu verkaufen, falls dieses “zu neu” ist, sollte komplett abgeschafft werden. Es ist irgendwo nicht nachvollziehbar, das man einerseits den CO² Ausstoß senken will, andererseits aber ALG2 Empfänger zwingt, ein modernes und somit umweltfreundlicheres Auto zu verkaufen und durch ein älteres und somit weniger umweltfreundliches Fahrzeug zu ersetzen.

Ich befürchte nur, das die Piraten erst noch weitere Länderparlamente entern und die etablierten Parteien unter Druck setzen müssen, damit sich an dieser Gängelung etwas ändert :-(

Mit den Füßen abgestimmt

Heute, war der Tag des ersten Öl-Wechsels und Kundendienst für unseren Meriva (B). Nachdem mir das Autohaus Staffel mit 200 – 250 Euro doch “etwas” zu teuer war, hat das unweit entfernt gelegene Autohaus Taubmann den Zuschlag und somit den Auftrag erhalten. Das beste: der geschätzte Preis wurden sogar noch unterboten und die zusätzlich in Auftrag gegebene Autowäsche gab es als “Service” kostenlos obendrauf.

Der Ersatzwagen für die Zeit der Inspektion war ein Meriva A und ich muss sagen, das die Redensart “ein Unterschied wie Tag und Nacht” noch fast unter trieben ist. Aber das wäre ja auch irgendwie schlecht, wenn dem nicht so wäre ;-)

Also allmählich verliert mich das Autohaus Staffel immer mehr als Kunden. Ich bin inzwischen fast geneigt, meine Reifenwechsel zukünftig auch beim Taubmann machen zu lassen. Besonders nach dem Bock, den sie beim Staffel beim letzten Reifenwechsel geschossen haben: Erst sind die Reifen nicht auffindbar, was man mir aber erst nach über 1 Std. Warten mitteilt, dann sind sie am nächsten Tag doch da, aber irgendwelche Kulanz für die 1 Std. unnötiges warten und die doppelte Fahrerei? Fehlanzeige! Voller Preis berechnet. :evil:

lautstark beschimpfen

Es gibt in unserer Gesellschaft leider einige asoziale Subjekte, die meinen, sich aus reiner Faulheit auf einen Eltern-Kind-Parkplatz stellen zu müssen. Sind ja auch so schön praktisch und das Aussteigen geht ja auch viel einfacher auf diesen breiteren Parkplätzen.

Das aber dank dieser asozialen Subjekte Eltern auf den normalen Parkplätzen parken müssen und dann schauen, wie sie die Babyschale aus dem Auto bekommen, ohne das nebendran parkende zu demolieren, interessiert diese Menschen anscheinend nicht. Es ist auch auffallend, das es fast immer hochwertige Fahrzeuge sind, welche unberechtigter weise Eltern-Kind-Parkplätze blockieren. Oder hat schon einmal jemand einen Z3 gesehen, in dem eine Babyschale auf dem Beifahrersitz war? Ich nicht!

Jedenfalls muss ich mich jedes mal zusammenreißen, solche Personen nicht lautstark als asoziale Arschlöcher zu beschimpfen. Verdient hätten sie es ja.

Es wird immer schlimmer

Ich weiß nicht, ob es nur mir so geht, aber im Moment könnte man meinen, das Gewalt und Verbrechen im Moment in Coburg gehörig aus dem Ruder laufen. Jüngstes Beispiel dürfte da wohl der versuchte Überfall (>>klick) auf einen Autofahrer an der Gaudlitz-Kreuzung am Karfreitag sein. Oder um die Frage der Kollegen vom Vesteblick aufzugreifen:

Was ist bloß los in Coburg?

Schrecksekunde am Abend

Oh Mann! Auf den Schrecken hätten wir echt verzichten können. Wir sind grade auf dem Heimweg von Leons Osteopathie-Termin in Lichtenfels und fahren gerade das Rummental hoch, als uns auf einmal ein Auto auf “unserer” Spur entgegen kommt. :shock: Und anstatt die Spur zu wechseln macht der Falschfahrer auch noch kurz seine Scheinwerfer aus :evil: Nachdem ich förmlich auf der Hupe stand, hat der Depp sich zum Glück dazu durchringen können, wieder auf die richtige Seite der Straße zu ziehen und es ist zum Glück nichts passiert. Wir haben aber trotzdem von zu Hause die Polizei angerufen. Keine Ahnung, ob es was genutzt hat, aber man fühlt sich doch irgendwie besser und beruhigter ;-)

Das Problem ist größer, als man vielleicht denkt

Viele Leute reduzieren das Problem der zuneige gehenden Erdöl-Vorkommen darauf, das unsere Autos dann irgendwann nicht mehr fahren. Zumindest, wenn es die Industrie bis dahin nicht geschafft hat, alternative Antriebskonzepte zu etablieren.

Das ist aber nur die Spitze des Eisbergs. Ohne Erdöl haben noch ganz andere Industriezweige ein enormes Problem: Zum Beispiel ist Erdöl die Basis für Kaugummis1 oder Kunststoffe. Und jetzt schaut Euch einfach mal um, wo in Eurer Umgebung überall Kunststoff verwendet wird und denkt Euch bei Eurem Computer oder Handy mal den ganze Kunststoff weg. Apropos Computer: Für die Herstellung von Microchips wird soweit ich weiß auch Erdöl benötigt ;-)

  1. lecker nicht? []

pure Verzweifelung?

Ist das die pure Verzweiflung angesichts des drohenden Scheiterns von E10-Krafstoff, die unseren Bundesumwelt Minister dazu bewegt hat, all jene, die Super Plus anstatt E10 tanken, als Unterstützer von Gaddafi zu diffamieren?

Röttgen entblödet sich tatsächlich nicht, die "Wer Super Plus tankt fördert Gaddafi" Karte in den Hauptnachrichten zu spielen. #E10
@dasgesetzbinich
Joerg Heidrich

Dem Herrn Minister scheint dabei entfallen zu sein, das es auch Menschen gibt, die kein E10 tanken können, weil es der Motor nicht überleben würde :evil:

Aber in Deutschland verdienen wir ja dank Mindestlohn und gerechtem Steuersystem alle genug, um uns spätestens alle 3 Jahre ein neues Auto kaufen zu können1 8-)

  1. Vorsicht: Ironie []

Benzingipfel

Die Bundesregierung hat heute den so genannten “Benzingipfel” veranstaltet, um ihre Totgeburt E10 noch zu retten. Was dabei am Ende herauskommen würde, dürfte wohl jedem von Anfang an klar gewesen sein: es wird am E10 festgehalten und der Verbraucher soll jetzt noch mehr mit Propaganda weich gekocht werden, um diese Plörre zu tanken.

Daran sieht man einmal mehr sehr deutlich, das die Politik teilweise den Kontakt zu den Wählern vollends verloren hat. Ansonsten hätte sie nicht plump behauptet, die Verbraucher seinen nur verunsichert und müssten besser informiert werden. Sie würde dann nämlich wissen, das viele Verbraucher sehr wohl informiert sind und E10 einfach nicht wollen, obwohl ihr Auto den Kraftstoff angeblich verträgt, weil für sie die Nachteile einfach zu sehr überwiegen. Daran wird auch keine Pro-E10-Propaganda etwas ändern, das durch die Produktion von Bioethanol zwangsläufig die Preise für Lebensmittel steigen und die Zahl der Hungersnöte speziell in Entwicklungsländern steigt. Das E10-Kraftstoff weniger Motorleistung bei einem erhöhten Verbrauch bedeutet, ist da schon fast zu vernachlässigen.

Anstatt also noch mehr Steuergelder für einen Gipfel, dessen Ergebnis auch ohne paranormale Fähigkeiten vorhersehbar war, zu verschleudern, hätte man besser die Reißleine ziehen und die Einführung von E10 zugunsten der Förderung alternativer Konzepte stoppen sollen. Das wäre mal verantwortungsvolle Umweltpolitik gewesen!