Die Intransparenz des coburger Stadtrates

Wunderbar! Da berichtet Radio EINS, das die coburger Stadträte ihre Aufwandsentschädigung nicht um die vorgeschlagenen 10% senken wollen. In einem Kommentar hier im Blog hat der Stadtrat Dr. Dressel dem zwar widersprochen, jedoch keine weiteren Details genannt.

Womit wir ein gewisses Problem haben: Da die Printmedien nur unregelmäßig und dann auch nur über einzelne Entscheidungen berichten und das Projekt „Stadtratfernsehen“ seit einem knappen halben Jahr tot ist, heißt es im Moment für all jene, die nicht als Besucher der letzten Stadtratssitzung beigewohnt haben

nichts genaues weiß man nicht

Die Stadt leistet sich zwar ein so genanntes Bürgerinformationsportal, das aber meiner Meinung nach zumindest für den Stadtrat seinen Namen kaum gerecht wird, da die wirklich wichtigen Informationen wie z.B. Sitzungsprotokolle oder gestellte Anträge dort nicht veröffentlicht werden.

Wie soll man als Bürger seine verfassungsmäßige Aufgabe als politischer Souverän verantwortungsvoll wahrnehmen, wenn man kaum in der Lage ist, die Arbeit der lokalen Politik objektiv und zeitnah kontrollieren zu können, ohne mich auf die Märchenstunden im Wahlkampf verlassen zu müssen? Immerhin finden die Stadtratssitzungen in der Regel zu einer Zeit statt, zu der der Großteil der Bevölkerung einem Arbeitsverhältnis nachgehen dürfte.

Von daher wäre es im Sinne der politischen Transparenz durchaus angebracht, wenn der Stadtrat zumindest Anträge und Sitzungsprotokolle zeitnah im Bürgerinfo-System der Stadt Coburg zum Abruf bereitstellen würde.

Glühwein für den Wasti?

Es ist toll. Nein, nicht wirklich. Da will man in Ruhe ein wenig mit Frau und Kind über den Weihnachtsmarkt im Mitwitzer Wasserschloss schlendern. Aber vor lauter Hunden kommt man kaum dazu sich die Auslagen der Stände anzuschauen, weil man mehr damit beschäftigt ist, aufzupassen, das nicht irgendwelche Hunde die Bahn von Leons Buggy kreuzen.

Warum in 3 Teufels Namen nehmen die Leute ihre Hunde auch auf Weihnachtsmärkte mit? Soll der Wasti auch einen Glühwein trinken und ein Stück Stollen fressen oder warum? Das so ein Besuch auf einem Weihnachtsmarkt, zumal auf so einem beengten wie dem in Mitzwitz für die Hunde alles andere als ein entspannter Spaziergang ist, sollte auch dem letzten Deppen klar sein.

Von daher: Für hundefreie Weihnachtsmärkte!

Das EU-Rettungspaket für Griechenland erklärt

Da das Rettungspaket für Griechenland für einen normal sterblichen kaum zu durchschauen ist, will ich mal versuchen, die ganze Sache anhand einer kleinen Geschichte zu verdeutlichen:

Ein deutscher Tourist betritt in Griechenland ein Hotel. Da er sich die Zimmer zuerst in Ruhe ansehen möchte, gibt er dem Hotelier 100 Euro als Sicherheit und geht nach oben zu den Zimmern.

Der Hotelier nimmt das Geld, rennt damit zum örtlichen Metzger um seine Schulden zu begleichen. Der Metzger geht mit dem Geld zu seinem Bauern, um die letzten beiden Fleischlieferungen zu bezahlen. Der Bauer wiederum geht mit den 100 Euro zur örtlichen Prostituierten und bezahlt seine letzten beiden Besuche bei ihr. Die Prostituierte geht mit den 100 Euro zum Hotelier um dort ihre Schulden zu bezahlen.

Kurz nachdem die Prostituierte das Hotel verlassen hat, kommt der Deutsche Tourist wieder nach unten, teilt dem Hotelier mit, das ihm keines der Zimmer gefällt, nimmt seine 100 Euro und geht.

Und die Moral von der Geschichte? Alle Schulden sind bezahlt, aber Geld hat trotzdem keiner der Griechen 😉

Aufräumen und Entrümpeln

Ich habe heute mal ein wenig meine Subdomains entrümpelt und auf meinen Domains aufgeräumt.

Bislang war es so, das mein Linkverkürzer auf der Domain www.juli1981.de läuft, während meine Piwik-Installation als Subdomain dieses Blogs lief. Das habe heute kurzerhand geändert und damit auch eine gewisse Ordnung hergestellt: Meine beiden Blogs laufen jetzt auf ihrer jeweiligen Domain, während zusätzliche Services, die ich selber hoste, ab sofort auf www.juli1981.de laufen.

Bei der Gelegenheit habe ich den Linkverkürzer auch noch mit Piwik verknüpft, so das ich zukünftig alle Besucherstatistiken an eine Stelle gebündelt habe.

Zusätzlich habe ich ein paar Subdomains oder Umleitungen, die nur dazu dienten, sperrige Profil-URLs leichter merkbar zu machen, durch URLs meines Linkverkürzers ersetzt. Und dank der Verbindung mit den Besucherstatistiken kann ich ab sofort feststellen, von woher die Besucher meiner Profile gekommen sind. Google+ und Co bieten so ein Feature ja nicht an.

Ihr könnt mich mal!

Auf Familienmitglieder, die es entweder in 2 1/2 Jahren nicht schaffen, ihren Enkel/Neffen zu besuchen oder, was fast noch schlimmer ist, nur dumme oder Besserwisser Sprüche anstatt echter Unterstützung für einen übrig haben, kann ich echt verzichten.

Unternehmen, die nicht den nötigen Arsch in der Hose haben, um einem Bewerber mitzuteilen, warum sie ihn nicht einstellen wollen, sollen gefälligst verrecken und von der Bildfläche verschwinden.

Diese Gesellschaft, die einen mit Füßen tritt, wenn man eh schon am Boden ist, kann mich mal! Man fühlt sich eh schon wertlos, wenn man unten angekommen ist. Da brauche ich keine Fußtritte mehr von heuchlerischen Menschen, die nicht einmal erahnen können, wie es einem geht! 😈

Geht doch alle sterben! 👿

I have a dream

Mit diesen Worten hat Dr. Martin Luther King Jr. am 28. August 1963 seine berühmte Rede begonnen.

Ich habe auch einen Traum:

Den Traum, das wir eines Tages in einer demokratischen Gesellschaft leben, in der die Starken den Schwachen wieder zur Seite stehen anstatt sie noch weiter auszubeuten und auszunutzen. Das wir eines Tages für unsere Arbeit wieder einen Lohn bekommen, von dem jeder Leben kann, ohne auf staatliche Unterstützung angewiesen zu sein und das es selbstverständlich ist, solche Löhne zu zahlen. Das es keine Rolle mehr spielt, woher man kommt, wenn man ein Gymnasium oder eine Universität besuchen möchte.

Sina Trinkwalder hat letztens in der LaVita Sendung über sie und ihr Unternehmen manomama gesagt, das man als Eltern nicht nur Verantwortung für sein Kind übernimmt, sondern auch für die Welt, in der es aufwächst. Ich finde, das sie damit absolut Recht hat und das es das Ziel aller Eltern gemeinsam sein sollte, das unsere Kinder in einer besseren, gerechteren und sozialeren Welt aufwachsen, in der zum Beispiel die soziale Herkunft keine Rolle mehr für die persönliche und berufliche Zukunft spielt.

Wir haben diese Welt nur von unseren Kindern geliehen und eines Tages müssen wir sie ihnen zurückgeben!

Verantwortungsvolle Politik

Politiker schwadronieren ja gerne über „verantwortungsvolle Politik“, aber meiste bleibt es dann bei Lippenbekenntnissen. Für mich würde verantwortungsvolle Politik bedeuten:

Langfristig statt kurzfristig denken

Momentan hat man zumindest das Gefühl, das Politiker sehr oft nur bis zur nächsten Wahl denken und der Machterhalt einen höheren Stellenwert gewähren als er verdient. Wenn es gelänge, das Politiker auch über die nächste Wahl hinaus denken und planen, dann wären wir sicherlich ein gutes Stück weiter. Dieses kurzfristige Denken und die häufen Kehrtwendungen und der damit verbundene Zick-Zack-Kurs (jüngstes Beispiel: Ausstieg aus der Kernenergie) schaden Deutschland mehr, als das sie dem Land nützen. Abgesehen davon, dass das Vertrauen in den Verlässlichkeit politischer Entscheidungen sinkt. Die Menschen und Unternehmen in diesem Land wollen und brauchen eine gewisse Planungssicherheit, damit sie Gelder investieren. „Verantwortungsvolle Politik“ weiterlesen