Warum ich auf wordpress.com Blogs nicht mehr kommentiere

Bislang war es eigentlich mehr oder weniger Standard, das man entweder nur als registrierter Nutzer einer Seite kommentieren kann oder man muss wenigstens Name und E-Mail-Adresse hinterlassen.

Bei auf wordpress.com gehosteten Blogs ist jedoch schon seit einiger Zeit so, das man trotz Eingabe von E-Mail-Adresse und Name sich zwingend bei wordpress registrieren muss, um dort kommentieren zu können.

Da mir das inzwischen immer mehr auf die Nerven geht, werde ich Zukunft keine Kommentare mehr für Blogs auf wordpress.com schreiben. Ich habe nämlich keine Lust, mich auf einer Plattform zu registrieren, nur um dort vielleicht mal alle Schaltjahre einen interessanten Blog-Beitrag zu kommentieren.

Gravatar-Hovercards

Die Jetpack Pluginsammlung enthält unter anderem ein Plugin namens „Gravatar-Hovercards“, das eine Art Visitenkarte des Kommentators anzeigt, sobald man mit dem Curosr über den Avatar des Kommentators fährt.

Das ganze funktioniert aber nur, wenn die vom Kommentator angegebene Mail-Adresse die bei Gravatar als primäre Mail-Adresse hinterlegte Mail-Adresse ist.

Liebe SEO-Spammer

Heute kam (mal wieder) eine nette Mail von einem SEO-Futzi:

Hallo,

Mein Name ist T* und ich bin der Webmaster von Inter Online SEO

Nebenbei arbeite ich auch für meine anderen Projekt-Webseiten und dadurch
stieß ich auf heiko-adams.de und ich schätze wirklich das gute Design und die Informationen.

Ich habe Seiten von sehr guter Qualität , von wo aus Sie verlinkt würden.
Wie Sie vielleicht wissen, Links von guter Qualität könnenauf jeden Fall
helfen beim Page Rank, Verkehr und bei höherer Platzierung in den wichtigsten Suchmaschinen
wie Google, Yahoo und Bing.

Sollten Sie Interesse an weiteren Details haben, dann melden Sie sich bitte zurück bei mir
und ich werde Ihnen den perfekte Vorschlag für Ihre Website machen, der bei der Verbesserung
Ihrer Website in allen Aspektenhilft.

Hoffebaldvon Ihnen zu hören und einen schönen Tag wünsche ich Ihnen

Mit freundlichen Grüßen,

So, nun noch einmal in aller Deutlichkeit und für alle SEO-Spammer zum Mitschreiben:

Geht bitte endlich sterben, Ihr nutzloses Gesindel und hört auf, meine Zeit mit Euren Spam-Mails zu verschwenden!

Ich habe kein Interesse an Euren „Dienstleistungen“, weil ich nicht sehe, was Ihr besser macht, als das SEO-Plugin meines Blogs oder daran, irgendwelche Links zu angeblichem „Qualitätscontent“ auf meiner Seite zu platzieren. Am besten noch mit „dofollow“ damit die Suchmaschienen Euren „Qualitätscontent“ höher bewerten, weil es genug Deppen gibt, die auf Eure Anfragen eingehen? Nicht mit mir! Mein Spam-Filter ist inzwischen so gut trainiert, das er Eure Mails zuverlässig in den Junk-Ordner entsorgt.

Und das ist auch gut so!

Machen Social-Media-Buttons die Diskussionskultur kaputt?

Ich weiss nicht, ob es nur mir so geht, aber wenn ich so durch diverse Blog surfe, habe ich den Eindruck, das die Leute immer weniger kommentieren, seit es den „Like“ Button von Facebook bzw. sein „+1“ Pendant von Google+ gibt.

Das ist jedoch irgendwo auch schade, da man sich als Blogger ja gerade darüber freut, wenn die Leser ihr Feedback als Kommentar posten und nicht nur auf „gefällt mir“ klicken und dann zur nächsten Seite verschwinden. Blogs leben davon, das sie gelesen werden und das die Besucher sich durch Kommentare an den Diskussionen beteiligen, indem sie sowohl positives als auch negatives Feedback posten. Wie soll man sich als Blogger verbessern und weiterentwickeln können, wenn man von seinen Lesern kein brauchbares Feedback in Form von Kommentaren bekommt?

Sicher ist es nervig, wenn man sich bei vielen Seiten erst registrieren muss, nur um einen Kommentar schreiben zu können. Ich will auch nicht wirklich wissen, wie viele Karteileichen sich bei diesen Seiten so tummeln. Zum Glück ist es aber bei den meisten Blogs so, das man sich eben nicht registrieren muss, um einen Kommentar schreiben zu können, sonder höchstens ein Capche oder eine Mathe-Aufgabe lösen muss.

Aus diesem Grund habe ich auf meinen Blogs heute die Social-Media-Buttons entfernt, um die Besucher wieder dazu anzuregen, Kommentare zu schreiben, anstatt „gefällt mir“ zu klicken. Es wäre schön, wenn sich andere Blogger dieser Aktion anschließen würden.

Die Intransparenz des coburger Stadtrates

Wunderbar! Da berichtet Radio EINS, das die coburger Stadträte ihre Aufwandsentschädigung nicht um die vorgeschlagenen 10% senken wollen. In einem Kommentar hier im Blog hat der Stadtrat Dr. Dressel dem zwar widersprochen, jedoch keine weiteren Details genannt.

Womit wir ein gewisses Problem haben: Da die Printmedien nur unregelmäßig und dann auch nur über einzelne Entscheidungen berichten und das Projekt „Stadtratfernsehen“ seit einem knappen halben Jahr tot ist, heißt es im Moment für all jene, die nicht als Besucher der letzten Stadtratssitzung beigewohnt haben

nichts genaues weiß man nicht

Die Stadt leistet sich zwar ein so genanntes Bürgerinformationsportal, das aber meiner Meinung nach zumindest für den Stadtrat seinen Namen kaum gerecht wird, da die wirklich wichtigen Informationen wie z.B. Sitzungsprotokolle oder gestellte Anträge dort nicht veröffentlicht werden.

Wie soll man als Bürger seine verfassungsmäßige Aufgabe als politischer Souverän verantwortungsvoll wahrnehmen, wenn man kaum in der Lage ist, die Arbeit der lokalen Politik objektiv und zeitnah kontrollieren zu können, ohne mich auf die Märchenstunden im Wahlkampf verlassen zu müssen? Immerhin finden die Stadtratssitzungen in der Regel zu einer Zeit statt, zu der der Großteil der Bevölkerung einem Arbeitsverhältnis nachgehen dürfte.

Von daher wäre es im Sinne der politischen Transparenz durchaus angebracht, wenn der Stadtrat zumindest Anträge und Sitzungsprotokolle zeitnah im Bürgerinfo-System der Stadt Coburg zum Abruf bereitstellen würde.

Aufräumen und Entrümpeln

Ich habe heute mal ein wenig meine Subdomains entrümpelt und auf meinen Domains aufgeräumt.

Bislang war es so, das mein Linkverkürzer auf der Domain www.juli1981.de läuft, während meine Piwik-Installation als Subdomain dieses Blogs lief. Das habe heute kurzerhand geändert und damit auch eine gewisse Ordnung hergestellt: Meine beiden Blogs laufen jetzt auf ihrer jeweiligen Domain, während zusätzliche Services, die ich selber hoste, ab sofort auf www.juli1981.de laufen.

Bei der Gelegenheit habe ich den Linkverkürzer auch noch mit Piwik verknüpft, so das ich zukünftig alle Besucherstatistiken an eine Stelle gebündelt habe.

Zusätzlich habe ich ein paar Subdomains oder Umleitungen, die nur dazu dienten, sperrige Profil-URLs leichter merkbar zu machen, durch URLs meines Linkverkürzers ersetzt. Und dank der Verbindung mit den Besucherstatistiken kann ich ab sofort feststellen, von woher die Besucher meiner Profile gekommen sind. Google+ und Co bieten so ein Feature ja nicht an.