Laufen am Goldbergsee

person running at the beach

Der Goldbergsee in Coburg ist eine wunderbare Möglichkeit zum Laufen. Bis auf einen Anstieg, der etwas knackig ist, verläuft die Strecke rund um den See überwiegend flach oder mit moderater Steigung.

Witziger weise bin ich früher mit dem Auto dort hin gefahren, um meine zwei oder drei Runden im den See zu drehen und anschließend wieder mit den Auto zurück nach Hause zu fahren.

Heute laufe ich zum Goldbergsee, drehe meine Runde um den See und laufe danach wieder zurück nach Hause – macht jedes Mal 11 Kilometer mehr für die Statistik 😉

[Rant] Hey Coburg, fix your shit!

Ich liebe ja das Laufen an der frischen Luft und bevorzuge dabei die befestigten Gehwege – Trails sind nicht meins. Aber was mich inzwischen wirklich nervt, ist der teilweise bemitleidenswerte Zustand der Gehwege hier in Coburg.

Besonders abseits der Hauptstraßen oder in den Randgebieten von Coburg macht es teilweise echt keinen Spaß mehr, ständig irgendwelchen Schlaglöchern oder Furchen ausweichen zu müssen.

Nein, es nervt nicht nur, es stört auch enorm eigenen Laufrhythmus, wenn man ständig Extra- und/oder Ausfallschritte machen muss, um Furchen oder Schlaglöchern auszuweichen. Wir wissen ja hoffentlich alle, das es böse enden kann, wenn man mal in einer Furche oder einem Schlagloch umknickt: vom Überdehnen des Fußgelenk bis zum Bänderriss ist da ja im Grunde alles möglich.

Ich würde mir ernsthaft wünschen, das man sich in Coburg spürbar mehr um die Rad- und Gehwege kümmern würde – und nicht wartet, bis ihr Zustand entweder so katastrophal ist, das man etwas unternehmen muss oder Bezirk, Freistaat oder der Bund mit irgendwelchen Förderungen/Zuschüssen wink.

Ich mach dann mal (Lauf)Pause

Nachdem ich in der letzten Zeit immer wieder beim Laufen Schmerzen im Knie-Bereich (Läuferknie?) bekommen habe, habe ich mich dazu entschieden, diese und eventuell noch die nächste Woche auf das Laufen zu verzichten und stattdessen mit täglichen Workouts an meiner Beweglichkeit, Kraft und Ausdauer zu arbeiten

Mal schauen, ob ich damit meine Knieprobleme in den Griff bekomme – ansonsten muss halt mal der Orthopäde des Vertrauens einen Blick darauf werfen. Schaden werden mir die Workouts jedenfalls sicher nicht und ich werde sie sicher auch weiterhin im Wechsel mit den Laufeinheiten machen.

Ausgetretene Pfade verlassen

Gestern Abend habe ich auf meiner Feierabenrunde mal spontan entschlossen, meine übliche Strecke zu verlassen und etwas neues zu probieren.

Insgesamt war das keine schlechte Idee. Die Route war nur unwesentlich länger als die, die ich zuletzt immer gelaufen bin und die Steigungen waren angenehm lang gezogen.

Mal schauen, vielleicht laufe ich die Route ja zukünftig im Wechsel. Ein wenig Abwechselung im (Lauf)Alltag schadet sicher nicht 😉

Ich kann auch spontan

Keine Ahnung, was mich geritten hat, aber als ich gestern Abend meine Feierabend-Runde laufen wollte, habe ich spontan beschlossen, an der Einmündung Sonneberger Straße nicht links abzubiegen und die übliche Runde durch das thüringer Viertel zu laufen, sondern stattdessen geradeaus weiter nach Scheuerfeld zu laufen.

Der Anstieg, den Judenberg nach Scheuerfeld rauf sah auch schlimmer aus, als er tatsächlich war. Jedenfalls hatte am Ende des Anstiegs wieder Erwarten noch genug Puste, um auf die eingeplante Pause zu verzichten. Stattdessen bin ich direkt den geplanten Kringel durch die Dr.-Otto-Straße, den Steinmitzig und die Devßingstraße zurück zum Judenberg und dann wieder zurück nach Hause gelaufen.

Zuhause hat sich dann noch zu dem guten Gefühl, statt der üblichen 3,7 fast 4,5 Kilometer gelaufen zu sein auch die Erkenntnis gesellt, das den Hobylauf beim Coburger Nightrun in einer ordentlichen Zeit zu finishen, eine lösbare Aufgabe sein sollte.

The sound of silence

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Ich laufe jetzt schon seit einiger Zeit mit meiner Polar M400 Uhr und habe das Smartphone bislang beim Laufen nur noch als MP3-Player verwendet. Seit einigen Wochen laufe ich jedoch komplett ohne Musik, weil ich es angenehmer finde, statt von Musik von den Geräuschen der Umgebung begleitet zu werden.

Es ist einfach viel angenehmer, beim Laufen den Zwitschern der Vögel zu lauschen, als sich von irgendwelchen Musik-Beats oder -Takten anpeitschen zu lassen.

Zusatzmeter

Immer die selbe Runde laufen ist ja im Grunde irgendwann langweilig und deshalb habe ich meine Runde gestern spontan ein wenig verlängert, indem ich einen zusätzlichen Schlenker gelaufen bin.

Die Zeit und Pace haben sicher noch ein wenig Luft nach oben, aber das liegt auch an der Erkältung, die mich in der letzten Woche ordentlich ausgebremst hat und die mir anscheinend immer noch ein wenig in den Knochen steckt.

Ich habe auch letzte Woche mal probiert, die bisherige Runde in entgegengesetzter Richtung zu laufen, was sich aber wegen der permanenten Steigung auf dem letzten Kilometer, die zwar nicht stark ist, aber auf Dauer ordentlich auf die Pumpe geht,  als schlechte Idee herausgestellt hat.