Immobilienportale = Resterampe?

Kommt es mir nur so vor, oder sind Immobilienportale wie ImmobilienScout24 oder ImmoWelt zumindest für coburger Makler eine Art Resterampe, auf der all die Immobilien eingestellt werden, die sie auf normalem Wege nicht los werden?

Wenn ich mir so manche Fotos und die geforderte Miete anschaue, beschleicht mich dieser Verdacht zumindest sehr stark.

Liebe Makler/Vermieter, hier mal ein kleiner Tipp von einem potentiellen Kunden/Mieter: Wenn die angebotene Immobilie und die verlangte Miete nicht in einem angemessenen Verhältnis zueinander stehen, werdet ihr noch sehr lange auf Euren Immobilien sitzen bleiben ;-)

Mieten in Coburg: Seid Ihr noch zu retten?

Diese Frage muss man sich jedenfalls zwangsläufig stellen, wenn man sich näher mit dem coburger Immobilienmarkt auseinandersetzt.

Ich habe jedenfalls den Eindruck, das es momentan nur zwei Arten von Mietwohnungen1 in Coburg auf dem Markt gibt:

  • Renovierte Wohnungen, die einen sehr positiven Eindruck machen, aber für man dann auch mindestens 1000 Euro Kaltmiete zahlen soll :shock:
  • Unrenovierte Wohnungen, in denen die Zeit anscheinend irgendwo in den späten 70ern oder frühen 80er des letzten Jahrtausends stehen geblieben ist. Ich sage nur dunkelbraune Badfliesen und der Warmwasser-Boiler über der Badewanne. Über ersteres könnte man eventuell noch hinweg schauen, aber beim Boiler im Bad hört der Spaß dann doch auf.

Zum Vergleich sollte man wissen, das sich die Mieten im Großraum München auf einem vergleichbaren Niveau bewegen. Und in München wohnen bekanntlich ein paar Leutchens mehr, als in Coburg. Von daher empfinde ich die verlangten Mietpreise in Coburg schlicht und einfach völlig überzogen. Aber solange es Idioten gibt, die solche Wucherpreise zahlen, wird es auch Leute geben, die solche Preise verlangen. :evil:

Und wenn mir jetzt noch irgendwer kommt und erzählt, dass das alles nur eine Sache von Angebot und Nachfrage ist, dann darf sich derjenige gerne bei mir ein kleines bisschen Haue abholen :mrgreen: So viel ist aus dem BWL-Unterricht an der höheren Handelsschule nämlich auch noch bei mir hängen geblieben ;-)

  1. in unserem Fall: 3 Zimmer KB []

Die Intransparenz des coburger Stadtrates

Wunderbar! Da berichtet Radio EINS, das die coburger Stadträte ihre Aufwandsentschädigung nicht um die vorgeschlagenen 10% senken wollen. In einem Kommentar hier im Blog hat der Stadtrat Dr. Dressel dem zwar widersprochen, jedoch keine weiteren Details genannt.

Womit wir ein gewisses Problem haben: Da die Printmedien nur unregelmäßig und dann auch nur über einzelne Entscheidungen berichten und das Projekt “Stadtratfernsehen” seit einem knappen halben Jahr tot ist, heißt es im Moment für all jene, die nicht als Besucher der letzten Stadtratssitzung beigewohnt haben

nichts genaues weiß man nicht

Die Stadt leistet sich zwar ein so genanntes Bürgerinformationsportal, das aber meiner Meinung nach zumindest für den Stadtrat seinen Namen kaum gerecht wird, da die wirklich wichtigen Informationen wie z.B. Sitzungsprotokolle oder gestellte Anträge dort nicht veröffentlicht werden.

Wie soll man als Bürger seine verfassungsmäßige Aufgabe als politischer Souverän verantwortungsvoll wahrnehmen, wenn man kaum in der Lage ist, die Arbeit der lokalen Politik objektiv und zeitnah kontrollieren zu können, ohne mich auf die Märchenstunden im Wahlkampf verlassen zu müssen? Immerhin finden die Stadtratssitzungen in der Regel zu einer Zeit statt, zu der der Großteil der Bevölkerung einem Arbeitsverhältnis nachgehen dürfte.

Von daher wäre es im Sinne der politischen Transparenz durchaus angebracht, wenn der Stadtrat zumindest Anträge und Sitzungsprotokolle zeitnah im Bürgerinfo-System der Stadt Coburg zum Abruf bereitstellen würde.

Stadtratfernsehen tot?

Es scheint fast so, als wäre das mit viel Tamtam gestartete coburger Stadtratfernsehen inzwischen tot. Zumindest wurden seit fast einem halben Jahr keine neuen Beiträge mehr auf der Seite veröffentlicht

www.stadtratsfernsehen.de tot?

www.stadtratsfernsehen.de tot?

Falls es tatsächlich so sein sollte, dass das Stadtratfernsehen nicht mehr weitergeführt werden kann/soll, dann sollten die Verantwortlichen wenigstens den nötigen Arsch in der Hose haben und der Seite den Stecker ziehen.

Es gibt schon genug Seiten gescheiterter Projekte im deutschen Internet, da braucht es nicht auch noch eine veraltete Stadtratsfernsehen.de Seite.

Die fehlende Moral im Stadtrat

Der coburger Stadtrat ist eifrig, wenn es darum geht, den Haushalt der Stadt soweit möglich zusammen zu streichen, um das Defizit so gering wie möglich zu halten.

Da sollte man doch glauben, das die Damen und Herren Stadträte mit gutem Beispiel vorausgehen und auf einen Teil ihrer Aufwandsentschädigungen verzichten. Pustekuchen! Wie RadioEINS berichtet, hat der Stadtrat entschieden, die Aufwandsentschädigungen der Stadträte nicht anzutasten. Da sieht man mal wieder, das auch bei Stadträten die Freundschaft beim eigenen Geldbeutel aufhört. Persönlich finde ich es moralisch höchst fragwürdig, überall nur nicht bei sich selbst den Rotstift anzusetzen.

Und im Vergleich zu anderen Stadträten in der Region sind die coburger Räte schon so etwas wie Besserverdiener. Sie würden also absolut nicht am Hungertod nagen und obendrein mit einem guten Beispiel vorangehen, wenn sie auf einen Teil ihrer Aufwandsentschädigung verzichten würden.

Angenehmer Wochenabschluss

Dieses mal was angenehmes zum (beinahe) Abschluss der Woche: Auf meinem Handy mit der alten D1-Karte stand heute eine coburger Telefonnummer als verpasster Anruf. Die Nummer gehört zu einer Firma, bei der ich mich Ende August, frei nach dem Motto

mal schauen, obs was wird

initiativ beworben hatte. Da ich bislang jedoch keinerlei Feedback bekommen hatte, hatte ich die Sache für mich schon als erledigt verbucht.

Der Geschäftsführer war zwar ein wenig überrascht, weil sie mich angeblich schon vor einer knappen Woche versucht hätten, zu erreichen, aber nichts desto trotz hat er mich für übernächsten Mittwoch zu einem Vorstellungsgespräch eingeladen.

Den Umstand, das ich die Nummer erst jetzt auch dem Handy hatte, hab ich mal als “technisches Problem des Handys” verbucht. Ist ja auch letztendlich egal, sofern das Gespräch erfolgreich verlaufen sollte ;-)

Legen Sie das Gutachten offen!

Das muss man sich mal auf der Zunge zergehen lassen: In Coburg streiten ein Stadtrat, der Vorstandsprecher der HUK und der Oberbürgermeister darüber, ob und wenn ja, wer die Konsolidierung des Haushaltes bremst.

Das beste aber ist, das dieses, durch Steuergelder bezahlte, Gutachten bislang in irgendwelchen Schubladen schlummert und die Bürger, die qua Verfassung der Souverän der Politik sind,  davon abgehalten werden, sich ihre eigene Meinung zu bilden.

Von daher ist es eigentlich unausweichlich, dieses Gutachten zeitnah und vollständig zu veröffentlichen. Die Bürger der Stadt Coburg haben ein Anrecht auf dieses Gutachten, da sie es durch ihre Steuern und sonstigen Abgaben bereits bezahlt haben. Es wäre mir jedenfalls neu, das die Stadträte oder der Oberbürgermeister dieses oder auch andere Gutachten aus ihrem privaten Geldbeutel bezahlt haben!

Kindergarten reloaded in Coburg

Der coburger Politik-Kindergarten hat anscheinend seine Tore wieder geöffnet. Zum Leidwesen all derer, die froh waren, das es eine fast schon zu lange Zeit sehr ruhig war. Aber wahrscheinlich geht in Coburg Politik nur mit permanentem Hauen und Stechen.

Sowohl Herr Kastner, als auch Herr Herdan haben von den Wählern bei der letzten Kommunalwahl einen unmissverständlichen Auftrag bekommen. Und der hieß nicht, sich in der Presse darüber streiten, ob und wenn ja, wer die Konsolidierung des Haushalt verzögert, sondern, sich um das Wohl der Stadt Coburg und ihrer Bürger zu kümmern. Das man dabei nicht immer einer Meinung ist, liegt zwar in der Natur der Sache, nichts desto trotz hat man als verantwortungsbewusster Politiker solche Meinungsdifferenzen in meinen Augen zuerst unter 4 Augen zu klären.

In diesem Sinne: Frisch, fromm, fröhlich und frei an die Arbeit meine Herren!

Disclaimer: Dieser Beitrag kann Spuren eines Rants enthalten

Vergrößerter Radius

Nachdem sich bei mir allmählich die Erkenntnis durchgesetzt hat, das ich wohl keinen neuen Job in Coburg finden werde, der auch vernünftig bezahlt wird und wo ich unterm Strich nicht nur für die Miete und Spritkosten arbeiten würde, habe die weltbeste Ehefrau und ich beschlossen, den Suchradium auf Bayern auszudehnen. Ich hätte ja auch gerne die Freie und Hansestadt Hamburg mit einbezogen, das ist am Veto der Ehefrau gescheitert. :-(

Aber irgendwie ist das auch nicht wirklich tragisch. Hauptsache, ich kann der Arbeitsagentur möglichst bald sagen, das sie mich mal kreutzweise kann :cool:

Regensburg?

Eigentlich meide ich die Personalvermittler wie der Teufel das Weihwasser. Nur dummerweise werden immer mehr interessante Jobangebote über eben diese Krebsgeschwüre des Arbeitsmarktes abgewickelt.

So kam es, das ich heute mal wieder mit einem solchen Personalvermittler telefonieren durfte. Beim dem Telefonat ging es um eine Stelle als Delphi-Entwickler in Regensburg. Neben dem üblichen Verhör, konnte ich meinem Gesprächspartner noch ein paar Infos über den potentiellen Arbeitgeber entlocken. Es scheint sich dabei um ein Unternehmen in der Elektro-Branche mit mehreren Hundert Mitarbeitern und einigen Niederlassungen im gesamten Bundesgebiet zu handeln.

Auch wenn ich inzwischen ein wenig skeptisch in solchen Sachen bin, klang der Personalvermittler recht zuversichtlich, das er mich seinem Kunden schmackhaft machen könne. Und wenn so kommt, das ich die Stelle bekomme, dann müssen wir halt aus Coburg wegziehen und unsere Zelte in Regenburg aufschlagen.

Coburg ist zwar eine schöne Stadt, aber insgesamt halt doch ein Kaff und wenn ich warte, bis ich hier einen neuen Job bekomme, der anständig bezahlt ist, kann ich auch gleich den Hartz IV Antrag ausfüllen gehen.

Aber schauen wir erst einmal, wie sich der Kunde des Personalvermittler entscheidet und wie das eventuelle Vorstellungsgespräch verläuft. Bis dahin ist das alles nur Spekulatius ;-)