Legen Sie das Gutachten offen!

Das muss man sich mal auf der Zunge zergehen lassen: In Coburg streiten ein Stadtrat, der Vorstandsprecher der HUK und der Oberbürgermeister darüber, ob und wenn ja, wer die Konsolidierung des Haushaltes bremst.

Das beste aber ist, das dieses, durch Steuergelder bezahlte, Gutachten bislang in irgendwelchen Schubladen schlummert und die Bürger, die qua Verfassung der Souverän der Politik sind,  davon abgehalten werden, sich ihre eigene Meinung zu bilden.

Von daher ist es eigentlich unausweichlich, dieses Gutachten zeitnah und vollständig zu veröffentlichen. Die Bürger der Stadt Coburg haben ein Anrecht auf dieses Gutachten, da sie es durch ihre Steuern und sonstigen Abgaben bereits bezahlt haben. Es wäre mir jedenfalls neu, das die Stadträte oder der Oberbürgermeister dieses oder auch andere Gutachten aus ihrem privaten Geldbeutel bezahlt haben!

Kindergarten reloaded in Coburg

Der coburger Politik-Kindergarten hat anscheinend seine Tore wieder geöffnet. Zum Leidwesen all derer, die froh waren, das es eine fast schon zu lange Zeit sehr ruhig war. Aber wahrscheinlich geht in Coburg Politik nur mit permanentem Hauen und Stechen.

Sowohl Herr Kastner, als auch Herr Herdan haben von den Wählern bei der letzten Kommunalwahl einen unmissverständlichen Auftrag bekommen. Und der hieß nicht, sich in der Presse darüber streiten, ob und wenn ja, wer die Konsolidierung des Haushalt verzögert, sondern, sich um das Wohl der Stadt Coburg und ihrer Bürger zu kümmern. Das man dabei nicht immer einer Meinung ist, liegt zwar in der Natur der Sache, nichts desto trotz hat man als verantwortungsbewusster Politiker solche Meinungsdifferenzen in meinen Augen zuerst unter 4 Augen zu klären.

In diesem Sinne: Frisch, fromm, fröhlich und frei an die Arbeit meine Herren!

Disclaimer: Dieser Beitrag kann Spuren eines Rants enthalten

Vergrößerter Radius

Nachdem sich bei mir allmählich die Erkenntnis durchgesetzt hat, das ich wohl keinen neuen Job in Coburg finden werde, der auch vernünftig bezahlt wird und wo ich unterm Strich nicht nur für die Miete und Spritkosten arbeiten würde, habe die weltbeste Ehefrau und ich beschlossen, den Suchradium auf Bayern auszudehnen. Ich hätte ja auch gerne die Freie und Hansestadt Hamburg mit einbezogen, das ist am Veto der Ehefrau gescheitert. :-(

Aber irgendwie ist das auch nicht wirklich tragisch. Hauptsache, ich kann der Arbeitsagentur möglichst bald sagen, das sie mich mal kreutzweise kann :cool:

Regensburg?

Eigentlich meide ich die Personalvermittler wie der Teufel das Weihwasser. Nur dummerweise werden immer mehr interessante Jobangebote über eben diese Krebsgeschwüre des Arbeitsmarktes abgewickelt.

So kam es, das ich heute mal wieder mit einem solchen Personalvermittler telefonieren durfte. Beim dem Telefonat ging es um eine Stelle als Delphi-Entwickler in Regensburg. Neben dem üblichen Verhör, konnte ich meinem Gesprächspartner noch ein paar Infos über den potentiellen Arbeitgeber entlocken. Es scheint sich dabei um ein Unternehmen in der Elektro-Branche mit mehreren Hundert Mitarbeitern und einigen Niederlassungen im gesamten Bundesgebiet zu handeln.

Auch wenn ich inzwischen ein wenig skeptisch in solchen Sachen bin, klang der Personalvermittler recht zuversichtlich, das er mich seinem Kunden schmackhaft machen könne. Und wenn so kommt, das ich die Stelle bekomme, dann müssen wir halt aus Coburg wegziehen und unsere Zelte in Regenburg aufschlagen.

Coburg ist zwar eine schöne Stadt, aber insgesamt halt doch ein Kaff und wenn ich warte, bis ich hier einen neuen Job bekomme, der anständig bezahlt ist, kann ich auch gleich den Hartz IV Antrag ausfüllen gehen.

Aber schauen wir erst einmal, wie sich der Kunde des Personalvermittler entscheidet und wie das eventuelle Vorstellungsgespräch verläuft. Bis dahin ist das alles nur Spekulatius ;-)

Liebe T-Mobile

heute Abend hast Du mich als treuen Xtra-Kunden verloren!

Was ist passiert? Ich wollte eigentlich nur kurz bei meinem Schwager anklingeln lassen, weil er versucht hat, mich anzurufen. Jedoch hat mir eine freundlichen Damen-Stimme erzählt, das ich nur noch 36 Cent Guthaben habe und meine Karte aufladen soll, um wieder zu telefonieren zu können. Ich weiss ja nicht, wie Ihr das nennt, aber ich nenne das Bevormundung! :twisted:

Naja, dann gehe ich halt nächste Woche zum o2 Store in Coburg und hole mir nen o2 o Vertrag, in der Hoffnung, das ich dort nicht bevormundet werde :cool: Ach ja, meine aktuelle Rufnummer nehme ich natürlich mit zu o2. ;-) Darauf könnt ihr einen lassen! :mrgreen:

Oberfranken stirbt aus

Und das nicht zu unrecht. Wenn man es nicht schafft, junge und gut ausgebildete Leute in der Region zu halten, dann darf man sich nicht wundern, wenn diese Leute ihre Familien sowie ihre 7 Sachen packen und nach Würzburg, Nürnberg oder noch weiter weg ziehen. Von irgendwas muss man ja schließlich leben und das ALG ist auch kein wirklicher Hit ;-)

Und das Theater, das z.B. seinerzeit in Coburg um die geplante Multifunktionshalle auf der Lauterer Höhe gemacht wurde, schreckt zusätzlich ab. Aber kein Wunder, wenn man sieht, was für Leute da teilweise ihre Zeit im Stadtrat vergeuden. Wer selber kurz vor der Rente ist, kann ja wohl kaum wissen, was junge Menschen und Familien brauchen.

Also wird mal wieder viel Geld für externe Berater zum Fenster herausgeworfen, anstatt den eigenen Grips zu bemühen oder die Leute zu fragen, was sie sich für ihre Heimatstadt wünschen.

Post aus Bad Homburg??

Mir ist ja schon fast das Frühstück aus dem Gesicht gefallen, als mich vorgestern in der Jobbörse der Arbeitsagentur ein Vermittlungsvorschlag für eine Stelle im Taunus1 empfing. Gut, ich hab das als Versehen meiner Vermittlerin verbucht und nicht weiter beachtet.

Heute Vormittag hätte ich aber schon wieder beinahe mein Frühstück verloren, als im Briefkasten eben dieser Vermittlungsvorschlag noch einmal per Post geschickt wurde. Nur merkwürdigerweise war der Absender die Arbeitsagentur in Bad Homburg und nicht die in Coburg. :shock:

Das anschließende Telefonat mit der örtlichen Arbeitsagentur brachte zwar auch keine wirkliche Klarheit, aber wenigstens muss ich mich nicht auf diese Stelle bewerben. Ist ja auch schon einmal etwas ;-)

  1. ca. 280 Km – da macht Kilometerpauschale doch gleich so richtig Spaß :mrgreen: []

Typisch Politiker

Es gibt etwas, das ist wohl typisch für den Typus Politiker1, und das ist die Tatsache, das ihnen immer erst dann einfällt, das ein Vorhaben vielleicht doch keine so gute Idee sein könnte, wenn es akut wird.

Jüngstes Beispiel Ketschentor: Die Pläne, die westliche Zufahrt wieder zu verschließen, sind schon lange bekannt und inzwischen wahrscheinlich auch schon des öfteren in der Coburger Bevölkerung kontrovers diskutiert worden. Aber komischerweise fällt einigen Stadträten vom CSB erst jetzt ein, dass das vielleicht doch keine so gute Idee sein könnte.

Da fragt sich der geneigte Bürger, warum solche Geistesblitze Überlegungen immer erst so spät kommen und nicht schon dann vorgebracht werden, wenn solche Ideen “auf den Tisch” kommen?

Aber das wäre wahrscheinlich zu einfach. :cool:

  1. auch wenn es zuweilen positive Ausnahmen gibt []

Ein Festival-Gelände für Coburg?

Ich habe es ja hier schon einmal ganz kurz angerissen, aber will die Idee noch mal etwas ausführlicher fort schreiben.

Bislang finden sämtliche coburger Festivitäten, wie z.B. das Samba-Festival oder das HUK-Open-Air in Coburg selber Stadt, was für die Anwohner mehr oder weniger mit Einschränkungen verbunden ist. Beispielsweise:

  • Während des Samba-Festivals ist in der Regel vor 2 Uhr nicht an Schlafen zu denken
  • Während des HUK Open Air wird regelmäßig die Straße zwischen Bürglas-Schloss und Ehrenburg gesperrt, um den Zaungästen das Leben schwer zu machen.

Was wäre denn, wann man in Coburg, ähnlich wie in vielen anderen Städten ein Festival-Gelände am Stadtrand mit ausreichend Parkplätzen schaffen würde? Okay, die coburger Wirte würden im ersten Moment Sturm laufen, weil ihnen (angeblich) ein Haufen Geld durch die Lappen geht und einige andere würden die fehlende Atmosphäre beklagen. Aber ansonsten wäre das doch für alle beteiligten eine Win-Win-Situation:

Wie Festival-Gäste brauchen sich um irgendwelche Ruhezeiten kaum zu scheren und können feiern, bis sie umfallen und die Bewohner der coburger Innenstadt können wieder ruhig schlafen und brauchen sich nicht über die gesperrte Straße zwischen Bürglas-Schloss und Ehrenburg ärgern. Die Veranstalter würden auch einiges an Geld, was sie im Moment für Sicherungsmaßnahmen ausgeben müssen, für andere Zwecke zur Verfügung haben. Und die coburger Wirte könnten mit einigen Sauf- und Fressbuden auf dem Festival-Gelände auch noch ein paar Euros verdienen und müssten nicht befürchten, demnächst Insolvenz beantragen zu müssen, weil ihnen die Einnahmen vom Samba-Festival und HUK-Open-Air fehlen.

Oder sehe ich das falsch?

Samba-Festival: es nervt!

Es ist mal wieder (wie jedes Jahr) Samba-Festival in Coburg und an Schlafen ist vor 2 Uhr irgendwie nicht zu denken. Wir sind zwar auf dem Judenberg, aber man hört das Getrommel aus der Stadt so gut, das man meinen könnte, das Festival ist nur 2 Straßen weiter und nicht unten in der Stadt.

Ich habe gestern (oder besser heute) Nacht mal auf die Uhr geschaut, wann die Trommeln in der Stadt endgültig verstummt sind: 01:50! Es grenzt schon an einen Unverschämtheit, wenn man unbeteiligte bis kurz vor 2 von der Nachtruhe abhält. Schon mal daran gedacht, das es auch Menschen gibt, die auch Samstag arbeiten müssen? Wahrscheinlich nicht!

Ich hätte nichts dagegen, wenn man das Samba-Festival entweder auf die Lauterer Höhe oder in den Herbst verlegen würde :cool: