Warum man den Adress-Import von Facebook und Co nicht nutzen sollte

Viele Soziale Netzwerke bieten eine, auf den ersten Blick, sehr bequeme Funktion, um Freunde und Verwandte einzuladen: man importiert einfach seine Mail-Kontakte und Freunde und Bekannte werden anschließend automatisch eingeladen.

Es gibt nur ein Problem mit dieser Funktion: Man hat nach dem Import keinerlei Kontrolle mehr über die importierten Adressdaten. Die meisten Anbieter behaupten zwar, die hochgeladenen Adressen zu löschen, nachdem die Einladungen verschickt wurden, aber kontrollieren kann man das kaum. So denken wohl auch viele, das ihre auf Facebook gelöschten Bilder auch tatsächlich gelöscht sind. Tatsächlich war es jedoch vor einiger Zeit noch bei vielen Netzwerken möglich, gelöschte Bilder aufzurufen, sofern man die URL der Bilddatei kannte.

Hinzu kommt insbesondere bei ausländischen Netzwerken wie Facebook, das man, bei strenger Interpretation des BDSG jeden Kontakt vorher um Erlaubnis fragen müsste, bevor man dessen Daten an das Netzwerk überträgt.

Von daher sollte man, wenn man Freunde und Bekannte unbedingt in „sein“ Netzwerk einladen möchte, die Einladungen selber schreiben verschicken. Besser ist das 😉

Gesucht: NAS-Server

Da wir hier mittlerweile 3 PCs mit Internet-Zugang haben, bin ich auf der Suche nach einem NAS-Server, auf dem E-Mails und andere wichtige Daten gesichert werden können.

Das Problem, das ich mit dem breiten Angebot an NAS-Servern habe, ist, das die viele Funktionen haben, die mich schlicht und einfach nicht interessieren. Eine Anbindung an iTunes oder Streaming von Filmen beispielsweise. Ich brauche „nur“ einen NAS-Server mit mind. 500 GB Platz und RAID 1, der auch noch einigermaßen Performant ist, was die Datenübertragung angeht und kein halbes Vermögen kostet. Bei 200 Euro ist bei mir Ende der Fahnenstange.

Aber solch einfache Geräte scheint es (inzwischen) nicht mehr zu geben 🙁

Der Witz mit den einheitlichen Ladegeräten für Handys

Die EU-Kommission feiert sich grade selber dafür, das sie einheitliche Ladegeräte für Handys durchgesetzt hat. Was sie aber laut der taz (>>klick) geflissentlich verschweigt, ist das die Hersteller nur eine butterweich formulierte Selbstverpflichtung für

datenübertragungsfähige Mobiltelefone1

abgegeben haben. Und so scheren mit Apple und Nokia auch prompt die ersten Hersteller aus. Während Nokia schlicht erklärt, auch weiterhin seine „alten“ Ladegeräte zu vertreiben, führt Apple die ganze Veranstaltung mit seinem Statement

Wir stehen zu dem Apple dock connector, diese Initiative erfordert nicht, ihn zu verändern.

mehr oder weniger direkt ad-absurdum und degradiert sie zur Symbolpolitik. Ob sich daran zukünftig etwas ändern wird und es irgendwann tatsächlich einen einheitlichen Anschluss für Ladegeräte geben wird, muss wohl mal wieder die Zeit zeigen.

  1. auf Deutsch: Smartphones []

Man kann es auch übertreiben …

… mit der Datensparsamkeit. Grade erst habe ich einen ehemaligen Schulkameraden bei meinvz als Freund bestätigt. Der gute scheint es meiner Meinung nach jedoch mit der Sparsamkeit seiner Daten ein wenig zu übertreiben.

Gut, wenn jemand nicht alle Informationen über sich preisgeben möchte, ist das völlig in Ordnung. Mache ich ja auch so, den auch auf meinen Profilen sind nicht alle Angaben gefüllt bzw, für alle freigeschaltet. Aber nur den unvollständigen1 Namen, die Hochschule und verwendete Apps für andere sichtbar zu machen, ist in meinen Augen ein wenig übertrieben.

Hätte mein ehemaliger Schulkamerad nicht so ein markantes Gesicht, hätte ich mir wahrscheinlich schwer getan, ihn richtig zu zuordnen und im schlimmsten Fall seine Anfrage abgelehnt.

Nachtrag:

Eine Möglichkeit hatte ich gar nicht richtig auf dem Schirm: Der gute Mensch hat sein Profil einfach nur mit den nötigsten Infos bestückt. Nichts desto trotz: Es darf ruhig ein bisschen mehr sein 😉

  1. Nachname auf den ersten Buchstaben verkürzt []