Vielleicht geht es ja nur mir so, aber seit das Anti-Diskriminierungs-Gesetz in Kraft getreten ist, ist das Lesen von Absagen auf die eigene Bewerbung eine reine Verschwendung von kostbarer Lebenszeit.
Konnte man früher, vor dem Anti-Diskriminierungs-Gesetz, mit ein wenig Übung noch zwischen den Zeilen herauslesen, woran die Bewerbung gescheitert ist, hat man da heute kaum noch eine Chance. Die Absagen sind aus Angst, wegen Diskriminierung verklagt zu werden, inzwischen so allgemein und nichtssagend formuliert, das man genau so gut darauf verzichten könnte, ein solches Schreiben zu verfassen. Letztendlich wird mit dem Verfassen der inhaltslosen Absage ja auch die Lebenszeit des Verfassers verschwendet.
