Glühwein für den Wasti? 2.0

Wir dürften heute auf dem Weihnachtsmarkt in Sesslach feststellen, dass es noch eine Steigerung zu den konventionellen Wastis auf Weihnachtsmärkten gibt: Wastis, die entgegen ihrer Natur – bevorzugt vom Frauchen – über den Weihnachtsmarkt getragen werden! 👿

Wahrscheinlich wird der Wasti aus Angst, in der Menschenmenge auf den Weihnachtsmärkten schlicht tot getrampelt zu werden, von Frauchen getragen. Immerhin sind die getragenen Wasti-Exemplare auch eher als Kompakt-Klasse zu bezeichnen und würden auch ohne größere Probleme in eine der üblich überdimensionierten Damenhandtaschen passen :mrgreen:

Gegen so einen Flug-Wasti hilft zum Glück das elterliche Doppler-Radar relativ zuverlässig: Derjenige Elternteil, der den Buggy schiebt, behält den Boden im Auge, der andere Elternteil scannt permanent den Luftraum rund um den Buggy nach getragenen Wastis. Das man deshalb kaum dazu kommt, die Auslagen der Stände zu begutachten, bedarf hoffentlich keiner weiteren Erwähnung! 👿

Es wäre aber auch mal interessant zu erfahren, ob die Wastis auch beim Verspeisen von Glühwein und Stollen getragen werden oder ob sie dann auf den harten Boden der Wirklichkeit müssen.

Um es nochmals zu erwähnen: Für hundefreie Weihnachtsmärkte!!!! 😈

lautstark beschimpfen

Es gibt in unserer Gesellschaft leider einige asoziale Subjekte, die meinen, sich aus reiner Faulheit auf einen Eltern-Kind-Parkplatz stellen zu müssen. Sind ja auch so schön praktisch und das Aussteigen geht ja auch viel einfacher auf diesen breiteren Parkplätzen.

Das aber dank dieser asozialen Subjekte Eltern auf den normalen Parkplätzen parken müssen und dann schauen, wie sie die Babyschale aus dem Auto bekommen, ohne das nebendran parkende zu demolieren, interessiert diese Menschen anscheinend nicht. Es ist auch auffallend, das es fast immer hochwertige Fahrzeuge sind, welche unberechtigter weise Eltern-Kind-Parkplätze blockieren. Oder hat schon einmal jemand einen Z3 gesehen, in dem eine Babyschale auf dem Beifahrersitz war? Ich nicht!

Jedenfalls muss ich mich jedes mal zusammenreißen, solche Personen nicht lautstark als asoziale Arschlöcher zu beschimpfen. Verdient hätten sie es ja.

Verweichlichte und verlogene Gesellschaft

Die gegenwärtige Gesellschaft ist leider in den letzten Jahren total verweichlicht und die „modernen“ Eltern mutieren immer mehr zu Glucken, die ihren Kindern dadurch mehr schaden, als das sie ihnen helfen.

Zu meiner Zeit wurden Kinder, die lebhaft waren vor die Haustür und auf den Spielplatz gejagt, damit sie dort ihre überschüssige Energie verbrauchen konnten. Heute rennt man mit solchen Kindern gleich zu einem wohlgesonnene Arzt und stellt sie mit Ritalin oder anderen Mitteln ruhig. Ist ja auch einfacher, als sich mit dem Kind zu beschäftigen und mit ihm auf den Spielplatz zu gehen.

Wenn man sich während meiner Schulzeit mit einem anderen Schüler auf dem Schulhof geprügelt hat, gabs danach ne Standpauke vom Lehrer oder in schlimmeren Fällen vom Schulleiter. Okay, bei uns gab es auch eine goldene Regel, wenn man sich schon mit jemandem geprügelt hat, was ja auch nur in Ausnahmefällen passierte:

Wenn der „Gegner“ auf dem Boden liegt oder verletzt ist, ist Schluss!

Heute wird wahrscheinlich sofort ein Fass aufgemacht, indem der Schhul-Psychologe und das Jugendamt eingeschaltet werden und das Kind von der Schule verwiesen wird. Dabei waren die beteiligten Eltern und Lehrer in ihrer Jugend wahrscheinlich auch nicht wirklich besser und haben sich des öfteren gerauft. Aber das darf man ja nicht zugeben. Das war ja damals und damals waren ganz andere Zeiten. Solch eine Verlogenheit kotzt mich ehrlich gesagt nur noch an!

I have a dream

Mit diesen Worten hat Dr. Martin Luther King Jr. am 28. August 1963 seine berühmte Rede begonnen.

Ich habe auch einen Traum:

Den Traum, das wir eines Tages in einer demokratischen Gesellschaft leben, in der die Starken den Schwachen wieder zur Seite stehen anstatt sie noch weiter auszubeuten und auszunutzen. Das wir eines Tages für unsere Arbeit wieder einen Lohn bekommen, von dem jeder Leben kann, ohne auf staatliche Unterstützung angewiesen zu sein und das es selbstverständlich ist, solche Löhne zu zahlen. Das es keine Rolle mehr spielt, woher man kommt, wenn man ein Gymnasium oder eine Universität besuchen möchte.

Sina Trinkwalder hat letztens in der LaVita Sendung über sie und ihr Unternehmen manomama gesagt, das man als Eltern nicht nur Verantwortung für sein Kind übernimmt, sondern auch für die Welt, in der es aufwächst. Ich finde, das sie damit absolut Recht hat und das es das Ziel aller Eltern gemeinsam sein sollte, das unsere Kinder in einer besseren, gerechteren und sozialeren Welt aufwachsen, in der zum Beispiel die soziale Herkunft keine Rolle mehr für die persönliche und berufliche Zukunft spielt.

Wir haben diese Welt nur von unseren Kindern geliehen und eines Tages müssen wir sie ihnen zurückgeben!