Kein Versuchskaninchen!

Heute wäre es fast passiert: Um ein Haar hätte ich diesen blöden E10 Sprit getankt. Blöder weise ist an meine Stamm-Tanke mein Stamm-Zapfpistole die, aus der jetzt die E10 Plörre kommt 👿 Aber halb so schlimm, ich habe es ja noch rechtzeitig bemerkt 😎

Was mich heute ein wenig stutzig gemacht hat, ist die Tatsache, das Super und Super+ nur noch einen Cent auseinander sind. Sonst waren das doch immer mindestens 5 Cent/Liter 😯 Die werden doch nicht auch noch den Super-Sprit für diese Pseudo-Bio-Plörre opfern? 😈

Ich für meinen Teil bleibe bei meiner Meinung zu E10: Mein Auto ist kein Versuchskaninchen für irgendwelche Öko-Fanatiker und ihre Milchmädchenrechnungen. Von wegen CO² Reduktion: das was die Autos weniger an CO² ausstoßen, wird doch garantiert durch die erhöhte Produktion egalisiert und am Ende ist die ganze Sache wahrscheinlich sogar noch umweltschädlicher als E5 Benzin 😉

Und obendrein will nicht mit daran Schuld sein, wenn in anderen Ländern kleine Kinder hungern müssen, weil ihre Familien den Mais oder Weizen wegen der E10 Plörre nicht mehr bezahlen können 👿

Der Witz mit den einheitlichen Ladegeräten für Handys

Die EU-Kommission feiert sich grade selber dafür, das sie einheitliche Ladegeräte für Handys durchgesetzt hat. Was sie aber laut der taz (>>klick) geflissentlich verschweigt, ist das die Hersteller nur eine butterweich formulierte Selbstverpflichtung für

datenübertragungsfähige Mobiltelefone ((auf Deutsch: Smartphones))

abgegeben haben. Und so scheren mit Apple und Nokia auch prompt die ersten Hersteller aus. Während Nokia schlicht erklärt, auch weiterhin seine „alten“ Ladegeräte zu vertreiben, führt Apple die ganze Veranstaltung mit seinem Statement

Wir stehen zu dem Apple dock connector, diese Initiative erfordert nicht, ihn zu verändern.

mehr oder weniger direkt ad-absurdum und degradiert sie zur Symbolpolitik. Ob sich daran zukünftig etwas ändern wird und es irgendwann tatsächlich einen einheitlichen Anschluss für Ladegeräte geben wird, muss wohl mal wieder die Zeit zeigen.

Hurra! Wir fahren den Euro an die Wand!

Ich gestehe: Auch knapp 10 Jahre nach Einführung des Euros rechne ich noch immer die Preise in D-Mark um, nur um mich dann über selbige zu ärgern. Wobei ich im Moment nicht ausschließen will, das wir in einigen Jahren nicht doch wieder eine D-Mark haben könnten. Weil es die politische Klasse Europas endlich geschafft hat, den Euro vollends vor die Wand zu setzen!

Griechenland, die nur unter Vorspiegelung falscher Tatsachen den Euro einführen durften, muss der deutsche Steuerzahler mit 88 Mrd. Euro retten und die Politik wird nicht müde, mantra artig herunter zu beten, das Griechenland das Geld irgendwann einmal zurückzahlen wird.

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