Schlagwort-Archiv: Familie

Gesucht: eine Wohnung mit 4 Zimmern

So langsam dürfte es wohl auch der letzte Leser hier begriffen haben, das wir auf der Suche nach eine Wohnung sind. Dummerweise ist das in Coburg nicht so einfach. Ein Stecknadel im Heuhaufen dürfte leichter zu finden sein, als eine 4-Zimmer-Wohnung. Und noch einfacher dürfte es werden, wenn man Student ist, aber das ist eine andere Story.

Jedenfalls sollte unser zukünftiges Zuhause folgende Bedingungen erfüllen:

  • Zimmer: 41
  • Wohnfläche: mindestens 80 m²
  • Lage: Stadt Coburg oder im Umkreis von maximal 10 km
  • Miete: maximal 700 Euro warm

Zusätzlich sollte der Vermieter kein Problem damit haben, das unsere 2 Wellensittiche auch mit einziehen ;-)

Für sachdienliche Hinweise sind wir dankbar und zeigen uns ggf. auch erkenntlich.

  1. vorübergehend würden 3 Zimmer gehen []

Urlaub im Chiemgau

So, nachdem wir die letzte Woche seit langem mal wieder einen Urlaub gemacht haben – der letzte “Urlaub” war ein verlängertes Wochenende im letzten Oktober – sind wir wieder in Coburg zurück und ich muss (leider) sagen:

Bonjour Coburg, bonjour Alltag!

Urlaub auf dem Brandstetterhof in Nußdorf am Inn

Von Sonntag bis Freitag waren wir auf dem Brandstetterhof in Nußdorf am Inn zu Gast. Das Örtchen liegt, wie der Name schon sagt, in unmittelbarer Nähe des Inn und ca 15 Kilometer von Rosenheim entfernt. Bis nach Kufstein in Österreich sind es auch nur ca 30 Minuten zu fahren, was dadurch begünstigt wird, das die A-93 in unmittelbarer Nähe verläuft.

Unsere Gastgeberin war absolut freundlich und hat Leon sofort in ihr Herz geschlossen, was uns doch ein wenig überrascht hat. Nichts desto trotz haben wir uns auf dem Hof absolut wohl gefühlt und bei unserer Abreise angekündigt, das wir auch unseren nächsten Urlaub dort verbringen werden.

Nußdorf selber hat neben dem üblichen Metzger, der sehr gut ist auch einen sehr guten Gasthof, den man ebenfalls bedenkenlos weiterempfehlen kann. Der örtliche Italiener ist hingegen Geschmackssache.

Neben den üblichen Ausflugszielen wie Rosenheim oder München, haben wir auch einen Abstecher nach Innsbruck gemacht, der sich definitiv gelohnt hat.

Urlaubsausklang auf den Weißenhof in Inzell

Nachdem wir am Freitag den Brandstetterhof verlassen mussten und unser Nachfolgequatier nicht unseren Vorstellungen und Erwartungen entsprach, haben wir kurzfristig entschieden, auf den Weißenhof in Inzell unseren Urlaub ausklingen zu lassen.

Den Samstag Nachmittag haben wir für einen Ausflug ins Designer Outlet im schönen Salzburg genutzt. Hauptprofiteur des Ausflugs war Leon, der dort für über 90 Euro hat einkaufen lassen :D Auf der Rückfahrt haben wir dann den Preisunterschied von 20 Cent ausgenutzt und verhältnismäßig preiswert vollgetankt ;-)

Samstag Abend haben wir etwas in Inzell entdeckt, das bei uns Erinnerungen an das Flamers in der Mohrenstraße wachgerufen hat: das B306. Das B306 ist ein an der gleichnamigen Bundesstraße gelegenes Steakhouse, das auch selbst gemachte Burger anbietet, die sehr lecker sind. Sonntag war dann unser Lazy-Day, an dem wir nur einen Ausflug nach Ruhpolding gemacht haben. Nach dem Zwischenstopp im Cafe Chiemgau haben wir uns dann noch die ein wenig auswärts gelegene Chiemgau Arena angesehen und sind anschließend wieder auf den Weißenhof zurückgekehrt um uns am Abend noch einmal eine Ladung Burger aus dem B306 zu holen.

Rückfahrt mit kurzem Zwischenstopp am FJS Airport

Auf der Rückfahrt von Inzell nach Coburg haben wir noch einen kurzen Zwischenstopp am Flughafen München eingelegt und im Airbräu sehr gut zu Mittag gegessen.

Resumé

Insgesamt muss ich sagen, das uns allen die Woche Urlaub sehr gut getan hat, auch wenn wir feststellen mussten, das die Region Coburg dem Chiemgau in vielen Punkten hinterher hinkt. Alleine schon, wenn man sich den Wohnungsmarkt ansieht. Während in Coburg momentan chronischer Wohnungsmangel herrscht, gibt es im Chiemgau einen gewissen Leerstand an Wohnungen und es wird nichts desto trotz an allen Ecken neuer Wohnraum geschaffen!

Und ich bin ehrlich: Würde mir jemand aus der Region Rosenheim oder München einen gut bezahlten Arbeitsplatz anbieten, würde ich wahrscheinlich nicht sehr lange überlegen und dort hinziehen.

Alleine schon, weil ich dort für mich und meine Familie deutlich bessere Bedingungen vorfinden würde. Das dort auch die Gehälter im Schnitt deutlich über den in Coburg gezahlten liegen, ist da nur ein angenehmer Nebeneffekt.

Coburg ist leider eine sterbende Region und die örtliche Politik schaut anscheinend nahezu untätig zu!

Schöne Sch***e

Oder anders gesagt: Wenn einer mit nem Magen-Darm-Infekt anfängt, kann man die Uhr danach stellen, bis es den Rest der Familie erwischt.

Den Anfang hat Leon am Sonntag gemacht, was sogar dazu führte, das er bis Montag Abend im Klinikum bleiben musste, weil er durch den flotten Otto1 so viel Flüssigkeit verloren hatte, das er eine Infusion brauchte. Da er im Klinikum aber kaum geschlafen hat und dementsprechend aufgekratzt war, haben wir Montag Abend entschieden, ihn auf eigenen Wunsch mit nach Hause zu nehmen. Bevor wir das Klinikum verließen, hat Leon uns aber noch positiv überrascht, indem er auf einmal anfing Früchtetee zu trinken. Normalerweise hat er da Zeug immer unter Protest verweigert.

In der Nacht von Dienstag auf Mittwoch war ich dann an der Reihe und “durfte” von halb vier bis kurz nach Sechs die Nacht auf und über der Toilette verbringen und mich dementsprechend ein paar Stunden später bei meinem Chef krank melden. Somit durfte die Ehefrau sich dann um 2 kranke Männer kümmern. Wobei Leon irgendwie der anspruchsvollere “Patient” war/ist. Aber er rappelt sich jeden Tag ein Stückchen weiter auf.

Seit gestern Abend fing dann auch die Frau mit Durchfall und Erbrechen an. Teilweise beides direkt nacheinander. Was aber wohl eher daran liegt, das sie im Moment ein wenig empfindlich auf bestimmte Gerüche reagiert. Blöder weise hat es bis spät in die Nach gedauert, bis sich der Magen so weit beruhigt hat, das nicht alles, was oben in die Frau rein gekippt wurde, sofort wieder raus kam.

Mal schauen, wie das noch weiter geht.

  1. vulgo “Durchfall” []

Shitstorm aus der Verwandschaft

Ach, ich liebe meine Verwandtschaft. Da hat man nach knapp 7 Monaten, in denen man mit weniger als 1000 Euro ALG leben muss, endlich einen neuen Job gefunden und erwähnt nebenbei bei einem Weihnachts-Telefonat, das man sich demnächst mal eine Wohnung anschauen möchte und schon bricht ein Familien-Shitstorm über einen herein :shock:

Ironischerweise das vorgebrachte Hauptargument gegen die eigene Wohnung:

Lasst Euch damit Zeit und wartet die Probezeit ab, vorher ist das zu riskant!

Dieser Ratschlag kommt zu allem Überfluss ausgerechnet von Leuten, die die Situation hier überhaupt nicht kennen, da sie noch nie hier waren und auch nicht den Eindruck erwecken, daran demnächst etwas ändern zu wollen. Darüber hinaus haben sie mit Probezeiten oder sonstigen beruflichen oder gar finanziellen Risiken absolut nichts mehr am Hut, da sie seit etlichen Jahren nicht mehr arbeiten und zu der Zeit, als sie noch gearbeitet haben, vernünftig bezahlt wurden.

Würde jeder junge Mensch so denken und so lange mit Familie und den eigenen 4 Wänden warten, bis es “sicher genug” ist,  würden viele von denen wahrscheinlich noch mit Mitte 40 bei ihren Eltern wohnen, weil immer wieder etwas dazwischen kommt und es eben nicht (mehr) sicher genug ist ;-)

Sicherheit hat man als Berufstätiger heute nur noch, wenn man Beamter auf Lebenszeit ist. Für alle anderen ist ein sicherer Job letztendlich nicht mehr als eine Illusion, an die man sich klammert, weil man weiss das es jederzeit jeden erwischen kann, wenn es nur schlecht genug läuft. Und das kann heute ja schneller passieren, als man denkt. :evil:

Arbeitsagentur: the next farewell

So, heute wurde es dann vollbracht. Ich habe den Arbeitsvertrag bei meinem neuen Arbeitgeber unterschrieben. Das bedeutet dann

ab Januar kann mich die Arbeitsagentur und das ist auch gut so!

Persönlich würde ich mir wünschen, das dieser Abschied der letzte für eine sehr lange Zeit ist und ich die nächsten Jahrzehnte nichts mehr mit dieser Gurkentruppe zu tun habe. Einzige Ausnahme: Die Familienkasse ;-)

In diesem Sinne müsste der Titel eigentlich

the next and hopefully final farewell

lauten, aber da Vorsicht noch immer die Mutter der Porzellankiste ist, will ich mich da lieber nicht zu weit aus dem Fenster lehnen. Man weiss ja auch nie, wer hier so mit liest :cool: