Ich bekomme von meinen Facebook-Freunden immer wieder Anfragen für (meiner Meinung nach) nutzlose Kalender-Apps, die ich jedoch konsequent ablehne.
Und warum ich diese Apps nutzlos finde? Ganz einfach, weil man sie absolut nicht braucht. Mittlerweile bietet so gut wie jeder halbwegs aktuelle Mail-Client eine Kalender-Funktion an und in den meisten Fällen kann dieser Kalender auch auf externe, sprich im Web befindliche, Kalender zugreifen.
Wenn man jetzt auf Facebook in die Anzeige der Veranstaltungen wechselt, kann man ganz unten auf einen Link “Exportieren” klicken, über den man einen Link zu “seinem” Facebook Kalender bekommt. Über diesen Link kann man dann “seinen” Facebook Kalender zum Kalender seines Mail-Clients hinzufügen und schon hat man seine Veranstaltungen und die Geburtstage der Freunde im Blick, ohne bei Facebook angemeldet sein zu müssen.
Wenn man nur die Geburtstage angezeigt bekommen möchte, muss man, bevor man auf “Exportieren” klickt, auf den Link “Geburtstage” und danach auf “Geburtstage exportieren” klicken
Sollte der eigene Mail-Client keine Kalender Funktion bieten oder keine externen Kalender abonnieren können, sollte man sich einen anderen Mail-Client suchen, der das kann
PS: Ich nutze den Kalender von Google1 als Termin-Zentrale, da ich so vom Notebook und meinem Smartphone jederzeit auf meine Termine zugreifen kann.
Wir dürften heute auf dem Weihnachtsmarkt in Sesslach feststellen, dass es noch eine Steigerung zu den konventionellen Wastis auf Weihnachtsmärkten gibt: Wastis, die entgegen ihrer Natur – bevorzugt vom Frauchen – über den Weihnachtsmarkt getragen werden!
Wahrscheinlich wird der Wasti aus Angst, in der Menschenmenge auf den Weihnachtsmärkten schlicht tot getrampelt zu werden, von Frauchen getragen. Immerhin sind die getragenen Wasti-Exemplare auch eher als Kompakt-Klasse zu bezeichnen und würden auch ohne größere Probleme in eine der üblich überdimensionierten Damenhandtaschen passen
Gegen so einen Flug-Wasti hilft zum Glück das elterliche Doppler-Radar relativ zuverlässig: Derjenige Elternteil, der den Buggy schiebt, behält den Boden im Auge, der andere Elternteil scannt permanent den Luftraum rund um den Buggy nach getragenen Wastis. Das man deshalb kaum dazu kommt, die Auslagen der Stände zu begutachten, bedarf hoffentlich keiner weiteren Erwähnung!
Es wäre aber auch mal interessant zu erfahren, ob die Wastis auch beim Verspeisen von Glühwein und Stollen getragen werden oder ob sie dann auf den harten Boden der Wirklichkeit müssen.
Um es nochmals zu erwähnen: Für hundefreie Weihnachtsmärkte!!!!
Ich wage einfach mal, die These aufzustellen, das die VZ-Netzwerke das nächste MySpace sein werden.
Einerseits, weil die VZ-Netzwerke aufgrund ihres teils rigiden Datenschutzes1 und der völlig altbackenen Oberfläche schlicht und einfach unattraktiv sind. Was war denn die letzte große Neuerung? Ein Facelift für den Buschfunk! Oder anders gesagt: Wo ist das Killer-Feature der VZ-Netzwerke? Es gibt keins! Die VZ-Netzwerke vermitteln ihren Nutzern einfach ein Gefühl von Stillstand in der Weiterentwicklung und das rächt sich in abwandernden Nutzern.
Andererseits wird die Nutzerzahl der VZ-Netzwerke eher kleiner oder bleibt im besten Fall einigermaßen konstant. Einen größeren Abgang von Nutzern (>= 100.000) dürfte den VZ-Netzwerken aber wohl deutlich mehr zusetzen, als beispielsweise Facebook.
Schlussendlich muss man aber einfach sagen, das die Zeit der kleinen Netzwerke schlicht und ergreifend vorbei ist, weil die meisten Menschen, wenn Sie z.B. alte Freunde suchen, dies gleich bei Facebook tun und immer weniger Menschen bereit sind, in mehreren Netzwerken parallel angemeldet zu sein.
Profile nicht öffentlich zugänglich, keine Infos über Profiländerungen im Buschfunk [↩]
Heute habe ich meinen Account bei meinVZ nach einigem Überlegen und Warten schlussendlich doch gelöscht.
Das man sicherheitshalber sein Kennwort ein- und einen Grund, warum man den Account löschen will, angeben muss, ist schon fast Standard. Das man bei meinVZ aber einem obendrein noch eine kleine Galerie mit den Benutzerbildern einiger Personen aus seinem virtuellen Freundeskreis päsentiert, dekoriert mit der Aussage, das einen die virtuellen Freunde bei meinVZ vermissen werden, zeugt von einer gewissen Verzweiflung der Betreiber.
Und ehrlich gesagt, geht es mir am Arsch vorbei tangiert es mich nur peripher, ob mich jemand auf meinVZ vermisst. Die wichtigen Leute sind entweder auch in anderen Netzwerken präsent oder haben meine E-Mail-Adresse oder Handy-Nummer
In diesem Sinne: Lebe wohl meinVZ und auf nimmer Wiedersehen!
Vorgestern bekam ich von einer alten Bekannten eine Nachricht auf meinVZ, in der sie mir mitteilte, das sie sich in einem anderen Netz angemeldet hätte und ich sollte es ihr gleichtun. Da mir die Sache etwas merkwürdig vor kam habe ich gestern einen Screenshot der Mitteilung gemacht und mich per Mail bei ihr erkundigt, ob die Nachricht tatsächlich von ihr wäre.
Warum ich sie nicht über meinVZ direkt angeschrieben habe? Ganz einfach: mein Verdacht war, das irgendwer an die Zugangsdaten für den Account gekommen ist und selbiger somit quasi kompromittiert war. Wer auch immer den Account also zu dem Zeitpunkt unter seiner Kontrolle hatte, hätte demnach wahrscheinlich entweder gar nicht auf meine Nachricht reagiert oder (was wahrscheinlicher gewesen wäre) versucht, mich zu überzeugen, das alles seine Richtigkeit haben würde. Mein Verdacht der Kompromittierung des Accounts wurde zwischenzeitlich dadurch untermauert, dass das Profil auf einmal nur noch eingeschränkt sichtbar und meine Bekannte auf einmal in eine völlig anderen Region eingeordnet war.
Irgendwie musste aber zwischenzeitlich auch der Support von meinVZ von der Sache Wind bekommen haben, da auf einmal der Absender der ominösen Nachricht ein “Gelöschter Benutzer” war und die Änderungen am Profil meiner Bekannten rückgängig gemacht wurden und das Profil wieder so aussah, wie ich es in Erinnerung hatte.
Wie von mir erwartet, hat meine Bekannte gestern Abend meine Vorahnung bestätigt, worauf ich ihr geraten habe, ihre Zugangsdaten für meinVZ und die Seiten, bei denen sie das selbe Passwort verwendet sicherheitshalber zu ändern.
Auf besserwisserische Belehrungen a la “niemand fragt per Mail nach Zugangsdaten” oder “niemals das gleiche Passwort auf mehreren Seiten verwenden” habe ich aber verzichtet. Den Besserwisser und Oberleherer sollen ruhig andere heraushängen lassen, ich jedenfalls halte das für unangebracht, wenn Freunde und Bekannte einen in solch einer Situation um Deinen Rat bitten.
Viele Soziale Netzwerke bieten eine, auf den ersten Blick, sehr bequeme Funktion, um Freunde und Verwandte einzuladen: man importiert einfach seine Mail-Kontakte und Freunde und Bekannte werden anschließend automatisch eingeladen.
Es gibt nur ein Problem mit dieser Funktion: Man hat nach dem Import keinerlei Kontrolle mehr über die importierten Adressdaten. Die meisten Anbieter behaupten zwar, die hochgeladenen Adressen zu löschen, nachdem die Einladungen verschickt wurden, aber kontrollieren kann man das kaum. So denken wohl auch viele, das ihre auf Facebook gelöschten Bilder auch tatsächlich gelöscht sind. Tatsächlich war es jedoch vor einiger Zeit noch bei vielen Netzwerken möglich, gelöschte Bilder aufzurufen, sofern man die URL der Bilddatei kannte.
Hinzu kommt insbesondere bei ausländischen Netzwerken wie Facebook, das man, bei strenger Interpretation des BDSG jeden Kontakt vorher um Erlaubnis fragen müsste, bevor man dessen Daten an das Netzwerk überträgt.
Von daher sollte man, wenn man Freunde und Bekannte unbedingt in “sein” Netzwerk einladen möchte, die Einladungen selber schreiben verschicken. Besser ist das
Es gibt Wochenenden, an denen vermisse ich es irgendwie, Samstag Abends bei guten Freunden abzuhängen und später mit ihnen in die Disco zu gehen, um dort bis Sonntag Morgens die vergangene Woche und den Frust und Ärger, den sie einem vielleicht bereitet hat, mit Bier und Charly1 herunter zu spühlen
All denen, die jetzt vielleicht ermahnend den Finger heben und faseln, das Alkohol keine Lösung ist, sei eins gesagt:
Sicher ist Alkohol keine Lösung. Aber es macht Probleme erträglich, solange es noch keine Lösung gibt!
Und außerdem war es damals einfach eine geile Zeit, mit richtig guten Freunden, bei denen man sich auch mal gepflegt aus kotzen konnte, wenn man mal wieder richtig Dampf ablassen musste. Und die Samstagabend Partys waren einfach eine super Abwechselung zum tristen Alltag eines Realschülers!
Ach, manchmal wünschte ich, ich könnte die Uhr nochmal 15 Jahre zurück drehen und diese geile Zeit nochmal erleben