Gnome3: Der Anfang vom Ende?

Seit dem ich heute mein Fedora auf die Beta von Version 15 aktualisiert habe, kämpfe ich mit Gnome3. Was mich am meisten nervt ist, das es kaum noch Einstellungen gibt, um die Oberfläche nach dem eigenen Geschmack anpassen zu können.

Das die Gnome-Entwickler mit Einstellungsmöglichkeiten sparsam sind und zuweilen sogar selbige wieder entfernen, ist ja hinlänglich bekannt. Aber dieses Mal haben sie es für meinen Geschmack eindeutig übertrieben. Mag sein, das ich nur zu faul bin, mich um zu gewöhnen, aber solch elementare Änderungen wie beim Sprung von Gnome2 auf Gnome3 hätten vielleicht besser über mehrere Releases verteilt werden sollen. Immerhin ist der Mensch ein Gewohnheitstier. Und gerade im professionellen Umfeld, auf das Gnome nach eigener Aussage zielt, reagiert man zuweilen sehr empfindlich auf solch fundamentale Änderungen wie bei Gnome3. Möglicherweise ist Gnome3 der Anfang vom Ende des Gnome-Desktops. Überraschen würde es mich jedenfalls nicht.

Wohin mit dem rechten Fuß?

Leute, die ein Auto ohne Tempomat fahren, werden das Problem nicht kennen, aber wenn man einen (Tempomat) hat und nutzt, stellt sich einem sehr schnell die Frage

wohin mit dem rechten Fuß?

Vom Gaspedal nehmen und im Fußraum „parken“ ist auf Dauer genau so unbequem, wie den Fuß über dem Gaspedal halten. Lässt man den Fuß jedoch auf dem Gaspedal, kann es passieren, das man unbewusst das Gaspedal leicht drückt und somit den Tempomat quasi arbeitlos macht. Irgendwie ist die Idee mit dem Tempomat nicht ganz zuende gedacht worden 😉