ältere FritzBox Modelle unter Nautilus 3.36 per SMB einbinden

Wer eine ältere FritzBox benutzt, die nicht mehr mit FritzOS >= 7.0 versorgt wurde/wird. hat unter Manjaro das Problem, das man zumindest unter Gnome 3.36 nicht mehr per Samba auf die FritzBox zugreifen kann.

Grund dafür ist, das ältere FritzBox Modelle nur Samba 1 unterstützen, während bei Gnome anscheinend automatisch Samba 2.0 verwendet wird, was dazu führt, das jeder Versuch, sich per SMB mit der Fritzbox zu verbinden, mit einer Fehlermeldung quittiert wird.

Um das Problem zu lösen, muss lediglich in der Datei /etc/samba/smb.conf im Bereich [global] die Zeile

client min protocol = NT1

eingefügt werden. Falls die Datei nicht existiert, kann sie einfach per

sudo touch /etc/samba/smb.conf 

angelegt werden.

Dear Lazyweb

Es gibt für Gnome einige mehr oder wenige Apps, die einen über neue Mails benachrichtigen. Aber warum muss ich bei diesen Apps in Zeiten der Gnome-Shell und den Gnome-Online-Accounts die Zugangsdaten für die Mail-Accounts nochmals in den Einstellungen der Notifier-Apps hinterlegen?

Warum hat denn noch niemand die Idee gehabt, einen solchen Notifier – vielleicht sogar als Extension für die Gnome-Shell – zu schreiben, der sich die benötigten Daten aus den GOAs besorgt und den Anwender nur noch mit Detail-Einstellungen behelligt?

Das so etwas möglich ist, zeigt „Gmail-Notify“[1], das es als Extension für die Gnome-Shell gibt, der aber leider nur auf Google Mail beschränkt ist. Also warum gibt es dann so etwas nicht auf für normale IMAP-Accounts, die in den GOAs hinterlegt sind?

[1] https://extensions.gnome.org/extension/154/gmail-notify/

Bye bye ihr eierlegenden Wollmilchsäue

Nachdem ich durch meinen Schwenk von Gnome auf Xfce bereits die extrem unbrauchbare Rhythmbox entsorgt habe, ist gestern mit Quod Libet die letzte dieser eierlegenden Wollmilchsäue deinstalliert worden.

Bei diesen ganzen Rundum-Sorglos Playern hat mich eigentlich schon immer gestört, das sie zwar vieles können, aber das meiste davon eher schlecht als Recht. Da ich aber hauptsächlich MP3s und Webstreams höre, werde ich zukünftig auf audacious und Radio-Tray zurückgreifen.

Lieber mehrere spezialisierte Programme, die ihre Sache ordentlich machen als ein Alleskönner, der vor sich hin stümpert. 😉

Zwischenstand: 24 Stunden mit XFCE

Nach knapp 24 Stunden mit XFCE als Linux-Desktop will ich mal ein kleines Zwischen-Fazit ziehen:

Positiv fällt vor allem auf, das der Lüfter von meinem Notebook nicht mehr ständig Amok läuft sondern mehr oder weniger leise vor sich hin surrt 🙂

Weniger Positiv ist, das man schon fast gezwungen ist, das Gnome-Theme Adwaita zu nutzen, da ansonsten sämtliche GTK3 Anwendungen 1z.B. PakageKit, abrt oder NetworkManager Augenkrebs verursachen. Womit wir auch gleich beim nächsten Negativ-Punkt wären. Die schwarzen Icons für die Lautstärkeregelung und das Bluetooth Applet aus dem Fedora-Icon-Theme wirken wie Fremdkörper und stören den optischen Gesamteindruck ein wenig.

Alles in allem habe ich es bislang jedoch nicht bereut, Gnome 3 durch XFCE zu ersetzen. :mrgreen:

Fußnoten[+]