Schlagwort-Archiv: Kinder

Eine kleine Raupe nimmersatt namens Leon

Leon ist inzwischen so etwas wie eine kleine Raupe nimmersatt.

Sein Essensplan sieht wochentäglich nämlich so aus:

  • 1. Frühstück Zuhause: 1 Schüssel Cornflakes
  • 2. Frühstück im Kindergarten: 1 Scheibe Brot, 1 Joghurt und 1 Schüssel Cornflakes
  • Mittagessen im Kindergarten: variiert, aber immer 1 Hauptspeise plus Nachtisch
  • Abendessen: 1 Becher Schichtsalat

Und auch wenn man es ihm nicht ansieht, aber er hat seit dem er in den Kindergarten geht definitiv ordentlich zugenommen. Näheres werden wir aber wohl am Dienstag bei seiner U8 erfahren ;-)

Selber Schuld – oder: Verwandtschaft trollen für Profis

Ich glaube, ich bin gerade ganz gut im Geschäft, meine Schwiegereltern und meinen Schwager wie ein Profi zu trollen :cool:

Meine Schwiegereltern wollen für ein mysteriöses Geschenk für Leon von mir und meiner Frau Kopien der Ausweise haben. Da gibt es nur ein klitzekleines Problem: mein Personalausweis ist abgelaufen. Und da das mit dem Geschenk bis Ende des Monats unbedingt über die Bühne gehen muss, weil es nur bis dann 3% (auf was auch immer) gibt, bekommen sie ein nettes Zeitproblem, da man auf einen neuen Personalausweis durchaus 4 bis 6 Wochen warten “darf” ;-)

Tja, hätten sie halt mal vorher was gesagt. Selber Schuld! :lol:

Leevkes erster Brei

Heute war es dann so weit: Leevke hat zum ersten mal in ihrem Leben Brei gegessen. Für den Anfang 3 Löffel. Ihre Begeisterung hielt sich jedoch anscheinend in sehr engen Grenzen. Wahrscheinlich hätte sie lieber wie Leon Brot und Gelbwurst gegessen ;-)

Es kam jedoch, was kommen musste: Leon hat den Teller mit Leevkes Brei entdeckt und lautstark eine Kostprobe verlangt. Was er aber nicht wissen konnte, war, das Leevkes Brei ungesüßt ist. Er war wahrscheinlich davon ausgegangen, die sie den selben Grießbrei zu Essen bekommt, wie er. Jedenfalls sprach sein Gesichtsausdruck Bände, nachdem er den ersten Haps, gefolgt von einem Pfui-Teufel-Huster, probiert hatte. Er hat darauf hin spontan beschlossen, lieber sein Brot und die Gelbwurst weiter zu essen :mrgreen:

Nichts kapiert? Die Politik und das Elterngeld

In der Politik werden momentan Forderungen artikuliert, das erst vor wenigen Jahren eingeführte Elterngeld erneut zu überprüfen und ggf. wieder abzuschaffen, da die Geburtenrate in Deutschland im freien Fall sei.

Die Politiker, die solche Forderungen artikulieren, geben damit gleichzeitig zu, das sie das Elterngeld nicht verstanden haben. Das Elterngeld ist eine Lohnersatzleistung, die es Eltern ermöglichen soll, sich maximal 14 Monaten um ihr neugeborenes Kind zu kümmern.

Wer ernsthaft glaubt, das mehr Menschen sich für ein Kind entscheiden, nur weil ihnen der Staat maximal 14 Monate lang maximal 1800 Euro überweist, der hat anscheinend jeden Bezug zur Realität verloren und erkennt nicht, das die Ursache des Geburtenrückganges wo anders liegt:

Unsere Gesellschaft ist schlicht und ergreifend Familien- und Kinderfeindlich geworden!

Wer das nicht glauben kann oder will, der möge doch einfach mal beim nächsten Einkaufsbummel spaßeshalber schauen, wie viele Autos ohne Kindersitz/Babyschale oder andere Anzeichen für “Kind an Bord” auf einem Eltern-Kind-Parkplatz stehen.

Kinder kosten viel Geld

Besonders die Erstausstattung (Kinderzimmer, Kinderwagen) verschlingt locker bei so manchem Vater ein oder mehr Monatsgehälter. Von den laufenden Kosten für Windeln, Pflegeutensilien und andere Notwendigkeiten wollen wir hier noch gar nicht reden.

Würde die Politik ernsthaft den sinkenden Geburtenraten entgegenwirken wollen, wäre es sicher keine schlechte Idee, sich an den Briten ein Beispiel zu nehmen und für Windeln und anderes “Zubehör” nur noch den reduzierten Umsatzsteuersatz zu verlangen und den Eltern-Kind-Parkplatz dem Behindertenparkplatz gleichstellen. Das würde den Eltern sicher mehr helfen, als maximal 14 Monate lang maximal 1800 Euro Elterngeld.

Ein neuer Lebensabschnitt für Leon(?)

Gestern haben wir – bzw. die weltbeste Ehefrau – Leon im Kindergarten angemeldet. Ob wir den Platz bekommen, erfahren wir zwar erst im April, aber es wäre für Leon sicher eine positive Veränderung, wenn er Kontakt zu anderen Kindern bekommt und von denen das ein oder andere lernen kann. Auch wenn er die Anmeldung mit einem sehr energischen Knurren, als wäre er ein wütender Hund, quitiert hat :D

Der große Vorteil des Kindergartens, bei dem wir Leon angemeldet haben, ist, das seine Physiotherapie in der gewohnten Umgebung weiterlaufen kann und wir nicht alles abbrechen und zur Frühförderung wechseln müssen, wie es bei anderen Kindergärten hätte passieren müssen, um den Platz zu bekommen. Und ganz nebenbei liegt der KiGa auch noch direkt an meinem (momentanen) Weg zur Arbeit ;-)

Facebook und die Fakes: es nervt!

Es ist zum verrückt werden. Es vergeht fast kein Tag, an dem nicht irgendwelche Fake-Bilder oder -Seiten auf Facebook ohne Rücksicht auf Verluste geteilt werden.

Es ist schon irgendwie putzig, wie viele Menschen allen ernstes zu glauben scheinen, das ein Unternehmen iPhones oder andere hochwertige Produkte für das “liken” der entsprechenden Seiten verschenken würde. Manchmal könnte man auch glauben, das bei vielen Menschen das Hirn auf Standby schaltet, sobald sie sich bei Facebook einloggen. Als Experiment könnte man ja einfach mal eine Seite mit dem Titel

Die ersten 500 weiblichen Fans werden schwanger ohne vorher Sex gehabt zu haben

anlegen und schauen, wie lange es dauert, bis man die 500 weiblichen Fans zusammen hat.

Viel schlimmer finde ich aber, das immer wieder und trotz der entsprechenden Hinweise, das es sich um Fakes handelt, Bilder von kleinen Kindern oder Babys mit Verbrennungen, Krebstumoren o.ä. geteilt werden, nur weil irgendwer behauptet, das Facebook für jedes Teilen 3 Cent spenden würde.

Was muss man denn noch tun, außer Facebook nicht mehr nutzen, damit dieser Mist endlich aufhört?