kleine Ursache, große Wirkung und lange Suche

Ich liebe solche Bugs. Nicht!

Eine fehlende Bedingung in 2 SQL Abfragen hatte zur Folge, das unter Bestimmten Bedingungen gewisse Informationen im Industrietechnik24-Portal nicht angezeigt wurden. Was den Kunden dazu veranlasst hat, uns zu beauftragen, ihm mehr Rechte zu gewähren.

An sich eine harmlose Geschichte, die auch sehr schnell gefixt war. Nur die Suche hat sich etwas in die Länge gezogen, da sich der Bug sehr gut versteckt hatte.

Ich bin unbesiegbar! :-)

Disclaimer: Das ist nur eine Anspielung auf „James Bond – Golden Eye“ 😉

Bei unserem Kunden, für den wir das Industrietechnik24 System entwickelt haben und weiterentwickeln, hat man sich vor einiger Zeit daran erinnert, das angeblich irgendwann einmal eine Funktion vorhanden war, um die Artikeldaten der Hersteller als Excel-Datei herunterladen zu können. Komischerweise war weder im aktuellen Quellcode noch in den Backups irgendetwas davon zu finden.

Damit blieben nur zwei Möglichkeiten:

  1. Unser Kunde hat irgendwas durcheinander gebracht
  2. Die Funktion war nur sehr kurz implementiert, ging aus Versehen live und wurde anschließend vollständig aus dem Quellcode gelöscht

Da die erste Option eher unwahrscheinlich ist, tendiere ich persönlich zu Option Nr. 2.

Wie dem auch sei: Da die Funktion nicht (mehr) vorhanden ist, unser Kunde diese aber wünscht, haben wir kurzerhand beschlossen, ihm diesen Wunsch zu erfüllen. Was – wie so oft – im ersten Moment einfacher aussieht, als es dann tatsächlich ist. Letztendlich habe ich den ganzen Tag damit verbracht, diese Funktion (mit einigen „Vom Rücken durch die Brust ins Knie“ Hacks) zu implementieren.

Jetzt muss ich morgen nur noch schauen, wie ich die User ablenke, während die CSV-Datei mit den Artikeldaten erstellt wird. Die kann im Extremfall dummerweise bis zu 30 MB groß werden, was entsprechend lange dauert 😯 Aber da fällt mir auch noch was nettes ein, da bin ich mir sicher 😉

Denn wie heißt es so schön:

Wer nicht improvisieren kann, der hat in der Informatik nicht verloren

In diesem Sinne: happy hacking 🙂

Immobilienportale = Resterampe?

Kommt es mir nur so vor, oder sind Immobilienportale wie ImmobilienScout24 oder ImmoWelt zumindest für coburger Makler eine Art Resterampe, auf der all die Immobilien eingestellt werden, die sie auf normalem Wege nicht los werden?

Wenn ich mir so manche Fotos und die geforderte Miete anschaue, beschleicht mich dieser Verdacht zumindest sehr stark.

Liebe Makler/Vermieter, hier mal ein kleiner Tipp von einem potentiellen Kunden/Mieter: Wenn die angebotene Immobilie und die verlangte Miete nicht in einem angemessenen Verhältnis zueinander stehen, werdet ihr noch sehr lange auf Euren Immobilien sitzen bleiben 😉

Vorauseilender Gehorsam?

Nach einem Bericht der Berliner Zeitung speichern die Mobilfunkanbieter E-Plus, Vodafone und T-Mobile viele Daten, die nicht zur Abrechnung benötigt werden, (sog. Verkehrsdaten) zwischen 1 und 6 Monaten quasi „auf Vorrat“.

Zu diesen Daten gehört unter anderem, wann man in welcher Mobilfunkzelle eingeloggt war und wie lange man von dort mit wem telefoniert hat. Auch wenn es in dem Bericht nicht erwähnt wird, würde ich davon ausgehen, das auch diverse Discounter, welche die Netze von D1, D2 oder E-Plus nutzen, von dieser Speicherpraxis ebenfalls betroffen sind. Einziger Lichtblick ist o2, welche den Großteil dieser Daten dem Bericht zu Folge bereits nach 7 Tagen löschen.

Man könnte fast geneigt sein, zu glauben, das diese Unternehmen in einer Art vorauseilendem Gehorsam handeln, für den Fall, das es die Betonköpfe der ehemaligen Volksparteien CDU und CSU schaffen, ihren feuchten Traum von der Wiedereinführung der Vorratsdatenspeicherung durchzusetzen.

Auf jeden Fall sollte sich jeder, der Kunde bei Vodafone, T-Mobile oder E-Plus ist, gut überlegen, ob er weiterhin Kunde dort sein will oder ob er seinen Mobilfunkanbieter nicht lieber wechseln möchte.

Liebe T-Mobile

heute Abend hast Du mich als treuen Xtra-Kunden verloren!

Was ist passiert? Ich wollte eigentlich nur kurz bei meinem Schwager anklingeln lassen, weil er versucht hat, mich anzurufen. Jedoch hat mir eine freundlichen Damen-Stimme erzählt, das ich nur noch 36 Cent Guthaben habe und meine Karte aufladen soll, um wieder zu telefonieren zu können. Ich weiss ja nicht, wie Ihr das nennt, aber ich nenne das Bevormundung! 😈

Naja, dann gehe ich halt nächste Woche zum o2 Store in Coburg und hole mir nen o2 o Vertrag, in der Hoffnung, das ich dort nicht bevormundet werde 😎 Ach ja, meine aktuelle Rufnummer nehme ich natürlich mit zu o2. 😉 Darauf könnt ihr einen lassen! :mrgreen:

Mit den Füßen abgestimmt

Heute, war der Tag des ersten Öl-Wechsels und Kundendienst für unseren Meriva (B). Nachdem mir das Autohaus Staffel mit 200 – 250 Euro doch „etwas“ zu teuer war, hat das unweit entfernt gelegene Autohaus Taubmann den Zuschlag und somit den Auftrag erhalten. Das beste: der geschätzte Preis wurden sogar noch unterboten und die zusätzlich in Auftrag gegebene Autowäsche gab es als „Service“ kostenlos obendrauf.

Der Ersatzwagen für die Zeit der Inspektion war ein Meriva A und ich muss sagen, das die Redensart „ein Unterschied wie Tag und Nacht“ noch fast unter trieben ist. Aber das wäre ja auch irgendwie schlecht, wenn dem nicht so wäre 😉

Also allmählich verliert mich das Autohaus Staffel immer mehr als Kunden. Ich bin inzwischen fast geneigt, meine Reifenwechsel zukünftig auch beim Taubmann machen zu lassen. Besonders nach dem Bock, den sie beim Staffel beim letzten Reifenwechsel geschossen haben: Erst sind die Reifen nicht auffindbar, was man mir aber erst nach über 1 Std. Warten mitteilt, dann sind sie am nächsten Tag doch da, aber irgendwelche Kulanz für die 1 Std. unnötiges warten und die doppelte Fahrerei? Fehlanzeige! Voller Preis berechnet. 👿

Ist die Content-Mafia nicht eigentlich ein Content-Kartell?

Die Content-Industrie wird wegen ihres teilweise mehr als fragwürdigen Handelns das fast immer zum Nachteil der Nutzer/Kunden geht, sehr oft auch als Content-Mafia bezeichnet. Ich finde den Begriff des Content-Kartells bzw. der Content-Kartelle wesentlich besser, weil treffender.

Einfach übersetzt ist ein Kartell ja nichts anderes wie ein Zusammenschluss z.B. von Anbietern zum Nachteil der Kunden. Kartelle haben auch immer die Absicht, den Wettbewerb in ihrem Marktsegment soweit wie möglich zu unterbinden oder sogar den Markt monopolartig unter den Kartellteilnehmern aufzuteilen. Und nichts anderes macht die Content-Industrie. Sie schottet „Ihren“ Markt soweit möglich gegen neue Wettbewerber und Vertriebsmodelle ab, weil sie nicht willens oder fähig ist, ihre veralteten Geschäfts- und Vertriebsmodelle an die veränderte Wirklichkeit anzupassen. Stattdessen werden Scharen von Lobbyisten gehalten, um die Gesetzgebung nach den eigenen Interessen zu beeinflussen und somit ihre veralteten Geschäfts- und Vertriebsmodelle künstlich am Leben zu erhalten.

Vielleicht sollte mal jemand den Content-Kartellen erklären, dass das Leben aus stetiger Veränderung besteht und der Stillstand, den sie praktizieren, irgendwann unweigerlich ihren Tod bedeutet.