If it’s not in the bugtracker, it’s not a bug!

Vor knapp 2 Wochen haben wir im IT24 eine Änderung aktiviert, die uns automatisch über schwere Fehler, die während des Betriebs auftreten, per Mail informiert.

Da die Fehlermeldungen zusätzlich auch vom IT24 protokolliert werden, können wir anhand des Protokolls relativ einfach herausfinden, ob der betreffende Fehler gehäuft auftritt oder ob es vielleicht irgend ein Muster oder Gemeinsamkeiten bei dem Fehler gibt.

Viel interessanter ist jedoch der Umstand, das es viele Kunden anscheinend nicht für notwendig erachten, uns über die Fehler zu informieren und stattdessen anscheinend glauben, der Fehler würde schon irgendwann von alleine verschwinden 😯

Vielleicht sollte man den Kunden bei Gelegenheit mal verraten, das wir nur Fehler beseitigen können, von deren Existenz wir wissen 😉

Frei nach dem Motto:

If it’s not in the bugtracker, it’s not a bug!

Mieses Timing

Warum müssen Hardware-Defekte eigentlich immer so ein besch…eidenes Timing haben?

Samstag Nachmittag hatte ich auf einmal nur noch ein Standbild. Nix ging mehr. In der Hoffnung, das Notebook sei einfach nur ein wenig zu warm geworden, das Gerät ausgeschaltet und ein wenig gewartet, bis es sich vielleicht wieder abgekühlt hat. Doch das half leider auch nicht weiter. Anstatt meines Desktops bzw. des Start-Bildschirms bekam ich nur noch graue und weiße Rechtecke zu sehen, egal wie oft ich neu gestartet habe. Das hieß dann, den Rest des Wochenendes mit dem Smartphone ins Web gehen. Geht zwar auch, aber es gibt schöneres.

Am Montag dann mit dem Notebook auf zur Firma Regenspurger, in der Hoffnung, das ich wenigstens noch irgendwie an meine Daten komme. Die erste Diagnose war dann aber durchwachsen. Festplatte etc funktionieren anscheinend noch, aber das Kabel vom Mainboard zum Display hätte entweder nen Wackelkontakt oder wäre defekt.

Da die Reparatur mit mindestens 200 Euro zu buche geschlagen hätte, was sich bei einem 3 Jahre alten Notebook nicht mehr wirklich rentiert hätte und a der Service des Herstellers inzwischen aber recht grottig ist (ein Notebook eines anderen Kunden war vor ca 10 Wochen eingeschickt worden und bislang 0 Reaktion) habe ich dann schweren Herzens ein neues Notebook ohne Betriebssystem für 450 Euro gekauft.

Den Rest des Montag Abends habe ich dann damit verbracht, die Daten vom alten Notebook mit Zwischenstopp auf einer neuen Festplatte auf das neue Notebook zu kopieren und vorher auf dem neuen Notebook die 64bit Version von Fedora 16 zu installieren. Nachdem die Daten dann irgendwann einmal ihren Umzug vollendet hatten, habe ich noch einige Stunden damit zugebracht, das System nach meinen Vorlieben einzurichten. Für die paar Windows Programme, die ich für das Onlinebanking und die Steuererklärung benötige, habe ich mir heute dann eine Windows XP VM 1Virtuelle Maschine installiert. 😉

Jetzt hoffe ich mal, das ich nicht wieder in 3 Jahren den selben Spaß habe 😎

Fußnoten[+]

Liebe T-Mobile

heute Abend hast Du mich als treuen Xtra-Kunden verloren!

Was ist passiert? Ich wollte eigentlich nur kurz bei meinem Schwager anklingeln lassen, weil er versucht hat, mich anzurufen. Jedoch hat mir eine freundlichen Damen-Stimme erzählt, das ich nur noch 36 Cent Guthaben habe und meine Karte aufladen soll, um wieder zu telefonieren zu können. Ich weiss ja nicht, wie Ihr das nennt, aber ich nenne das Bevormundung! 😈

Naja, dann gehe ich halt nächste Woche zum o2 Store in Coburg und hole mir nen o2 o Vertrag, in der Hoffnung, das ich dort nicht bevormundet werde 😎 Ach ja, meine aktuelle Rufnummer nehme ich natürlich mit zu o2. 😉 Darauf könnt ihr einen lassen! :mrgreen:

Ist die Content-Mafia nicht eigentlich ein Content-Kartell?

Die Content-Industrie wird wegen ihres teilweise mehr als fragwürdigen Handelns das fast immer zum Nachteil der Nutzer/Kunden geht, sehr oft auch als Content-Mafia bezeichnet. Ich finde den Begriff des Content-Kartells bzw. der Content-Kartelle wesentlich besser, weil treffender.

Einfach übersetzt ist ein Kartell ja nichts anderes wie ein Zusammenschluss z.B. von Anbietern zum Nachteil der Kunden. Kartelle haben auch immer die Absicht, den Wettbewerb in ihrem Marktsegment soweit wie möglich zu unterbinden oder sogar den Markt monopolartig unter den Kartellteilnehmern aufzuteilen. Und nichts anderes macht die Content-Industrie. Sie schottet „Ihren“ Markt soweit möglich gegen neue Wettbewerber und Vertriebsmodelle ab, weil sie nicht willens oder fähig ist, ihre veralteten Geschäfts- und Vertriebsmodelle an die veränderte Wirklichkeit anzupassen. Stattdessen werden Scharen von Lobbyisten gehalten, um die Gesetzgebung nach den eigenen Interessen zu beeinflussen und somit ihre veralteten Geschäfts- und Vertriebsmodelle künstlich am Leben zu erhalten.

Vielleicht sollte mal jemand den Content-Kartellen erklären, dass das Leben aus stetiger Veränderung besteht und der Stillstand, den sie praktizieren, irgendwann unweigerlich ihren Tod bedeutet.