Grün ist das neue Gelb …

… und wer Grün wählt, der bekommt Schwarz. Und das dem so ist, hat man zuletzt eindrucksvoll im Saarland und in Hamburg gesehen.

Wer noch immer glaubt, das die Grünen eine linke Partei sind, mag damit im Bezug auf einzelne Landesverbände oder deren untergeordnete Gliederungen Recht haben, aber zumindest auf Bundesebene und in vielen Landesverbänden, ist die Ähnlichkeit zur FDP so frapierend, das es mich nicht wundern würde, wenn beide Parteien in naher Zukunft fusionieren würden.

Und wessen Geistes Kind die Vorsitzende dieser ehemals linken Partei ist, hat sie selber eindrucksvoll demonstriert, als sie angekündigt hat, nach der Wahl in Berlin die Mitglieder der Piratenpartei resozialisieren zu wollen, um damit einen politischen Konkurrenten auszuschalten. Ich bin ehrlich gesagt erschrocken, solch eine Aussage aus dem Mund einer erfahrenen Politikerin (Frau Künast war zwischenzeitlich mal Bundesministerin) zu hören und verwundert, das es niemand vom Spitzenpersonal der Sellerie-Partei für nötig gehalten hat, sich von solchen Äußerungen zu distanzieren.

Man sollte erwähnen, das in vielen pseudo-demokratischen Staaten mit Resozialisierung oftmals eine Umerziehung der betroffenen Personen mit dem Ziel, diese auf Linie zur Staatsführung zu bringen, gemeint ist. Und der Kontext der Äußerung, das Frau Künast die Piraten resozialisieren möchte, damit sie zukünftig nicht mehr zu Wahlen antreten, lässt ein erschreckendes Maß an rechtem Gedankengut bei dieser Frau erkennen.

Die Grünen täten sehr gut daran, sich von Frau Künast und ihren kruden Äußerungen und Gedanken schnell und deutlich zu distanzieren und Frau Künast einen umgehenden Verzicht auf alle Parteiämter nahe zu legen. Wer solche kruden Gedanken hegt und sich obendrein auch noch traut, diese öffentlich zu äußern, hat sich in meinen Augen als Demokrat selber disqualifiziert und somit auch nichts mehr in irgendwelchen Spitzenpositionen einer demokratischen Partei zu suchen.

Disclaimer: Ich bin weder Parteimitglied der Grünen noch der Piratenpartei

Untere Gruppe

Vor einiger Zeit gab es auf Xing die Möglichkeit, an einer Gehaltsumfrage des Manager Magazin teilzunehmen. Am Ende der Umfrage hatte man zusätzlich die Möglichkeit, eine individuelle Gehaltsanalyse anzufordern, was ich auch tat.

Heute kam dann also die Mail mit dem Link zu Analyse und das Ergebnis hat mich ehrlich gesagt nicht wirklich überrascht: Mit meinem (letzten) Gehalt befinde ich mich durchweg in der unteren Gehaltsgruppe. Was mich schon eher überrascht hat, war das durchschnittliche Jahreseinkommen, das andere in einer vergleichbaren Position bekommen. Das bewegt sich zwischen 43.000 und 53.000 Euro, was einem Brutto-Monatsgehalt von 3.500 bis 4.5001 entspricht. Zum Vergleich: Mein Jahresgehalt belief sich auf 21.600 Euro, sprich 1.800 Euro pro Monat.

Im Moment wäre ich schon froh, eine Stelle zu finden, wo ich wenigstens 3.000 Euro im Monat bekommen würde.

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