Mein neuestes Spielzeug: Google+

Ja, auch ich bin schon bei Google+. Wer es noch nicht kennt: Google+ ist die Antwort von Google auf Facebook. Mein erster Eindruck ist durchweg positiv. Man könnte es auch mit einem Zitat von Gerhard Schröder aus seinem ’98er Wahlkampf zusammenfassen:

Wir machen nicht alles besser, aber vieles anders

Natürlich sollte man auch bei Google+ überlegen, was man dort postet und was nicht, aber die Einstellungen für die Privatsphäre und das gesamte Handling sind definitiv um Längen besser gelöst, als bei Facebook.

Wer auch bei Google+ ist und mich circlen möchte, folge einfach diesem Link ;-)

Weiterbildung = Privatvergnügen?!?

Ich dachte bei meinem Erstgespräch heute echt, mich hauts!

Offiziell gibt es von der Bundesagentur für Arbeit Bildungsgutscheine, damit man sich als Arbeitsloser weiterbilden kann. Dummerweise sind die entsprechenden Mittel aber so stark zusammen gestrichen worden, das die BA diese Gutscheine nur noch heraus rückt, wenn eine Einstellungszusage vorliegt, sprich man schon so gut wie raus aus der Arbeitslosigkeit ist. Somit ist man als Arbeitsloser ohne aktuelle Aussicht auf eine neue Stelle ziemlich dumm dran, weil man gezwungen ist, Weiterbildungen aus der eigenen Tasche zu bezahlen.

Ich weiß ja nicht, ob das nur mir so geht, aber irgendwie widerspricht sich die ganze Sache: Geld für Weiterbildungen nur dann heraus zu rücken, wenn man eh schon so gut wie raus aus der Arbeitslosigkeit ist und die die noch keine neue Stelle in Aussicht haben und ggf eine Weiterbildung eventuell sogar nötiger hätten, blicken in die Röhre, weil man ihnen zu verstehen gibt: Help yourself!

E10 und die Politik

Falls man sich noch immer wundert, warum die Politik den E10 Kraftstoff so hartnäckig verteidigt, sollte man folgendes nicht vergessen:

  1. Die Dienstwagen von Politikern sind in der Regel mit Dieselmotoren bestückt. Da Politiker oft und viel unterwegs sind, haben sich die Mehrkosten in der Anschaffung sehr schnell durch den Preisvorteil an der Zapfsäule amortisiert.
  2. Die gesamte Regierung wird aus Steuermitteln finanziert. Das bedeute auch, das ein Minister die Tankrechnungen für dienstliche Fahrten nicht selber bezahlen muss. Das tut letztendlich der Steuerzahler. Und wie einfach man privates und dienstliches verbinden kann, hat Ulla Schmidt sehr gut in ihrem letzten Spanien-Urlaub als Gesundheitsministerin vorgemacht.

Ich wette, das die Herren Minister auch nur dann mit gutem Vorbild vorangehen und E10 tanken (lassen), wenn die Medien in der Nähe sind. Ansonsten werden die Fahrzeuge der Ministerien mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit mit SuperPlus bzw. normalem Diesel betankt. Es würde ja auch etwas peinlich sein, wenn der Dienstwagen von Herrn Brüderle oder Herrn Röttgen auf der A1 mit einem Motorschaden liegenbleiben würde, weil der E10 Kraftstoff vielleicht doch nicht so ungefährlich ist :mrgreen:

Nein, das Privileg des Motorschadens bleibt wahrscheinlich dem Steuern zahlendem Stimmvieh vorbehalten :evil:

Inkognito auf twitter

Wer auf twitter inkognito unterwegs sein möchte, ohne gleich seinen Account auf privat umzuschalten, kann das auch durch folgende Schritte erreichen:

  • anstelle des echten Namens ein Pseudonym verwenden
  • in den Einstellungen die Optionen
    • “Erlaube anderen, mich mithilfe meiner email Adresse zu finden” und
    • “Tweets mit Ortsangabe versehen” deaktivieren
  • für die URL zur eigenen Webseite einen URL-Verkürzer (bit.ly, goo.gl etc) nutzen und die gekürzte URL bei twitter eintragen
  • die Biographie entweder leer lassen oder nur allgemeine Informationen, die keinen Rückschluss auf die eigene Identität zulassen, eintragen
  • den Wohnort nur andeuten (z.B. “Großraum Hamburg” anstelle von “St. Pauli”)

Wenn man diese Tipps befolgt, sollte man sich relativ inkognito auf twitter bewegen können, ohne das einen der eigene Chef/Vermieter/Nachbar etc sofort auf twitter findet und einem dann wohl möglich auch noch folgt ;-)

Ich gebe jedoch keine Erfolgsgarantie ab 8-)

Facebook

Ich überlege momentan ernsthaft, meinen Facebook Account ruhen zu lassen. In der letzten Zeit hat sich bei mir den Eindruck verstärkt, das viele meiner virtuellen Freunde dort nur noch am virtuelle Freunde sammeln sind oder völlig belanglosen Müll nach dem Motto

Hab grade entdeckt, das ich nen Pickel auf der Nase habe

posten. Wayne interessiert so was? Mich nicht wirklich!

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kleiner Gourmet

Langsam aber sicher entwickelt sich Leon immer mehr zu einem Gourmet-Baby :-)

Die letzten beiden Tage hat er es doch allen Ernstes gewagt, die kulinarischen Kreationen seiner Mutter unter lautem Protest zu verschmähen. Sowohl das Karotten-Apfel-Kompott von gestern als auch das heutige Apfel-Kartoffel-Kompott haben dem jungen Mann anscheinend nicht gemundet :-(

Banause! 8-)

Muss mal gesagt werden 2.0

Wie man wahrscheinlich auch an der erhöhten Anzahl von Posts seit Freitag Nacht erkennen kann, ist mit dem Wechsel von Serendipity zu WordPress und der Entscheidung, Fedora-Blog.de zum Jahresende zu beerdigen, anscheinend die Lust am Boggen zurückgekehrt.

Spätestens seit ich mich entschlossen habe, Fedora-Blog.de zum Jahresende zu schließen und somit das Projekt zu beerdigen, fühle ich mir irgendwie befreiter.

Und als Beweis, gibt es noch ein wenig Rock’n'Roll von KISS auf die Ohren.

http://www.youtube.com/watch?v=LeBTOt2POmU

Shame on you IHK Coburg!

Dass das Weiterbildungsprogramm der IHK zu Coburg für (Fach)Informatiker nicht so pralle ist, habe ich ja schon immer befürchtet, immerhin sind die dort aufgeführten Weiterbildungen eher für Angestellte in der Verwaltung oder Industrie interessant. Einzige Ausnahme ist der Ausbilder-Lehrgang, der aber auch nur dann interessant ist, wenn in naher Zukunft als Ausbilder in Aktion treten wird.

Der Blick in die Weiterbildungsangebote an sich lässt somit schon böses ahnen, aber wenn man im Internet googelt, welche IHKs z.B. eine Weiterbildung zum IT Systems Manager anbieten, bekommt man traurige Gewissheit: die nächste IHK, die eine solche Weiterbildung anbietet, ist die IHK zu Nürnberg!

Von den IT-Kursen, die von der VHS Coburg angeboten werden, wollen wir gar nicht erst reden. Damit kann man einen Informatiker höchsten zu Tode langweilen, solange er nicht der Dozent ist ;-)

Konsolidierung?

Im Moment bin ich stark am überlegen, ob ich mein Linux-Blog nicht mit diesem Blog zusammenlegen und die Linux- und OpenSource-Beiträge zukünftig nicht einfach in einer speziellen Kategorie ablegen sollte.

Auf Dauer wird es mir einfach zu viel, 2 Blogs mit Artikeln zu versorgen und die Software zu warten. Zumal es die Entwickler von Serendipity bislang nicht geschafft haben, ein automatisches Update wie bei WordPress zu implementieren :-(

Update:

Alea iacta est. Mein Linux-Blog zum Ende des Jahres geschlossen und mit diesem Blog verschmolzen. Und das beste: ich habe kein schlechtes Gewissen dabei :-)