Aufräumen und Entrümpeln

Ich habe heute mal ein wenig meine Subdomains entrümpelt und auf meinen Domains aufgeräumt.

Bislang war es so, das mein Linkverkürzer auf der Domain www.juli1981.de läuft, während meine Piwik-Installation als Subdomain dieses Blogs lief. Das habe heute kurzerhand geändert und damit auch eine gewisse Ordnung hergestellt: Meine beiden Blogs laufen jetzt auf ihrer jeweiligen Domain, während zusätzliche Services, die ich selber hoste, ab sofort auf www.juli1981.de laufen.

Bei der Gelegenheit habe ich den Linkverkürzer auch noch mit Piwik verknüpft, so das ich zukünftig alle Besucherstatistiken an eine Stelle gebündelt habe.

Zusätzlich habe ich ein paar Subdomains oder Umleitungen, die nur dazu dienten, sperrige Profil-URLs leichter merkbar zu machen, durch URLs meines Linkverkürzers ersetzt. Und dank der Verbindung mit den Besucherstatistiken kann ich ab sofort feststellen, von woher die Besucher meiner Profile gekommen sind. Google+ und Co bieten so ein Feature ja nicht an.

Vorratsdatenspeicherung 2.0?

Laut diversen Medien (u.a. heise) hat Winfried Kretschmann, seines Zeichens grüner Ministerpräsident von Baden-Würtemberg, einen eigenen Vorschlag in die Diskussion um eine PKW-Maut präsentiert.

Gemäß dem Vorschlag von Herrn Kretschmann sollen alle PKW-Bewegungen satellitengestützt aufgezeichnet und zentral gespeichert werden. Anhand dieser Daten soll dann die zu entrichtende Maut berechnet werden.

So gut der Vorschlag im ersten Moment klingt, so schlecht ist er auf den zweiten Blick. Das, was Herr Kretschmann da vorschlägt ist im Grunde nichts anderes, als eine Art Vorratsdatenspeicherung für PKWs. Anhand der gespeicherten Daten kann man dann sehr einfach Bewegungsprofile erstellen oder auch nur herausfinden, wer wann wo war. Keine sehr schöne Vorstellung oder? 1984 und der gläserne Bürger lassen grüßen!

Und das solche Datenmengen alleine schon aufgrund ihrer Existenz gewissen Begehrlichkeiten bei Nachrichtendiensten und Ermittlungsbehörden wecken, muss wahrscheinlich auch nicht mehr erwähnt werden.

Bin ich in der Muppet-Show gelandet??

Bekanntlicher weise suche ich inzwischen bayernweit nach einem neuen Job. Jetzt hat es sich gestern ergeben, das ich nächsten Donnerstag in München ein Vorstellungsgespräch bei einem großen Versicherungskonzern habe.

Da ich auf den Fahrkosten nur ungern sitzenbleiben möchte, habe ich also bei der Arbeitsagentur angerufen, damit die mir den entsprechenden Erstattungsantrag zuschicken. Heute Vormittag rief mich jedoch die Vertretung meiner Vermttlerin an und erklärte mir, dass das mit der Erstattung nicht ginge, da ich ja nur im Umkreis von 50 Kilometern suchen würde und München weiter als 50 Km entfernt sei. :shock:

Nachdem ich der guten Dame dann erklärt habe, das ich mittlerweile bayernweit suche und sie mein Profil entsprechend geändert hat, bekomme ich den Antrag jetzt doch noch.

Bin ich in der Muppet-Show gelandet oder was soll der Käse?? :evil:

Warum die VZ-Netzwerke das nächste MySpace sind

Ich wage einfach mal, die These aufzustellen, das die VZ-Netzwerke das nächste MySpace sein werden.

Einerseits, weil die VZ-Netzwerke aufgrund ihres teils rigiden Datenschutzes1 und der völlig altbackenen Oberfläche schlicht und einfach unattraktiv sind. Was war denn die letzte große Neuerung? Ein Facelift für den Buschfunk! Oder anders gesagt: Wo ist das Killer-Feature der VZ-Netzwerke? Es gibt keins! Die VZ-Netzwerke vermitteln ihren Nutzern einfach ein Gefühl von Stillstand in der Weiterentwicklung und das rächt sich in abwandernden Nutzern.

Andererseits wird die Nutzerzahl der VZ-Netzwerke eher kleiner oder bleibt im besten Fall einigermaßen konstant. Einen größeren Abgang von Nutzern (>= 100.000) dürfte den VZ-Netzwerken aber wohl deutlich mehr zusetzen, als beispielsweise Facebook.

Schlussendlich muss man aber einfach sagen, das die Zeit der kleinen Netzwerke schlicht und ergreifend vorbei ist, weil die meisten Menschen, wenn Sie z.B. alte Freunde suchen, dies gleich bei Facebook tun und immer weniger Menschen bereit sind, in mehreren Netzwerken parallel angemeldet zu sein.

  1. Profile nicht öffentlich zugänglich, keine Infos über Profiländerungen im Buschfunk []

Doppelt gemoppelt?

Heute kam Post von der Arbeitsagentur. Der Termin für das Gespräch mit der Betreuerin1 und ein Fragebogen zur Vorbereitung für das Gespräch.

Beim Durchlesen der Fragen, hatte ich neben einigen Lachanfällen auch teilweise den Eindruck, die Fragen schon einmal beantwortet zu haben: bei der Registrierung für die Jobbörse. Also quasi doppelte Arbeit :-( Nichts desto trotz habe ich den Fragebogen partiell ausgefüllt. Lediglich bei den Felder zu den Fähigkeiten und Kenntnissen habe ich mir erlaubt, auf mein Profil bei der Jobbörse zu verweisen 8-) Man muss ja nicht alles doppelt und dreifach machen ;-)

Meine absolute Lieblingsfrage in dem Fragebogen ist aber folgende:

Gehen Sie davon aus, dass Sie in den nächsten 3 Monaten eine Stelle finden?

Soll man da lachen oder weinen? :mrgreen: Woher soll ich denn wissen, ob ich binnen 3 Monaten einen Arbeitgeber finde, der bereit ist, meine Gehaltsforderung zu akzeptieren? Und viel wichtiger: Was passiert, wenn ich “Ja” ankreuze, aber nach 3 Monaten noch keine neue Stelle habe? Krieg ich dann Stress mit meiner Betreuerin? Fragen über Fragen 8-)

  1. ich mag diesen Begriff irgendwie nicht :mrgreen: []

Bevormundung durch die Arbeitsagentur

Als arbeitssuchend gemeldeter ist man echt total am A****! Nicht nur, das man 60 bzw. 67% des letzten Lohns auskommen muss. Man wird auch noch von der Arbeitsagentur bevormundet:

Sobald man bei der Jobbörse der Arbeitsagentur über ein Profil verfügt und sich arbeitssuchend meldet, läuft man als “unter Betreuung der Arbeitsagentur” (!sic), was im Endeffekt heißt, das man seine persönlichen Daten nicht mehr selber ändern kann, sondern jedes mal seinen Vermittler damit behelligen muss. Das gleiche gilt für Stellengesuche, die man vor der Meldung als arbeitssuchend angelegt hat. Auch auf die hält die Arbeitsagentur dann im schlimmsten Fall die Hand drauf und man muss für jede Änderung seinen Vermittler belästigen.

Da kommt man sich irgendwie wie ein kleines Kind vor und das gefällt mir nicht wirklich!