Vorausschauend einkaufen

Auch wenn es sich im ersten Moment etwas komisch anfühlt, bei über 25°C lange Sportklamotten zu kaufen, habe ich mir diese Woche sowohl eine lange Laufhose, als auch ein langärmliges Laufshirt mit Kapuze zugelegt. Der nächste Herbst/Winter kommt bestimmt 😎

Das im Moment Intersport im Sale gerade Nachlässe von bis zu 70% auf einzelne Teile gewährt, hat die Sache natürlich stark vereinfacht 😉

Zumal ich inzwischen den größten Teil meiner Laufkleidung entweder bei Intersport oder bei Decathlon einkaufe, da – sofern man nicht die billigsten Sachen kauft – die Qualität und das Preis-Leistungsverhältnis in meinen Augen sehr gut sind und die „Low-Budget-Lösung“ für meine Zwecke völlig ausreichend ist.

Ich brauche keine Laufhosen oder -Shirts für über 50 Euro, nur um damit „eine Runde um den  Block“ zu laufen. Wobei der „Block“ mittlerweile auch schon mal 7 Kilometer groß sein kann 😀

Ausgetretene Pfade verlassen

Gestern Abend habe ich auf meiner Feierabenrunde mal spontan entschlossen, meine übliche Strecke zu verlassen und etwas neues zu probieren.

Insgesamt war das keine schlechte Idee. Die Route war nur unwesentlich länger als die, die ich zuletzt immer gelaufen bin und die Steigungen waren angenehm lang gezogen.

Mal schauen, vielleicht laufe ich die Route ja zukünftig im Wechsel. Ein wenig Abwechselung im (Lauf)Alltag schadet sicher nicht 😉

Ich kann auch spontan

Keine Ahnung, was mich geritten hat, aber als ich gestern Abend meine Feierabend-Runde laufen wollte, habe ich spontan beschlossen, an der Einmündung Sonneberger Straße nicht links abzubiegen und die übliche Runde durch das thüringer Viertel zu laufen, sondern stattdessen geradeaus weiter nach Scheuerfeld zu laufen.

Der Anstieg, den Judenberg nach Scheuerfeld rauf sah auch schlimmer aus, als er tatsächlich war. Jedenfalls hatte am Ende des Anstiegs wieder Erwarten noch genug Puste, um auf die eingeplante Pause zu verzichten. Stattdessen bin ich direkt den geplanten Kringel durch die Dr.-Otto-Straße, den Steinmitzig und die Devßingstraße zurück zum Judenberg und dann wieder zurück nach Hause gelaufen.

Zuhause hat sich dann noch zu dem guten Gefühl, statt der üblichen 3,7 fast 4,5 Kilometer gelaufen zu sein auch die Erkenntnis gesellt, das den Hobylauf beim Coburger Nightrun in einer ordentlichen Zeit zu finishen, eine lösbare Aufgabe sein sollte.

The sound of silence

Simon & Garfunkel – The Sound of Silence – Madison Square Garden, NYC – 2009/10/29&30

Ich laufe jetzt schon seit einiger Zeit mit meiner Polar M400 Uhr und habe das Smartphone bislang beim Laufen nur noch als MP3-Player verwendet. Seit einigen Wochen laufe ich jedoch komplett ohne Musik, weil ich es angenehmer finde, statt von Musik von den Geräuschen der Umgebung begleitet zu werden.

Es ist einfach viel angenehmer, beim Laufen den Zwitschern der Vögel zu lauschen, als sich von irgendwelchen Musik-Beats oder -Takten anpeitschen zu lassen.

Zusatzmeter

Immer die selbe Runde laufen ist ja im Grunde irgendwann langweilig und deshalb habe ich meine Runde gestern spontan ein wenig verlängert, indem ich einen zusätzlichen Schlenker gelaufen bin.

Die Zeit und Pace haben sicher noch ein wenig Luft nach oben, aber das liegt auch an der Erkältung, die mich in der letzten Woche ordentlich ausgebremst hat und die mir anscheinend immer noch ein wenig in den Knochen steckt.

Ich habe auch letzte Woche mal probiert, die bisherige Runde in entgegengesetzter Richtung zu laufen, was sich aber wegen der permanenten Steigung auf dem letzten Kilometer, die zwar nicht stark ist, aber auf Dauer ordentlich auf die Pumpe geht,  als schlechte Idee herausgestellt hat.

Neue Laufschuhe und neue Bestzeit

Von einem Arbeitskollegen habe ich den Tipp bekommen, mal bei Outlet46 zu schauen, weil ich ehrlich gesagt ein Problem damit habe, über 100 Euro für ein Paar Laufschuhe auszugeben.

Nach einigem Suchen habe ich mir dann den X-Scream Foil in Blau von Salomon bestelllt, der mir alles in allem am besten gefallen hat – insbesondere die Ersparnis zum UVP 😉

Da ich jedoch gestern nicht mehr dazu gekommen bin, die Schuhe auf meiner Hausstrecke einzuweihen, wurden sie zuerst heute Nachmittag bei einem Spaziergang mit Leon ein wenig einglaufen, bevor sie dann heute Abend bei einer schnellen Runde quasi offiziell in Dienst gestellt wurden.

Keine Ahnung, ob es an den Schuhen oder der Tatsache, das ich diese Woche fast jeden Tag gelaufen bin, lag, aber jedenfalls habe ich dann auch mal gleich meine Zeit für die Runde und damit auch meine Zeit pro Kilometer deutlich verbessert.

Ich tippe mal auf eine Kombination aus beidem 😉

Von nix kommt nix!

Spontane Entscheidungen sind ja eigentlich nicht so mein Ding – zumindest beim Sport. Heute habe ich mich da aber doch mal spontan entschlossen bei meinen Runden um den Goldbergsee eine weitere Runde dran zu hängen und 3 anstatt der üblichen 2 Runden zu laufen.

Das hat mich in sofern selbst überrascht, weil ich heute mal wieder die Runde entlang der Rodacher Straße und nicht Richtung Sulzbach begonnen habe, was für mein Empfinden die anspruchsvollere Art ist, die Runde zu laufen. Ich mag mich da aber auch täuschen.

Nichts desto trotz standen am Ende 6 Kilometer auf der „Uhr“ und eine eher durchwachsene Pace. Das lag aber auch daran, das ich auf der letzen Runde ziemlich auf dem sprichwörtlichen Zahnfleisch gegangen bin. Das ist aber nichts, was man nicht durch Training wieder gerade biegen kann. Jedenfalls weiß ich jetzt, das ich auch in der Lage bin, 6 Kilometer in einer halbwegs ordentlichen Zeit zu laufen. ✌ 💪