Das EU-Rettungspaket für Griechenland erklärt

Da das Rettungspaket für Griechenland für einen normal sterblichen kaum zu durchschauen ist, will ich mal versuchen, die ganze Sache anhand einer kleinen Geschichte zu verdeutlichen:

Ein deutscher Tourist betritt in Griechenland ein Hotel. Da er sich die Zimmer zuerst in Ruhe ansehen möchte, gibt er dem Hotelier 100 Euro als Sicherheit und geht nach oben zu den Zimmern.

Der Hotelier nimmt das Geld, rennt damit zum örtlichen Metzger um seine Schulden zu begleichen. Der Metzger geht mit dem Geld zu seinem Bauern, um die letzten beiden Fleischlieferungen zu bezahlen. Der Bauer wiederum geht mit den 100 Euro zur örtlichen Prostituierten und bezahlt seine letzten beiden Besuche bei ihr. Die Prostituierte geht mit den 100 Euro zum Hotelier um dort ihre Schulden zu bezahlen.

Kurz nachdem die Prostituierte das Hotel verlassen hat, kommt der Deutsche Tourist wieder nach unten, teilt dem Hotelier mit, das ihm keines der Zimmer gefällt, nimmt seine 100 Euro und geht.

Und die Moral von der Geschichte? Alle Schulden sind bezahlt, aber Geld hat trotzdem keiner der Griechen 😉

Verantwortungsvolle Politik

Politiker schwadronieren ja gerne über „verantwortungsvolle Politik“, aber meiste bleibt es dann bei Lippenbekenntnissen. Für mich würde verantwortungsvolle Politik bedeuten:

Langfristig statt kurzfristig denken

Momentan hat man zumindest das Gefühl, das Politiker sehr oft nur bis zur nächsten Wahl denken und der Machterhalt einen höheren Stellenwert gewähren als er verdient. Wenn es gelänge, das Politiker auch über die nächste Wahl hinaus denken und planen, dann wären wir sicherlich ein gutes Stück weiter. Dieses kurzfristige Denken und die häufen Kehrtwendungen und der damit verbundene Zick-Zack-Kurs (jüngstes Beispiel: Ausstieg aus der Kernenergie) schaden Deutschland mehr, als das sie dem Land nützen. Abgesehen davon, dass das Vertrauen in den Verlässlichkeit politischer Entscheidungen sinkt. Die Menschen und Unternehmen in diesem Land wollen und brauchen eine gewisse Planungssicherheit, damit sie Gelder investieren. „Verantwortungsvolle Politik“ weiterlesen

Großes Kino … im Kindergarten?

Wenn man so den Bericht der Neuen Presse über die gestrige Stadtratssitzung liest könnte man echt meinen, das wäre großes Kino (Ironie) gewesen. Nur leider scheinen einige Stadträte selbigen mit einem Kindergarten zu verwechseln. Wie sonst soll man es sich erklären, das immer wieder Anträge gestellt werden, die bestenfalls Schmunzeln und Kopfschütteln verursachen?

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