Twitter langweilt!

Gut möglich, das es daran liegt, das sich meine Prioritäten momentan(?) ein wenig verschoben haben, aber Twitter langweilt mich im Moment tierisch.

Viele Accounts, denen ich momentan folge, posten im Moment vieles, bei dem ich mir sage

wayne interessiert’s?!?

Ja, ich weiß, dass das deren gutes Recht ist und das ich meine Following-Liste wahrscheinlich mal feucht durchwischen müsste. Aber dazu habe ich im Moment gerade keinen Nerv.

Von daher ist Twitter im Moment für mich einfach nur sehr langweilig, wegen vielem (für mich) belanglosen Zeug.

Also wundert Euch bitte nicht, wenn ich auf dem Kanal gerade etwas ruhiger als sonst bin.

Wenn Webseiten ihre Leser zu Spammern machen

Ich habe ja bereits vor einiger Zeit etwas über diese Gewinnspiele geschrieben, bei denen man auf möglichst vielen Kanälen Werbung für das Gewinnspiel und die veranstaltende Seite machen muss, um bessere Gewinnchancen zu haben.

Und um es deutlich zu sagen, das, was die Betreiber der Seiten da von ihren Lesern verlangen, ist nichts anderes, als Spamming durch die eigene Leserschaft! 

Und zu dem Lossystem gibt es eigentlich nur folgendes zu sagen:

Dieses „Lossystem“ ist einfach nur scheiße. Das heißt:“Der, der die meisten Accounts im Internet hat, hat auch gleich mal höhere Gewinnchancen“. Jeder, der sich z.B. nicht auf das #FB Niveau herabgibt und doch einen Account hat, hat gleich mal verloren. Außerdem hat es gerade @stereopoly eigentlich nicht nötig, solch einen Bullshit zu verzapfen.

(via)

Dabei scheint man aber auch zu vergessen, das man sich durch so etwas in den Augen Dritter als seriöse Seite disqualifiziert und die eigene, mühevoll erarbeitete Reputation mal ganz erheblich beschädigt. Und ob es das wert ist, die eigene Reputation nur wegen eines Gewinnspiels in die Tonne zu treten, möge bitte jeder für sich selber entscheiden.

öffentliche Profile in sozialen Netzwerken

Schaut Euch einfach das Video an und dann wisst Ihr, warum es keine gute Idee ist, sein Profil in sozialen Netzwerken öffentlich zu machen 😉

Amazing mind reader reveals his 'gift'

merkwürdiges Demokratie-Verständnis

Die Borgdrone berichtet in ihrem Blog ((hier und hier)) darüber, das auf dem Facebook- und Google+ Profil von Frank-Walter-Steinmeyer systematisch kritische Kommentare gelöscht und kritische Kommentatoren teilweise geblockt werden.

Auch wenn mich die Tatsache, das kritische Kommentare anscheinend nicht erwünscht sind und die Profile in den sozialen Netzwerken anscheinend eher der Propaganda Selbstbeweihräucherung als dem Dialog mit dem Stimmview Bürger dienen, nicht wirklich überrascht, offenbart sie doch ein merkwürdiges Demokratie-Verständnis.

Laut unserem Grundgesetz geht alle Gewalt vom Volk aus (Volkssouveränität) und die Abgeordneten in den Parlamenten sind somit nur die Vertreter ihrer Wähler. Folglich müssen sie sich bisweilen auch kritische Fragen ihrer Wähler gefallen lassen und sich gegebenenfalls für sein Abstimmungsverhalten rechtfertigen.

Oder um es etwas bildlicher zu formulieren: Wenn Deutschland eine Aktiengesellschaft wäre, dann wäre die Regierung der Vorstand, das Parlament der Aufsichtsrat und die Bürger wären die Aktionärsversammlung.

Warum man den Adress-Import von Facebook und Co nicht nutzen sollte

Viele Soziale Netzwerke bieten eine, auf den ersten Blick, sehr bequeme Funktion, um Freunde und Verwandte einzuladen: man importiert einfach seine Mail-Kontakte und Freunde und Bekannte werden anschließend automatisch eingeladen.

Es gibt nur ein Problem mit dieser Funktion: Man hat nach dem Import keinerlei Kontrolle mehr über die importierten Adressdaten. Die meisten Anbieter behaupten zwar, die hochgeladenen Adressen zu löschen, nachdem die Einladungen verschickt wurden, aber kontrollieren kann man das kaum. So denken wohl auch viele, das ihre auf Facebook gelöschten Bilder auch tatsächlich gelöscht sind. Tatsächlich war es jedoch vor einiger Zeit noch bei vielen Netzwerken möglich, gelöschte Bilder aufzurufen, sofern man die URL der Bilddatei kannte.

Hinzu kommt insbesondere bei ausländischen Netzwerken wie Facebook, das man, bei strenger Interpretation des BDSG jeden Kontakt vorher um Erlaubnis fragen müsste, bevor man dessen Daten an das Netzwerk überträgt.

Von daher sollte man, wenn man Freunde und Bekannte unbedingt in „sein“ Netzwerk einladen möchte, die Einladungen selber schreiben verschicken. Besser ist das 😉