[Rant] Hey Coburg, fix your shit!

Ich liebe ja das Laufen an der frischen Luft und bevorzuge dabei die befestigten Gehwege – Trails sind nicht meins. Aber was mich inzwischen wirklich nervt, ist der teilweise bemitleidenswerte Zustand der Gehwege hier in Coburg.

Besonders abseits der Hauptstraßen oder in den Randgebieten von Coburg macht es teilweise echt keinen Spaß mehr, ständig irgendwelchen Schlaglöchern oder Furchen ausweichen zu müssen.

Nein, es nervt nicht nur, es stört auch enorm eigenen Laufrhythmus, wenn man ständig Extra- und/oder Ausfallschritte machen muss, um Furchen oder Schlaglöchern auszuweichen. Wir wissen ja hoffentlich alle, das es böse enden kann, wenn man mal in einer Furche oder einem Schlagloch umknickt: vom Überdehnen des Fußgelenk bis zum Bänderriss ist da ja im Grunde alles möglich.

Ich würde mir ernsthaft wünschen, das man sich in Coburg spürbar mehr um die Rad- und Gehwege kümmern würde – und nicht wartet, bis ihr Zustand entweder so katastrophal ist, das man etwas unternehmen muss oder Bezirk, Freistaat oder der Bund mit irgendwelchen Förderungen/Zuschüssen wink.

Sport ist der Schlüssel zu einem besseren Leben

Ich kann da auch ein wenig aus eigener Erfahrung sprechen: Als ich vor knapp 2 Jahren mit dem Laufen aufging, wog ich 101 Kilo, verteilt auf 188 Centimeter – nicht gerade das, was man als Idealgewicht bezeichnen würde. Hinzu kam, das ich zu dem Zeitpunkt von ALG2 Leben musste – was mir total gegen den Strich ging. Ich stand also vor der Wahl, mich entweder meinem Schicksal zu ergeben und in diesem System kaputt zu gehen oder zu versuchen, wieder Herr über mein Leben zu werden, indem ich wieder Arbeit bekomme, die genug abwirft, damit ich nicht mehr auf das Jobcenter angewiesen bin.

Ich haben noch dann für Letzteres entschieden und das Laufen angefangen, weil ich keine Lust hatte, noch mehr aus dem Leim zu gehen. Es hat dann zwar noch knapp 12 Monate und zwei Anläufe gebraucht, bis es mit dem Job geklappt hat, aber alleine schon, das ich es zweimal geschafft habe, mich als Langzeitarbeitsloser gegen andere Bewerber durchzusetzen, war schon ein riesen Erfolg und zeigt, wozu regelmäßiger Sport gut sein kann.

Nebenbei habe ich bis heute 15 Kilo abgenommen und bin noch knapp 8 Kilo von meinem Wunschgewicht entfernt.

Nix da mit Ambassador/Markenbotschafter!

Ich wurde jetzt schon ein paar mal gefragt, ob ich nicht Bock hätte, mich bei dem einen oder anderen Sportartikel-Hersteller als Ambassador/Markenbotschafter zu bewerben.

Ich sage es mal so:

Merkt Ihr es? Ich mag mich nicht gerne auf eine Marke festlegen, sondern experimentiere gerne mit verschiedenen Herstellern und kaufe das, was mir gefällt, ohne auf den Hersteller zu achten.

Ob ein Shirt jetzt z.B. von Asics oder Craft ist, ist für mich absolut nebensächlich. Es soll passen, seinen Zweck erfüllen und auch optisch ansprechend sein.

Nein, ich mache lieber mein eigenes Ding und lasse mich nicht darauf festlegen, von welchem Hersteller mein Outfit kommt oder mich dafür zu rechtfertigen, das ich gerade keine Sachen von Hersteller XY trage, obwohl ich doch Ambassor für die bin.

Ich habe echt besseres zu tun: Laufen gehen zu Beispiel 😉

Ich mach dann mal (Lauf)Pause

Nachdem ich in der letzten Zeit immer wieder beim Laufen Schmerzen im Knie-Bereich (Läuferknie?) bekommen habe, habe ich mich dazu entschieden, diese und eventuell noch die nächste Woche auf das Laufen zu verzichten und stattdessen mit täglichen Workouts an meiner Beweglichkeit, Kraft und Ausdauer zu arbeiten

Mal schauen, ob ich damit meine Knieprobleme in den Griff bekomme – ansonsten muss halt mal der Orthopäde des Vertrauens einen Blick darauf werfen. Schaden werden mir die Workouts jedenfalls sicher nicht und ich werde sie sicher auch weiterhin im Wechsel mit den Laufeinheiten machen.

Mal was neues ausprobieren

Da ich im Moment irgendwie Probleme mit dem rechten Knie habe – es fängt beim bergab Laufen nach einigen Metern zu schmerzen an, habe ich mal angefangen, ein wenig an meiner Kraft und Ausdauer zu arbeiten.

Da fängt damit an, das ich an den Restdays seit Anfang der Woche entsprechende Workouts mache, um meinen Rumpf zu stabilisieren und meine Beweglichkeit zu verbessern.

Nachdem ich ein wenig mit verschiedenen Apps experimentiert habe, bin ich letztendlich beim Nike+ Training Club hängen geblieben, da man dort eine große Auswahl an verschiedensten Workouts zur Auswahl hat und jede Übung durch ein verständliches Video sowie Sprachanweisungen begleitet wird.

Was mir an den Workouts auch gefällt, ist, das es (bislang) fast nur bodyweight Workouts waren. Sprich, außer einer Joga-Matte oder einer Kurzhantel (man kann auch eine Flasche Wasser statt dessen nehmen) braucht man im Grunde keine Geräte.

Ausgetretene Pfade verlassen

Gestern Abend habe ich auf meiner Feierabenrunde mal spontan entschlossen, meine übliche Strecke zu verlassen und etwas neues zu probieren.

Insgesamt war das keine schlechte Idee. Die Route war nur unwesentlich länger als die, die ich zuletzt immer gelaufen bin und die Steigungen waren angenehm lang gezogen.

Mal schauen, vielleicht laufe ich die Route ja zukünftig im Wechsel. Ein wenig Abwechselung im (Lauf)Alltag schadet sicher nicht 😉

Läuft bei mir (im wahrsten Sinne)

Inzwischen hab ich den Kampf gegen den inneren Schweinehund anscheinend klar nach Punkten gewonnen. Dazu mal ein paar Zahlen:

Im Dezember hab ich in insgesamt 26 Trainingseinheiten (Laufen, Laufband-Training und Ergometer) insgesamt 112,4 Kilometer „gefressen“ und für den ganzen Spaß hab ich insgesamt knapp 7 Stunden benötigt. Im gesamten Jahr 2016 waren es übrigens insgesamt 89 Trainingseinheiten und 320,8 Kilometer in 1 Tag 11 Stunden und 13 Minuten 😉

Ich habe absichtlich keine Anführungszeichen um das Wort Spaß gemacht, weil das Training mittlerweile tatsächlich und trotz aller Anstrengungen Spaß macht! Aber wie heißt es so schön: Ohne Schweiß kein Preis 😀

Und wer mehr über meine Schufterei erfahren möchte, klickt einfach hier:

Dort sind alle meine bisherigen Trainingseinheiten aufgelistet. Vielleicht fühlt sich ja der eine oder andere dadurch ein wenig motiviert, auch mit dem regelmäßigen Sport zu beginnen 😎