Aufräumen und Entrümpeln

Ich habe heute mal ein wenig meine Subdomains entrümpelt und auf meinen Domains aufgeräumt.

Bislang war es so, das mein Linkverkürzer auf der Domain www.juli1981.de läuft, während meine Piwik-Installation als Subdomain dieses Blogs lief. Das habe heute kurzerhand geändert und damit auch eine gewisse Ordnung hergestellt: Meine beiden Blogs laufen jetzt auf ihrer jeweiligen Domain, während zusätzliche Services, die ich selber hoste, ab sofort auf www.juli1981.de laufen.

Bei der Gelegenheit habe ich den Linkverkürzer auch noch mit Piwik verknüpft, so das ich zukünftig alle Besucherstatistiken an eine Stelle gebündelt habe.

Zusätzlich habe ich ein paar Subdomains oder Umleitungen, die nur dazu dienten, sperrige Profil-URLs leichter merkbar zu machen, durch URLs meines Linkverkürzers ersetzt. Und dank der Verbindung mit den Besucherstatistiken kann ich ab sofort feststellen, von woher die Besucher meiner Profile gekommen sind. Google+ und Co bieten so ein Feature ja nicht an.

Zu welchem Preis sinken die Arbeitslosenzahlen?

Momentan kennen die Arbeitslosenzahlen im großen und ganzen nur eine Richtung: abwärts. So auch diesen Monat (>>klick). Das ist zwar einerseits erfreulich, jedoch muss man sich auch fragen, wie und zu welchem Preis wir uns die sinkenden Arbeitslosenzahlen erkaufen:

  • Wie viele Menschen, die offiziell nicht mehr arbeitslos sind, sind in Wirklichkeit momentan nur in einer Fortbildungsmaßnahme und werden damit lediglich in einer anderen Statistik geführt.
  • Wie viele Menschen haben zwar wieder eine sozialversicherungspflichtige Arbeit, verdienen dort aber so wenig, das sie aufstocken 1ergänzendes Hartz IV müssen und die Gesellschaft diese Hungerlöhne somit subventioniert?

Das die BA ihre Statistiken durch verschiedene Tricks und Spitzfindigkeiten zuweilen beschönigt, wäre ja auch keine wirkliche Neuigkeit (>>klick).

Würde man auf die üblichen Rechentricks verzichten und die tatsächlich Zahl der Erwerbslosen nennen, sähen die Zahlen wahrscheinlich nicht mehr so toll aus, wie im Moment.

Fußnoten   [ + ]

1.ergänzendes Hartz IV

Mit den Statistiken ist das so eine Sache

So so, statistisch gesehen, hat der Deutsche 17.500 Euro auf der hohen Kante und bekommt im Monat ein Gehalt von 2.400 Euro brutto. Ich habe weder ein Bank-Vermögen von 17.500 Euro, noch ein Gehalt von 2.400 Euro/Monat. Muss ich mich jetzt schlecht fühlen oder soll ich mich darüber ärgern, das ich anscheinend nicht dem Durchschnitt entspreche?

Ich werde weder das eine, noch das andere tun. Statt dessen halte ich es mit einem schönen Sprichwort:

Traue keiner Statistik, die Du nicht selber gefälscht hast!

Spätestens seit den Statistiken des Statistischen Bundesamtes, die uns weiß machen wollen, das es uns nur so vorkommt, als ob alles teurer wird, wissen wir, das man Statistiken nur mit Vorsicht begegnen sollte. Der Trick des Statistischen Bundesamtes ist eigentlich recht simpel: Man erstellt einen Warenkorb, einmal Querbeet durch das Warenangebot des Einzelhandels und vergleicht dann die Preise. Und dann hat man schon sehr schnell den Effekt, das z.B. die Preissteigerungen bei Lebensmitteln durch Preissenkungen bei Unterhaltungselektronik egalisiert werden. Zu Dumm nur, das der normale Bürger selber merkt, das er beim Einkauf im örtlichen Supermarkt für immer mehr Geld immer weniger Waren bekommt. Da hilft es ihm kaum, das im Gegensatz dazu ein 45 Zoll Plasmafernseher statt 5.000 Euro nur noch 3.575 Euro kostet.

Ergo: Es schadet nie, offizielle Statistiken und  Behauptungen der Politiker kritisch zu hinterfragen 😉