Vorratsdatenspeicherung 2.0?

Laut diversen Medien (u.a. heise) hat Winfried Kretschmann, seines Zeichens grüner Ministerpräsident von Baden-Würtemberg, einen eigenen Vorschlag in die Diskussion um eine PKW-Maut präsentiert.

Gemäß dem Vorschlag von Herrn Kretschmann sollen alle PKW-Bewegungen satellitengestützt aufgezeichnet und zentral gespeichert werden. Anhand dieser Daten soll dann die zu entrichtende Maut berechnet werden.

So gut der Vorschlag im ersten Moment klingt, so schlecht ist er auf den zweiten Blick. Das, was Herr Kretschmann da vorschlägt ist im Grunde nichts anderes, als eine Art Vorratsdatenspeicherung für PKWs. Anhand der gespeicherten Daten kann man dann sehr einfach Bewegungsprofile erstellen oder auch nur herausfinden, wer wann wo war. Keine sehr schöne Vorstellung oder? 1984 und der gläserne Bürger lassen grüßen!

Und das solche Datenmengen alleine schon aufgrund ihrer Existenz gewissen Begehrlichkeiten bei Nachrichtendiensten und Ermittlungsbehörden wecken, muss wahrscheinlich auch nicht mehr erwähnt werden.

Warum ich Personalvermittler (eigentlich) nicht mag

Eigentlich mag ich Personalvermittler nicht wirklich und halte sie für ein Krebsgeschwür des Arbeitsmarktes. Ich rede halt lieber direkt mit dem Kuchen anstatt mit der Kuchenform, wenn Ihr wisst, was ich meine.

Aber dummerweise kommt man aber immer schwerer an interessante Stellen, ohne sich mit eben diesen Personalvermittlern herumschlagen zu müssen. Was mich dabei jedes mal nervt, ist, das man sich auf eine konkrete Stelle bewirbt und anschließend Fragebögen und Fragen beantworten darf, die kaum etwas mit der Stelle, auf die man sich beworben hat, zu tun haben, nur weil man (angeblich) in die Kartei des jeweiligen Personalvermittlers aufgenommen werden „muss“.

Während man also diese ganzen Fragebögen ausfüllt, stellt man sich immer wieder unweigerlich die Frage

Warum fragen Sie das? Das steht doch alles in meinen Bewerbungsunterlagen!

Man bekommt also zwangsläufig den Eindruck, das diese Leute die Unterlagen entweder gar nicht lesen oder nur überfliegen.

Was mich aber immer wieder richtig ärgert, ist, das diese Leute einem Hoffnung machen, das sie einen passenden Job für einen haben oder zumindest eben so einen finden und man aber nie wieder etwas von ihnen hört.

Ihr könnt mich mal!

Auf Familienmitglieder, die es entweder in 2 1/2 Jahren nicht schaffen, ihren Enkel/Neffen zu besuchen oder, was fast noch schlimmer ist, nur dumme oder Besserwisser Sprüche anstatt echter Unterstützung für einen übrig haben, kann ich echt verzichten.

Unternehmen, die nicht den nötigen Arsch in der Hose haben, um einem Bewerber mitzuteilen, warum sie ihn nicht einstellen wollen, sollen gefälligst verrecken und von der Bildfläche verschwinden.

Diese Gesellschaft, die einen mit Füßen tritt, wenn man eh schon am Boden ist, kann mich mal! Man fühlt sich eh schon wertlos, wenn man unten angekommen ist. Da brauche ich keine Fußtritte mehr von heuchlerischen Menschen, die nicht einmal erahnen können, wie es einem geht! 😈

Geht doch alle sterben! 👿

lautstark beschimpfen

Es gibt in unserer Gesellschaft leider einige asoziale Subjekte, die meinen, sich aus reiner Faulheit auf einen Eltern-Kind-Parkplatz stellen zu müssen. Sind ja auch so schön praktisch und das Aussteigen geht ja auch viel einfacher auf diesen breiteren Parkplätzen.

Das aber dank dieser asozialen Subjekte Eltern auf den normalen Parkplätzen parken müssen und dann schauen, wie sie die Babyschale aus dem Auto bekommen, ohne das nebendran parkende zu demolieren, interessiert diese Menschen anscheinend nicht. Es ist auch auffallend, das es fast immer hochwertige Fahrzeuge sind, welche unberechtigter weise Eltern-Kind-Parkplätze blockieren. Oder hat schon einmal jemand einen Z3 gesehen, in dem eine Babyschale auf dem Beifahrersitz war? Ich nicht!

Jedenfalls muss ich mich jedes mal zusammenreißen, solche Personen nicht lautstark als asoziale Arschlöcher zu beschimpfen. Verdient hätten sie es ja.

Stellt Fragen!

Ich denke, wir sollten endlich damit aufhören, all das, was die Politiker beschließen und fordern als Gott gegeben hinzunehmen und wieder anfangen, die Dinge zu hinterfragen:

  • Warum soll ein Gesetz erlassen oder geändert werden?
  • Wer profitiert und verliert dadurch, das ein bestimmtes Gesetz geändert oder erlassen wird?
  • Warum fordert Politiker XY etwas?
  • Welche Motive oder Ziele verfolgt er damit?

Erst wenn wir diese und ähnliche Fragen laut, deutlich und öffentlich stellen, werden die Politiker irgendwann merken, das wir kein dummes Stimmvieh mehr sind, das nur dazu gebraucht wird, um alle 5 Jahre ihre Mandate zu verlängern.

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