Der nächste geplatzte Knoten

Es sieht ganz so aus, als ob da vor ein paar Wochen mal wieder ein Knoten geplatzt ist – wahrscheinlich auch dank der kühleren Temperaturen.

Während ich bislang immer auf meinen Runden eine Pace zwischen 5:50 und 5:30 gelaufen bin, schaffe ich es seit etwa 2 Wochen relativ konstant, meine Pace unter 5:30 zu halten. Mein bisheriger Ausreißer war ein glatter 5er Schnitt beim Testlauf mit Stirnlampe. Wahrscheinlich haben mich da die Dunkelheit und der aufziehende Regen zusätzlich motiviert 😀

Wie dem auch sei, bin ich gespannt, wie sich die Pace über den Winter entwickelt. Aber im Grunde ist das für mich eher sekundär, solange ich unter 6:00/Kilometer bleibe 😎

Planung für das Laufen in der dunklen Jahreszeit

Da die Tage inzwischen spürbar immer kürzer werden und es inzwischen schon um kurz nach 19 Uhr anfängt, dunkel zu werden, wird es langsam auch für mich Zeit, mir Gedanken zu machen, wie ich das mit dem Laufen in der dunklen Jahreszeit machen möchte.

Da im Gegensatz zum letzten Jahr das Knie diesmal keine Probleme macht, tendiere ich momentan dazu, zu versuchen, so oft wie möglich unter der Woche mindestens 3x Laufen zu gehen. Auch wenn es wohl „nur“ die 3,5 Kilometer lange Runde werden wird, um zumindest den aktuellen Status Quo so gut es geht, über den Winter zu retten. Das reine Yoga- und Bodyweight-Training im letzten Winter hat mich doch arg weit zurück geworfen, was die Kondition und Ausdauer anging. Auch wenn es – wie bereits erwähnt – gute Gründe dafür gab, so zu trainieren.

An den Tagen, an denen das Wetter oder meine Motivation mir einen Strich durch den Plan machen, wird es wohl entweder wieder auf Yoga oder Bodyweight-Training zuhause oder das Laufband im Gym hinaus laufen (nettes Wortspiel 😎 )

Aber da lasse ich mich einfach mal nach dem Motto „alles kann, nichts muss“ überraschen. Vielleicht lässt der Winter 2018/2019 ja auch hin und wieder mal einen 4- oder 5 Kilometer Wochenendlauf am Wochenende zu.

Schau’mer mal 😉

Tests bestanden

Nachdem mein Laufplan für die Woche durch den Elternabend im Kindergarten ein wenig durcheinander gewirbelt wurde und zur Folge hatte, das der Lauf am Donnerstag ausfallen musste, hatte ich schon befürchtet, das den gestrigen Lauf ein ähnliches Schicksal ereilt, da es Abend anfing zu regnen.

Abendliche Dämmerung in Coburg

Als der Regen sich dann doch mal zu einer kleinen Pause erbarmte war es schon mitten in der Dämmerung (habe ich schon erwähnt, das ich das Licht in dieser „magischen“ Stunde liebe? 😉 ). Nach kurzer Überlegung habe ich dann beschlossen, das Angenehme mit dem Nützlichen zu verbinden und bei meinem ersten Dämmerungslauf gleich mal mein neues Langarm-Oberteil von Decathlon und meine Stirnlampe zu testen.

Was soll ich sagen? Beide haben den Test bestanden! Die Stirnlampe hat mir permanent das gute Gefühl vermittelt, das ich den Weg vor mir gut sehen kann und das andere mich gut sehen können und das Oberteil hat mir auch trotz Gegenwind und ein paar Regentropfen, die hin und wieder von den Bäumen runter getropft sind, stets warm und trocken gehalten.

Heute Mittag habe ich dann quasi noch mein anderes neues Langarm-Oberteil von Intersport erfolgreich getestet, als ich den ausgefallenen Donnerstagslauf nachgeholt habe.

Vorausschauend einkaufen

Auch wenn es sich im ersten Moment etwas komisch anfühlt, bei über 25°C lange Sportklamotten zu kaufen, habe ich mir diese Woche sowohl eine lange Laufhose, als auch ein langärmliges Laufshirt mit Kapuze zugelegt. Der nächste Herbst/Winter kommt bestimmt 😎

Das im Moment Intersport im Sale gerade Nachlässe von bis zu 70% auf einzelne Teile gewährt, hat die Sache natürlich stark vereinfacht 😉

Zumal ich inzwischen den größten Teil meiner Laufkleidung entweder bei Intersport oder bei Decathlon einkaufe, da – sofern man nicht die billigsten Sachen kauft – die Qualität und das Preis-Leistungsverhältnis in meinen Augen sehr gut sind und die „Low-Budget-Lösung“ für meine Zwecke völlig ausreichend ist.

Ich brauche keine Laufhosen oder -Shirts für über 50 Euro, nur um damit „eine Runde um den  Block“ zu laufen. Wobei der „Block“ mittlerweile auch schon mal 7 Kilometer groß sein kann 😀

Manche nennen es Trainingsplan …

… ich nenne es lieber Trainingsplanung.

Wie dem auch sei, habe ich meine Trainingsplanung heute ein wenig überarbeitet: ab sofort gibt es von Montag bis Freitag im täglichen Wechsel Stabi- und Stretching-Workouts. Samstags ist ein gemütlicher Wochenendlauf geplant (sofern das Wetter es erlaubt) um zum Abschluss der Woche wird nochmal gestretched. Bin mal gespannt, wie gut es klappt.

Sobald es abends wieder lange genug hell ist, um auch nach der Arbeit zu laufen, werden die Stabi-Workouts ihren Platz für Feierabend-Läufe räumen müssen.  Aber darüber mache ich mir dann Gedanken, wenn es so weit ist 😉

Bei der Gelegenheit habe ich mich auch gleich aus dem Nike+ Training Club verabschiedet und trainiere ab sofort wieder mit den Apps von Fitify. Besonders gut gefällt mir bei den Fitify-Apps, das man sich nicht irgendwo registrieren muss und die Daten nicht auf irgendwelchen Servern der Anbieter landen, sondern auf dem Smartphone bleiben.

Einfach laufen lassen – oder: kein Stress beim Laufen

Bis letztes Jahr gehörte ich auch zu den Menschen, die immer auf der Jagd nach der nächsten PB (persönliche Bestzeit) waren. Frei nach dem Motto „Immer weiter, immer schneller“.

Mittlerweile habe ich damit jedoch meinen Frieden gemacht und laufe wesentlich entspannter und bewusster. Während des Laufes vermeide ich es einfach, auf die Uhr zu schauen (nicht weiter schwer, bei den aktuellen Temperaturen 😉 ) und spare mir die Energie, die ich ansonsten dafür verbrauchen würde, mich über eine schlechte Pace zu ärgern, lieber für den Lauf auf. Ich habe auch festgestellt, das ich nicht unbedingt rockige Musik zum laufen brauche.

Mir reicht im Moment meine kleine, aber feine Dragon Nest Playliste. Die Musik ist das genaue Gegenteil von dem, was immer alle empfehlen: langsam und entspannend – ja ich singe während des Laufens manchmal auch leise mit. Schließlich bin ich bin ja auch beim Laufen und nicht auf der Flucht – und für irgendwelche Wettk(r)ämpfe trainiere ich auch nicht. Den Stress spare ich mir. Stress habe ich als allein verdienender Vater mit 2 Kindern schon so mehr als genug 😉

tl;dr: Wenn man nicht gerade für einen Wettkampf trainiert, sollte man sich nicht mit Paces, Bestzeiten und anderen Nebensächlichkeiten verrückt machen und die Energie, die man dafür verschwenden würde, lieber für das Laufen verwenden. Stattdessen sollte man die Zeit an der frischen Luft einfach nur genießen und den Gedanken freien Lauf lassen.

Lange Runde, die (wieder) Spaß macht

Ich habe mal wieder meine ausgetreten Laufpfade verlassen und vor 2 Wochen spontan meine geplante Runde ein wenig modifiziert, indem ich nicht auf dem selben Weg zurück gelaufen bin, sondern die große Runde am Hofbräuhaus vorbei gedreht habe. Während ich vor 2 Wochen durch eine blöde Bewegung die Runde knapp 300 Meter vor dem Ziel wegen Schmerzen im Knie abbrechen musste, hat es heute geklappt und ich habe die Runde komplett absolviert.

Gemäß meinem neuen Laufmotto „F**k the pace, enjoy the run“ habe ich nicht auf die Uhr geschaut und ein paar Gehpausen gemacht, wenn ich gemerkt habe, das die Luft bei mir raus war. Und ob ich die Runde jetzt mit einer 6:53, 6:30 oder noch schneller laufe, ist ja auch wirklich sekundär. Primäres Ziel war es, den Lauf gemäß dem Motto „Alltag aus, Laufschuhe an“ einfach zu genießen.