Gratis-Werbung durch Sport-Fotos

Die taz verpixelt für eine Woche die Werbung auf sämtlichen Sport-Fotos um dadurch auf die Überflutung mit Werbung hinzuweisen.

Wenn man den Gedanken ein wenig weiter denkt, kommt jedoch zu dem Schluss, da die werbenden Unternehmen durch die Fotos von Sportereignissen quasi zusätzliche Werbung für umsonst bekommen. Normalerweise bezahlen die Firmen „nur“ dafür, das Ihr Name z.B. auf Fußball-Trikots gedruckt wird und für Printanzeigen in den Zeitungen. Dafür, das die Zeitung den Namen des Unternehmens auf Fotos von Sportereignissen abdruckt und damit indirekt auch Werbung für das jeweilige Unternehmen macht, bezahlt aber niemand 😉

Die Zeitungen machen somit quasi gratis Werbung für diverse Unternehmen. Vor diesem Gesichtspunkt wäre es meiner Meinung nach durchaus legitim, wenn Zeitungen die Namen der Unternehmen verpixeln, sofern diese nicht einen gewissen Obolus für die indirekte Werbung entrichten.

Nowitzky ist NBA-Champion … na und?

Damit wir uns nicht falsch verstehen: Es ist schon eine reife Leistung, mit einer Mannschaft die NBA Finals zu gewinnen und sich einen Champion-Ring zu verdienen. Aber das man deshalb gleich einen solchen Hype vom Zaun bricht, nur weil ein Deutscher Spieler NBA Champion geworden ist, kann ich nicht ganz nachvollziehen.

Es gibt Spieler, die weitaus mehr erreicht haben und deren Trikotnummern deswegen auch „retired“ 1gesperrt sind. Einer dieser Spieler ist zweifelsohne Michael „His Airness“ Jordan, der unter anderem 6 Champion-Ringe besitzt und darüber hinaus jeweils 3 mal hintereinander mit den Chicago Bulls die NBA Finals gewonnen hat. Meines Wissens hat das bislang keine andere Mannschaft geschafft. Zudem hält er noch einige Rekorde innerhalb der NBA, die nach wie vor gültig sind und er wurde 5 mal zum MVP der Saison und/oder der Finals gewählt. Michael Jordan ist neben Kobe Bryant übrigens der einzige Guard, der es überhaupt geschafft hat, den MVP Titel zu erringen.

Wenn Dirk Nowitzky ein ganz großer werden will, hat er also noch einiges vor sich 😉 Und solange seine Trikot-Nummer nicht retired wird, ist er eh „nur“ ein guter Basketball Spieler 😎

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Kleiner Schatz im Kleiderschrank

Als Jugendlicher habe ich mir seiner Zeit ein Basketball Trikot der Chicago Bulls mit der inzwischen legendären Nummer 23 1Michael Jordan für damals knapp 90 Mark gekauft. Heute habe ich beim Stöbern im Onlineshop der Chicago Bulls festgestellt, das für Trikots mit der nicht weniger ruhmreichen Nummer 33 2Scottie Pippen knapp 300 US$ verlangt werden.

Im Shop gibt es zwar momentan keine Shirts mit der 23, aber ich gehe mal davon aus, das diese zu ähnlichen Preisen gehandelt würden. Sieht also ganz danach aus, als hätte ich einen kleinen Schatz im Kleiderschrank liegen. Und bevor jemand fragt: Nein, das Trikot steht nicht zum Verkauf :mrgreen:

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