Kummer mit der Handynummer

Eigentlich sollte die weltbeste Ehefrau seit Donnerstag oder Freitag letzter Woche ebenfalls über das o2 Netz telefonieren. Eigentlich. Donnerstag bekam sie jedoch eine Mail von o2, in der ihr mitgeteilt wurde, das Vodafone die Mitnahme ihrer Rufnummer abgelehnt habe und wir uns zwecks Klärung mit Vodafone in Verbindung setzen mögen.

Nachdem wir uns mit der Zweiklassengesellschaft bei Vodafone herumgeschlagen haben und uns der Mitarbeiter an der Hotline jedoch nicht sagen konnte, warum der erste Versuch nicht funktioniert hat, haben wir o2 informiert, das sie einen zweiten Versuch starten sollen. Mal schauen, ob es diesmal klappt.

Meinungsmonopole

Das Kartellrecht verbietet zur Zeit u.a. einem Unternehmen eine marktbeherrschende Stellung zu erlangen. In solchen Fällen verordnet das Bundeskartellamt dem betroffenen Unternehmen in der Regel eine Schlankheitskur.

Komischerweise bleiben Unternehmen die eine meinungsbeherrschende Stellung inne haben jedoch vom Staat relativ unbehelligt. Ein Beispiel für ein solches Unternehmen dürfte wohl die Axel Springer AG sein, die so ziemlich für jedes Segment im Markt der Print-Medien mindestens eine entsprechende Publikation im Angebot hat. Wer jetzt bestreitet, das solch ein Unternehmen in der Lage ist, die öffentliche Meinung in die eine oder andere Richtung zu lenken, der verkennt die Verflechtungen von Politik und Medien.

Spätestens seit dem Skandal um die Abhöraktionen der zum Murdoch-Imperium gehörenden News of the World, ist vielen Menschen wohl schmerzhaft klar geworden, wie eng teilweise die Verbindungen zwischen Medien und Politik sind. Aber auch schon vorher hatte man zu weilen den Eindruck das so mancher Politiker mehr Angst vor der BILD-Zeitung als vor den eigenen Wählern hat.

Ich würde mir daher wünschen, wenn das Kartellrecht irgendwann auch meinungsbeherrschende Stellungen von Konzernen unterbindet. Das es jedoch jemals so weit kommen wird, wage ich jedoch irgendwie zu bezweifeln.

Social Networks in Reihe geschaltet

Wer wie ich bei identi.ca, twitter und Facebook registriert ist, kennt sicher das Problem, das man nicht alles doppelt und dreifach schreiben mag, was einen so bewegt.

Zumindest für identica, twitter und Facebook ist die Lösung sehr einfach: Identica kann sich quasi von Haus aus mit twitter verbinden. Die Verbindung zu Facebook ging eine Zeit lang, wurde vor kurzem jedoch vorübergehend ((und anscheinend auf unbestimmte Zeit)) deaktiviert.Twitter wiederum lässt sich dank unzähliger Facebook Apps mit dem eigenen Facebook-Account verknüpfen. Am empfehlenswertesten sind die offizielle App von twitter und „Selective tweets“.

Wenn man es genau so macht, landet alles, was man auf identica postet, automatisch auch auf twitter und wird von dort aus auch in das eigene Facebook-Profil weiter geleitet. Und schon braucht man nur noch einmal posten und „bestückt“ zeitnah und völlig automatisch 3 Netzwerke 😎

Fedora: Live-Messenger mit Pidgin nutzen

Wer momentan mit Pidgin ((bei Empathy bestehen die gleichen Probleme)) versucht, sich mit dem Live-Messenger Service von Microsoft zu verbinden, schaut in die Röhre, da Microsoft anscheinend Änderungen an der Anmeldung vorgenommen hat, mit denen das MSN-Plugin von Pidgin nicht zurecht kommt. Diese Probleme wurden zwar zwischenzeitlich mit den Pidgin Versionen 2.7.6 und 2.7.7 gefixt, jedoch gibt es noch keine entsprechenden Fedora-RPMs.

Somit ist die momentan einzige zuverlässige Möglichkeit, den Live-Messenger Dienst zu nutzten, auf das Purple-MSN-Pecan Plugin zurückzugreifen.