Die coburger Innenstadt ist tot – sie weiß es nur noch nicht!

Anlässlich der nahenden Eröffnung des C&A im ehemaligen Weka-Kaufhaus (>>klick) ist mir einmal mehr aufgefallen, das die coburger Innenstadt eigentlich so gut wie tot ist. Einzelhändler gibt es, wenn überhaupt, fast nur noch im Steinweg. Den Rest der Innenstadt dominieren immer mehr große Ketten mit ihrem 0815 Standard-Sortiment.

Hat schon einmal jemand gezählt, wie viele Einzelhändler in der Spitalgasse es zwischen Marktplatz und dem Stadtcafe gibt? Seitengassen nicht mitgezählt! Es dürften wahrscheinlich nicht mehr sehr viele sein. Und dabei sind es nicht die großen Ketten, sondern viel mehr die Einzelhändler, mit ihrem individuellen Sortiment, die einer Innenstadt erst Leben ein hauchen.

Schwarzarbeit auf der Weka-Baustelle

Wie die Neue Presse schreibt (>>klick) ermittelt zur Zeit der Zoll gegen auf der Weka Baustelle arbeitende Unternehmen. Neben Sozialbetrug ((unberechtigter Bezug von ALG und/oder Harz IV)) sollen auch Mindestlöhne nicht gezahlt und Sozialabgaben hinter zogen worden sein. Also mehr oder weniger das volle Programm der Schwarzarbeit.

Da die eigentliche Kontrolle der Baustelle am 09.11.10, also vor fast einem Monat, war und noch immer ermittelt wird, lässt vermuten, das die Anschuldigungen nicht ganz unbegründet sind. Nichts desto trotz hat auch jetzt noch die Unschuldsvermutung zu gelten.

Sollten sich die Vorwürfe jedoch bewahrheiten, ist zu wünschen, das die Beschuldigen hart bestraft werden.

Coburger Gerüchteküche

In Coburg kursiert zur Zeit ein Gerücht, wonach der Innenstadt demächst wohl einige Veränderungen bevorstehen:

Dem Gerücht zur Folge ist die Schließung der Kaufhof Filiale bereits beschlossene Sache. In das Gebäude soll demnach Saturn einziehen. Weiterhin soll auch die coburger Filiale der Weka schließen. In das Weka-Gebäude soll angeblich der C&A einziehen. Was mit dem dann ehemaligen  C&A-Gebäude passieren soll, ist noch nicht bekannt.