Jetpack: Teilen um Identi.ca ergänzen

Das JetPack Plugin für WordPress bietet mit dem „Teilen“ Modul eine einfache Möglichkeit, Buttons für das Teilen auf Facebook, Twitter und Google+ zu dem eigenen Blog hinzuzufügen. Und im Gegensatz zu vielen anderen vergleichbaren Plugins bietet das JetPack Modul auch noch die Möglichkeit, eigene Dienste hinzu zu fügen.

Wenn man jetzt z.B. einen identi.ca Button hinzufügen möchte, muss man dafür nur folgende Werte eintragen:

  • Dienst-Name: Identi.ca
  • Teilen-URL: http://identi.ca/?action=newnotice&status_textarea=%post_title% %post_url%
  • Icon-URL: http://identi.ca/favicon.ico

Jetzt nur noch auf „Teilen-Button erstellen“ klicken und den Button an der gewünschten Stelle einfügen. Fertig 🙂

Jetpack Kommentarfunktion nervt

Die Jetpack Pluginsammlung für WordPress beinhaltet unter anderem auch ein alternatives Kommentar-Formular.

Dieses sollte man jedoch besser deaktiviert lassen oder deaktivieren. Und zwar aus folgenden Gründen:

  • Das Jetpack Kommentar-Plugin verträgt sich nicht mit AntiSpam-Plugins wie Antispam Bee oder NoSpamNX.
  • Das Akismet Privacy Policy Plugin, das man in Deutschland unbedingt installieren und aktivieren sollte, wenn man Akismet nutzen möchte, funktioniert ebenfalls nicht mit dem Jetpack Kommentar-Plugin, was zu datenschutzrechtlichen Problemen führen kann.

Wer unbedingt ein Kommentar-Formular mit Social-Network-Anbindung nutzen möchte, sollte sich lieber Social anschauen. Das funktioniert meines Wissens mit sämtlichen Antispam Plugins 😉

Gravatar-Hovercards

Die Jetpack Pluginsammlung enthält unter anderem ein Plugin namens „Gravatar-Hovercards“, das eine Art Visitenkarte des Kommentators anzeigt, sobald man mit dem Curosr über den Avatar des Kommentators fährt.

Das ganze funktioniert aber nur, wenn die vom Kommentator angegebene Mail-Adresse die bei Gravatar als primäre Mail-Adresse hinterlegte Mail-Adresse ist.

Anti-Leistungsschutzrecht-Plugin und URL-Shortener vom D64

Man mag über den D64 e.V. und andere netzpolitische Vereine denken, was man mag, aber der D64 hat sich zum geplanten Leistungsschutzrecht ein paar nette Sachen einfallen lassen:

Zum einen bietet der Verein ein WordPress-Plugin an, das Links auf Artikel von Presseverlagen auf eine spezielle Landingpage umleitet, die auf die möglichen Folgen des Leistungsschutzrechtes hinweist.

Zum anderen bietet der Verein für alle ohne eigenes WordPress-Blog einen speziellen URL-Shortner an, der URLs verkürzt und, falls es sich um URLs von Presseverlagen handelt, diesen ebenfalls eine spezielle Landingpage mit Informationen über die Folgen des Leistungsschutzrechts, vorschaltet.

Meine Meinung dazu? Ich habe keine Ahnung, ob und in welcher Form das Leistungsschutzrecht überhaupt eingeführt wird. Gut möglich, das man noch rechtzeitig merkt, dass das ja keine wirklich gute Idee ist. Und falls nicht, dürfte man mit Plugin und/oder URL-Shortener zumindest ein wenig ruhiger schlafen können.