Einfach mal die Zeit zurück drehen

Kennt Ihr auch diese Momente, in denen man am liebsten einfach mal die Zeit 20 Jahre zurück drehen und wieder Teenager sein möchte?

So ganz ohne die Sorgen und Ängste, mit denen man sich heute herum schlagen muss. Einfach Kind sein und das Leben wieder unbeschwert genießen können ohne sich darüber Gedanken machen zu müssen, welche Katastrophen möglicherweise Morgen wieder über einen hereinbrechen. Ohne sich Gedanken machen zu müssen, wie man dem Geld das man für seine Arbeitskraft bekommt, bis zum Ende des Monats auskommt oder man doch vielleicht die eine oder andere staatliche Hilfe in Anspruch nehmen sollte. Auch wenn es Überwindung kostet. Wer ist denn schon gerne Bittsteller und Almosenempfänger?

Manchmal beneide ich meine Eltern für ihr Leben. Von der Lehre bis zur Rente im selben Betrieb arbeiten – heute kaum noch möglich. Das eigene Häuschen bauen und bis zur Rente abbezahlen und jedes Jahr in den Urlaub fahren. Für viele heute fast unerreichbare Träume.

Nein, manchmal gibt es sie, diese Momente, in denen ich am liebsten in eine Zeitmaschine steigen würde und die eine oder andere Fehlentscheidung (aus heutiger Sicht) aus meiner Vergangenheit korrigieren würde, in der Hoffnung, das dadurch meine Gegenwart etwas positiver wird. Das sind dann auch diese Momente, wo mir alles mal wieder zu viel wird und ich mich frage, was ich verbrochen habe, das man mir ständig Knüppel zwischen die Beine wirft.

Man sagt, das Dinge, die einen nicht umbringen, nur noch härter machen. Aber um ehrlich zu sein, kann auf viele der Ereignisse, die mich – angeblich – nur noch härter gemacht haben, liebend gerne verzichten.

Oberfranken stirbt aus

Und das nicht zu unrecht. Wenn man es nicht schafft, junge und gut ausgebildete Leute in der Region zu halten, dann darf man sich nicht wundern, wenn diese Leute ihre Familien sowie ihre 7 Sachen packen und nach Würzburg, Nürnberg oder noch weiter weg ziehen. Von irgendwas muss man ja schließlich leben und das ALG ist auch kein wirklicher Hit 😉

Und das Theater, das z.B. seinerzeit in Coburg um die geplante Multifunktionshalle auf der Lauterer Höhe gemacht wurde, schreckt zusätzlich ab. Aber kein Wunder, wenn man sieht, was für Leute da teilweise ihre Zeit im Stadtrat vergeuden. Wer selber kurz vor der Rente ist, kann ja wohl kaum wissen, was junge Menschen und Familien brauchen.

Also wird mal wieder viel Geld für externe Berater zum Fenster herausgeworfen, anstatt den eigenen Grips zu bemühen oder die Leute zu fragen, was sie sich für ihre Heimatstadt wünschen.

Byebye Gnome! Hello XFCE

Nachdem mich die Philosophie der Gnome-Entwickler, immer mehr Einstellungsmöglichkeiten zu entfernen oder zu verstecken, immer mehr angekotzt hat und dieser Unsinn mit Gnome3 seinen absoluten Höhepunkt gefunden hat, bin ich heute kurzerhand auf den XFCE Desktop umgestiegen.

Sicherlich fehlen XFCE noch einige Features gegenüber Gnome, aber zumindest kann man den Dekstop ohne Hilfe von Programmen wie dconf-editor oder gconf-editor an seine Wünsche anpassen. 😉

Hans Peter Uhl und Konsorten

Ich kann gar nicht so viel essen, wie kotzen möchte, wenn ich mal wieder hören oder lesen muss, was für einen verbalen Dünnschiss diese so wert-konservativen Betonköpfe wieder ungestraft von sich geben durften.

Für mich ist persönlich ein Punkt erreicht, an dem ich solche Leute als verfassungsfeindliche Personen betrachte und mir insgeheim wünsche, das ich aufwache und feststelle, dass das nur ein Alptraum war und die Äußerungen von Herrn Uhl und seinesgleichen nur ein Rauschen im Blätterwald sind, das niemand beachtet.

Auch wenn es schon an vielen anderen Stellen geschrieben wurde, kann man es nicht oft genug wiederholen: mit ihren Forderungen und wahrscheinlich auch feuchten Träumen von einem Präventiv- und Überwachungsstaat spielen diese Betonköpfe Marke Uhl Terroristen wieder Anders B. oder Osama Bin Laden direkt in die Hände.

Wir verteidigen unsere freie Gesellschaft nicht dadurch, das wir sie abschaffen. Oder um es mit den Worten von Benjamin Franklin zu sagen:

Diejenigen, die bereit sind grundlegende Freiheiten aufzugeben, um ein wenig kurzfristige Sicherheit zu erlangen, verdienen weder Freiheit noch Sicherheit.