Wie Xing die Basismitglieder immer mehr gängelt

Das Xing die Möglichkeiten der Basismitglieder, welche die Plattform kostenlos nutzen, immer wieder weiter beschnitten hat, um die kostenpflichtige Premium-Mitgliedschaft aufzuwerten, ist ja kein Geheimnis und ein Stück weit auch nachvollziehbar. Immerhin muss Xing ja irgendwie Geld verdienen.

Das man als Basismitglied aber seit neuestem direkt nach dem Login auf eine Seite 1http://www.xing.com/app/user?op=welcome_ad funktioniert aber nur mit einem Basisaccount mit einem Werbebanner weitergeleitet wird, die man nur durch deaktivieren seines Adblockers wieder verlassen kann, empfinde ich schon beinahe als Nötigung.  Ich möchte noch immer gerne selber entscheiden, wo ich meinen Adblocker abschalte und wo nicht! Ich muss aber auch der Fairness halber zugeben, das ich noch nicht so schmerzfrei war, mir die offizielle Begründung für die neueste Gängelung der Xing-Basismitglieder anzutun.

Nichts desto trotz überlege ich inzwischen wieder ernsthafter, ob ich Xing weiterhin nutzen soll, oder ob ich meinen Account dort entweder einmotten oder gleich löschen soll.

Update: Mit der Beta 1 der Version 2.1 hat der Autor des XUI Userscriptes dankenswerterweise eine Routine eingebaut, die diese nervige Werbung umgeht und einen direkt auf die „Mein Netzwerk“ Seite von Xing weiterleitet.

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Untere Gruppe

Vor einiger Zeit gab es auf Xing die Möglichkeit, an einer Gehaltsumfrage des Manager Magazin teilzunehmen. Am Ende der Umfrage hatte man zusätzlich die Möglichkeit, eine individuelle Gehaltsanalyse anzufordern, was ich auch tat.

Heute kam dann also die Mail mit dem Link zu Analyse und das Ergebnis hat mich ehrlich gesagt nicht wirklich überrascht: Mit meinem (letzten) Gehalt befinde ich mich durchweg in der unteren Gehaltsgruppe. Was mich schon eher überrascht hat, war das durchschnittliche Jahreseinkommen, das andere in einer vergleichbaren Position bekommen. Das bewegt sich zwischen 43.000 und 53.000 Euro, was einem Brutto-Monatsgehalt von 3.500 bis 4.500 1gerundet entspricht. Zum Vergleich: Mein Jahresgehalt belief sich auf 21.600 Euro, sprich 1.800 Euro pro Monat.

Im Moment wäre ich schon froh, eine Stelle zu finden, wo ich wenigstens 3.000 Euro im Monat bekommen würde.

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