Warum ich auf wordpress.com Blogs nicht mehr kommentiere

Bislang war es eigentlich mehr oder weniger Standard, das man entweder nur als registrierter Nutzer einer Seite kommentieren kann oder man muss wenigstens Name und E-Mail-Adresse hinterlassen.

Bei auf wordpress.com gehosteten Blogs ist jedoch schon seit einiger Zeit so, das man trotz Eingabe von E-Mail-Adresse und Name sich zwingend bei wordpress registrieren muss, um dort kommentieren zu können.

Da mir das inzwischen immer mehr auf die Nerven geht, werde ich Zukunft keine Kommentare mehr für Blogs auf wordpress.com schreiben. Ich habe nämlich keine Lust, mich auf einer Plattform zu registrieren, nur um dort vielleicht mal alle Schaltjahre einen interessanten Blog-Beitrag zu kommentieren.

CC BY-SA 4.0 Warum ich auf wordpress.com Blogs nicht mehr kommentiere von Heiko Adams ist lizenziert unter Creative Commons Namensnennung-Weitergabe unter gleichen Bedingungen 4.0 international.

4 Antworten auf „Warum ich auf wordpress.com Blogs nicht mehr kommentiere“

  1. Mich ärgert das Gebaren auf den wordpress.com Blogs auch und ich habe ähnlich reagiert wie Du. Dabei muss ich sagen, dass ich aus grauen Vorzeiten sogar noch einen Account habe bei wordpress.com habe. Aber ich möchte entscheiden können, ob ich mich zu erkennen gebe oder ob ich relativ anonym bleibe. Diese Freiheit habe ich dort gar nicht mehr und das ist schon sehr sehr schade. Aktuell, dass muss ich gestehen, kommentiere ich insgesamt so gut wie gar nicht. Eigentlich schreibe ich aber desöfteren Kommentare bei Freunden und manche davon sind eben bei wordpress.com. Ich muss mal überlegen, wie ich es da halte mit dem Kommentieren. Doof ist, dass ich für das dumme Verhalten eines Unternehmens Freunde bestrafen müsste. Hm, ist doof irgendwie.

  2. Und dabei ist es eigentlich keine Rocket-Science, ein WordPress Blog selber zu hosten. Zumal es den passenden Webspace schon für ein paar Euros pro Monat gibt.

    Naja, aber die Arbeit will sich halt nicht jeder machen, was man auch irgendwie nachvollziehen kann.

  3. Andererseits könnte man das als Aufforderung sehen, doch jetzt bitte endlich selbst zu hosten. 🙂

    Ich habe einen Account dort, weil ich Autorenzugang zu einem der Blogs bekommen habe, und bislang hatte ich nicht das Bedürfnis, mich nicht zu erkennen zu geben, insofern stört mich das persönlich jetzt nicht so. Mein eigenes habe ich von Anfang an selbst gehostet.

    Und ja, die Arbeit, die dahinter hängt (und die man größtenteils von außen nicht sieht), ist schon nicht zu unterschätzen. Deshalb biete ich bzw. bieten wir ja mit unserer Firma unter anderem genau das auch an – was aber wiederum eher nicht für Privatpersonen interessant sein dürfte.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.