Warum man den Adress-Import von Facebook und Co nicht nutzen sollte

Viele Soziale Netzwerke bieten eine, auf den ersten Blick, sehr bequeme Funktion, um Freunde und Verwandte einzuladen: man importiert einfach seine Mail-Kontakte und Freunde und Bekannte werden anschließend automatisch eingeladen.

Es gibt nur ein Problem mit dieser Funktion: Man hat nach dem Import keinerlei Kontrolle mehr über die importierten Adressdaten. Die meisten Anbieter behaupten zwar, die hochgeladenen Adressen zu löschen, nachdem die Einladungen verschickt wurden, aber kontrollieren kann man das kaum. So denken wohl auch viele, das ihre auf Facebook gelöschten Bilder auch tatsächlich gelöscht sind. Tatsächlich war es jedoch vor einiger Zeit noch bei vielen Netzwerken möglich, gelöschte Bilder aufzurufen, sofern man die URL der Bilddatei kannte.

Hinzu kommt insbesondere bei ausländischen Netzwerken wie Facebook, das man, bei strenger Interpretation des BDSG jeden Kontakt vorher um Erlaubnis fragen müsste, bevor man dessen Daten an das Netzwerk überträgt.

Von daher sollte man, wenn man Freunde und Bekannte unbedingt in „sein“ Netzwerk einladen möchte, die Einladungen selber schreiben verschicken. Besser ist das 😉

CC BY-SA 4.0 Warum man den Adress-Import von Facebook und Co nicht nutzen sollte von Heiko Adams ist lizenziert unter Creative Commons Namensnennung-Weitergabe unter gleichen Bedingungen 4.0 international.

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