Warum Prokastinieren nicht per se schlimm ist

Bei dem Wort „Prokastinieren“ (hier im Sinne von Trödeln) schwingen immer auch die Attribute „faul“ oder „bequem“ mit, weshalb das Trödeln in meinen Augen zu Unrecht per se ein negatives Image hat.

Aber was ist so schlimm daran, wenn man eine anspruchsvolle Aufgabe, die man zum Beispiel kurz vor Feierabend noch übergeben bekommt, nicht sofort erledigt, sondern statt dessen noch ein wenig“leichte Kost“ bis zum Feierabend erledigt und sich erst am nächsten Morgen um die anspruchsvolle Aufgabe kümmert?

Man macht das ja in diesem Fall nicht aus Faulheit oder Boshaftigkeit, sondern, weil man natürlich ein ordentliches Ergebnis abliefern möchte.

tl;dr: Prokastinieren ist nicht per se schlimm, sondern kann auch Teil von „work smarter – not harder“ sein – es kommt wie so oft im Leben auf den Kontext an.

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