Das Ding mit der Werbung für Laufschuhe

woman walking on pathway during daytime

Wenn man sich Werbung für Laufschuhe anschaut, bekommt man immer vermittelt, das mit dem Schuh X von Hersteller Y den nächsten Wettkampf gewinnt. Die Sache hat nur ein paar „kleine“ Haken:

  • Merkwürdigerweise behauptet das jeder Hersteller von seinen Schuhen
  • Nie mehr für einen Wettkampf trainieren müssen, keine lästigen Intervalle und Longruns mehr – ein Traum wird wahr!

Ihr merkt schon, was ich damit sagen will: Der Schuh alleine macht keine Sieger. Er macht nur vielleicht das letzte, fehlende Prozent aus, auf das es im Zweifelsfall ankommt indem ihr vielleicht etwas mehr Kraft und „zweite Luft“ für einen Schlussspurt übrig habt, als die Konkurrenz.

Der Schuh kann noch so toll (und teuer) sein, aber er macht aus keinem Couchpotatoe einen Marathon-Gewinner. Man kommt leider doch nicht herum, Intervalle zu „ballern“ und mit den Longruns Kilometer zu fressen, wenn man einen Marathon laufen und im Ziel ankommen will.

Sorry, not sorry 😀

Jahreszeiten für Läufer

black marker on notebook

Seien wir doch Mal ehrlich, für Läufer haben die Jahreszeiten eine etwas andere Bedeutung, als für den Rest der Bevölkerung:

  • Frühling: Reste des Winterspeck loswerden, damit man sich im Sommer ungeniert ins Freibad trauen kann – und eventuell für einen Wettkampf im Herbst trainieren.
  • Sommer: Freibad-Pommes und Grillabende ab trainieren – und eventuell für einen Wettkampf im Herbst trainieren.
  • Herbst: Platz für die Plätzchen im Winter schaffen -und eventuell für einen Wettkampf im Frühjahr trainieren
  • Winter (vor Weihnachten): Plätzchen ab trainieren und Platz für den Weihnachtsbraten und das Silvesteressen schaffen – und eventuell für einen Wettkampf im Frühjahr trainieren.
  • Winter (nach Neujahr): Weihnachtsbraten und Silvesteressen ab trainieren und eventuell für einen Wettkampf im Frühjahr trainieren.

Wer die Ironie findet, darf sie behalten 😛

Bye Bye Stabilschuhe

person jogging

Oder: Operation „Laufen ohne (orthopädische) Einlagen“ geht in die nächste Phase!

Nach einigem Überlegen habe ich mich dazu entschieden, meine Stabilschuhe langsam aber sicher durch Neutralschuhe ersetzen.

Heißt mit anderen Worten, das ab sofort jeder Stabilschuh, der sein Soll erfüllt hat, durch einen Neutralschuh ersetzt wird. Das dauert zwar etwas länger, aber so haben einerseits Muskeln und Gelenke hoffentlich genug Zeit, an den fehlenden Support durch die Schuhe zu gewöhnen und andererseits schont es den Geldbeutel – und die Nerven der Ehefrau 😉

Laufen am Goldbergsee

person running at the beach

Der Goldbergsee in Coburg ist eine wunderbare Möglichkeit zum Laufen. Bis auf einen Anstieg, der etwas knackig ist, verläuft die Strecke rund um den See überwiegend flach oder mit moderater Steigung.

Witziger weise bin ich früher mit dem Auto dort hin gefahren, um meine zwei oder drei Runden im den See zu drehen und anschließend wieder mit den Auto zurück nach Hause zu fahren.

Heute laufe ich zum Goldbergsee, drehe meine Runde um den See und laufe danach wieder zurück nach Hause – macht jedes Mal 11 Kilometer mehr für die Statistik 😉

Wohlstandsverwahrlosung?

bitcoins and u s dollar bills

Das man selbst für kürzeste Strecken, die weniger oder knapp über 1 Kilometer sind, das Auto benutzt, obwohl es nicht notwendig ist, kann wohl als Wohlstandsverwahrlosung bezeichnen!

Allgemein sagt man ja, das ein Benziner knapp 10 Kilometer benötigt, bis der Motor die optimale Betriebstemperatur erreicht hat. Beim Kleinwagen ist die Strecke wahrscheinlich nicht ganz so lang, aber das Problem ist das gleiche:

Wenn man weniger als 10 Kilometer fährt, kann der Motor seine optimale Betriebstemperatur nicht erreichen. Eine Folge davon ist, dass Benzin nicht mehr verdampfen kann und sich zusammen mit Kondenswasser im Öl sammeln. Das Öl beginnt nach Benzin zu riechen.Die Problematik, dass sich Kondenswasser absetzt betrifft allerdings nicht nur das Öl, sondern auch den Auspuff. Wenn das Kondenswasser aufgrund zu niedriger Temperaturen nicht verdampfen kann, beginnt dieser schneller zu rosten. Ein weiterer Nachteil, der durch das Fahren von kurzen Strecken entsteht ist, dass das Auto einen höheren Kraftstoffverbrauch in der Kaltstartphase hat … (Quelle)

Wo ist denn das Problem, für kurze und kürzeste Strecken Mal das Auto stehen zu lassen und zum Beispiel zu Fuß zu gehen, das Fahrrad oder den ÖPNV zu benutzen?

Und bevor der Shitstorm losgeht: Ja, es gibt Situationen, in denen man selbst für kurze Strecken nicht um das Auto herum kommt (Wochenendeinkauf z.B.) – aber das ändert nichts daran, das man das Auto für Kurzstrecken nur dann benutzen sollte, wenn es eben nicht anders geht. Alleine schon der Umwelt und dem eigenen Geldbeutel zur Liebe 😉

Pseudo-Eigenverantwortung in a nutshell

brown field and blue sky

Immer, wenn es darum geht, gegen Einschränkungen wie Maskenpflicht oder ein Tempolimit zu argumentieren, wird früher oder später die „Eigenverantwortung“ in Feld geführt.

Oftmals ist das aber offensichtlich nicht mehr, als eine faule Ausrede:

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Keine weiteren Fragen, Euer Ehren!